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Die IG BILDENDE KUNST ist eine Interessenvertretung der bildenden Künstler_innen in Österreich. Wir initiieren kulturpolitische Debatten und intervenieren in Entscheidungsprozesse, die Auswirkungen auf Arbeit und Leben bildender Künstler_innen haben. Unsere Aktionsfelder sind Kunst, Politik, Service und Zeitung. Wir fordern: Freiheit der Kunst! Recht auf soziale Rechte! Bleiberecht für alle! Gleiche Rechte für alle!

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Bildpunkt

Zeitschrift der IG BILDENDE KUNST
erscheint vier Mal im Jahr.

Heft Herbst 2017

Gemeinsamkeiten

Die Zeit der Differenzpolitiken scheint passé. Spätestens seit den 99 Prozent der Occupy-Bewegung, gerät das Gemeinsame wieder in aller Munde: Von Antonio Negri und Michael Hardt über Judith Butler bis zu Guy Standing und Silvia Federici, beziehen sich radikale linke Theoretiker_innen positiv auf Commons. Aber gibt es sie wirklich und wenn ja, wie sind sie zu finden? Was ist aus den guten alten Antagonismen geworden und welche Rolle spielen noch Intersektionen und Klassenspaltung? Ist das Gemeinsame ein guter Ausgangspunkt für kulturelle Kämpfe oder sollten sie nicht doch an den sozial konstruierten Unterschieden beginnen? Die Debatte um Commons betrifft schließlich fast alles und weit mehr als nichts: Freihandelsverträge und Urheber_innenrecht, Grundeinkommen und den öffentlichen Raum. Hier eine kulturtheoretische Perspektive anzulegen, die von aktivistischen und künstlerischen Praktiken ausgeht – und auch an das Jahresthema der Galerie IG BILDENDE KUNST „gemeinsam handeln“ anschließt –, ist die gemeinsame Sache dieser Bildpunkt-Ausgabe.

 

 

Bildpunkt Herbst 2017: Gemeinsamkeiten
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