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Die IG BILDENDE KUNST ist eine Interessenvertretung der bildenden Künstler_innen in Österreich. Wir initiieren kulturpolitische Debatten und intervenieren in Entscheidungsprozesse, die Auswirkungen auf Arbeit und Leben bildender Künstler_innen haben. Unsere Aktionsfelder sind Kunst, Politik, Service und Zeitung. Wir fordern: Freiheit der Kunst! Recht auf soziale Rechte! Bleiberecht für alle! Gleiche Rechte für alle!

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Aufenthalt und Beschäftigung


Artikel 17a des österreichischen Staatsgrundgesetzes schreibt die Freiheit künstlerischen Schaffens fest. Daraus sollte sich auch für Künstler_innen ohne EU/EWR-Pass quasi ein Rechtanspruch auf Aufenthalt und Berufausübung in Österreich ableiten lassen. Ein gültiger Aufenthaltstitel und Beschäftigungsbewilligung werden dennoch verlangt. Auch Nachweise über die künstlerische Tätigkeit und, dass das Einkommen aus der Kunst das wirtschaftliche Überleben sichert, sind zu erbringen.
Aber wo und wie sind all diese Vorrausetzungen, Nachweise und schließlich Dokumente zu erhalten? Wer definiert wer Künstler_in ist oder nicht? Wie weiter nach dem Studium, wenn die Aufenthaltspapiere bislang an die Ausbildung gebunden waren?

Informationsblatt der IG BILDENDE KUNST

Aufenthalts- und Beschäftigungsrecht für Künstler_innen
(Infoblatt 2017) [PDF, 283 KB]

Hinweis: Am 28.6.2017 hat der Nationalrat das Fremdenrechtsänderungsgesetz 2017 (FrÄG 2017) beschlossen, ein Update des Infoblatts ist in Arbeit. Zuvor absehbare Änderungen sind in der vorliegenden Fassung des Infoblatts bereits angesprochen.

Residence and Employment Law for Artists
(Updated guide 2017 coming soon.)

Residence and Employment Law for Artists
(Guide 2016) [PDF, 200 KB]

Informationsblatt erarbeitet und aktualisiert von
Doris Einwallner
(Rechtsanwältin, Fremdenrechtsexpertin). Übersetzung: Tim Sharp.

Änderungen seit 1.1.2014

Mit Jahresbeginn 2014 trat die jüngste Novelle des Ausländerbeschäftigungsgesetzes (AuslBG) in Kraft: "(...) ausländische Künstler [haben] den Antrag auf eine „Aufenthaltsbewilligung – Künstler“ gemeinsam mit einer schriftlichen Erklärung des Arbeitgebers, die im Antrag angegebenen Beschäftigungsbedingungen einzuhalten, bei der nach dem NAG zuständigen Behörde einzubringen. Der Antrag kann auch vom Arbeitgeber für den Ausländer im Inland eingebracht werden." (§ 20d. (1) AuslBG, in: Bundesgesetzblatt I Nr. 72/2013)