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Die IG BILDENDE KUNST ist eine Interessenvertretung der bildenden Künstler_innen in Österreich. Wir initiieren kulturpolitische Debatten und intervenieren in Entscheidungsprozesse, die Auswirkungen auf Arbeit und Leben bildender Künstler_innen haben. Unsere Aktionsfelder sind Kunst, Politik, Service und Zeitung. Wir fordern: Freiheit der Kunst! Recht auf soziale Rechte! Bleiberecht für alle! Gleiche Rechte für alle!

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Urheberrechtsgesetz-Novelle 2005

Großteil der Künstler_innen von Folgerecht ausgeschlossen


Die Regierungsparteien haben das Vorhaben, Folgerecht "auf einem möglichst niedrigen Niveau" umzusetzen, gestern zur Realität gemacht. Das Folgerecht soll bildende Künstler_innen an Wiederverkauf ihrer Werke finanziell beteiligen. Allerdings schließt die österreichische Lösung die meisten Künstler_innen von solchen Rechtsansprüchen aus.
Pressemitteilung der IG BILDENDE KUNST (7.12.2005)
 

Urheberrechtsgesetz-Novelle 2005

"... auf möglichst niedrigem Niveau"


Der vorgelegte Gesetzesentwurf strotzt vor Anspruchslosigkeit. Es wurde keine einzige Möglichkeit ausgelassen, das durch eine EU-Richtlinie erforderliche Folgerecht in Österreich so künstler_innen-unfreundlich wie nur möglich umzusetzen. Nicht das Streben nach einem angemessenen Schutzniveau für die Urheber_innen, sondern einzig und allein größtmögliche Vermeidung und Einschränkung von Vergütungsansprüchen zugunsten der Zahlungspflichtigen ist das verfolgte Ziel.
Stellungnahme der IG BILDENDE KUNST zum Gesetzesentwurf (11.11.2005) [PDF, 55KB] 
BM für Justiz: Gesetzesentwurf, Erläuterungen

 

Informations- und Positionspapier

Was ist das Folgerecht? Und warum?


Seit September 2001 Jahren liegt eine EU-Richtlinie zum Folgerecht vor, die bis zum 1.1.2006 umzusetzen ist. In Österreich wird danach erstmals Folgerecht angewendet werden und bildenden Künstler_innen eine finanzielle Beteiligung am Weiterverkauf ihrer Werke ermöglichen. Welche Spielräume lässt die Richtlinie? Was ist problematisch? In einem Informationspapier erläutert die IG BILDENDE KUNST das Folgerecht und die Position der Interessenvertretung.
Informations- und Positionspapier der IG BILDENDE KUNST (15.10.2005)

 

Abstimmung im Europäischen Parlament über Folgerechts-Richtlinie

IG BILDENDE KUNST für Folgerecht, allerdings...


Am 3. Juli 2001 hat das Europäische Parlament über die EU-Richtlinie über das "Folgerecht des Urhebers des Originals eines Kunstwerks" abgestimmt. Die IG BILDENDE KUNST spricht sich für die Einführung eines Folgerechts aus. Eine Maßnahme, die bildenden KünstlerInnen zu Einnahmen - in diesem Fall durch den Wiederverkauf von künstlerischen Arbeiten - verhilft ist selbstverständlich zu begrüßen. Die Richtlinie ist allerdings in einigen Punkten zu kritisieren. Sie lässt vor allem zu viele Spielräume, sodass zeitgenössische Künstler_innen kaum profitieren werden.
Standpunkt der IG BILDENDE KUNST (25.7.2001)

 

Forderungen beschlossen

Urheber_innenrecht muss zeitgemäß weiterentwickelt werden: Folgerecht einführen!


Die Plattform aller Künstler_innenvereinigungen und -verbände in Österreich hat beschlossen, die Forderungen der VBK (Verwertungsgesellschaft bildender Künstler) bereffend eine zeitgemäße Weiterentwicklung des Urheberrechts voll zu unterstützen. Die Interessenvertreter_innen fordern u.a. die Einführung des Folgerechts und Prüfung der Möglichkeiten eines Systems der Urheber_innennachfolgevergütung (domaine public payant).
Forderungen der Künstler_innenvereinigungen und -verbände (22.2.1981)