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Die IG BILDENDE KUNST ist eine Interessenvertretung der bildenden Künstler_innen in Österreich. Wir initiieren kulturpolitische Debatten und intervenieren in Entscheidungsprozesse, die Auswirkungen auf Arbeit und Leben bildender Künstler_innen haben. Unsere Aktionsfelder sind Kunst, Politik, Service und Zeitung. Wir fordern: Freiheit der Kunst! Recht auf soziale Rechte! Bleiberecht für alle! Gleiche Rechte für alle!

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Studie zur sozialen Lage veröfentlicht

Hohe Armustgefährdung, großer Gender Pay Gap

 

Lücken in der sozialen Absicherung sind nach wie vor besorgniserregend weit verbreitet. Das jährliche Nettoeinkommen aus künstlerischer Tätigkeit liegt unter 5.000,- Euro. Gender Pay Gap ist im Vergleich zu vor zehn Jahren geschrumpft, aber weiterhin enorm groß. Die Situation ist derart akut, dass sich auch Kunstminister Blümel in einer ersten Reaktion veranlasst fühlt, über das aktuelle Regierungsprogramm hinaus Änderungsbedarf festzustellen und eine Arbeitsaufnahme anzukündigen. Wir gehen davon aus, dass unser erneuertes Gesprächsangebot an den Bundesminister nun doch angenommen wird. Mit Forderungen und Verbesserungsvorschlägen sind wir umfassend ausgestattet.
Pressemitteilung des Kulturrat Österreich (23.11.2018)
Tropfen auf den heißen Stein (Jannik Franzen / IG Bildende Kunst, in: Bildpunkt Frühling 2019)

Studie zur sozialen Lage der Kunstschaffenden und Kunst- und Kulturvermittler*innen in Österreich (2018)

Aufruf zur Studienbeteiligung

Künstler_in? Kulturvermittler_in? Bitte mitmachen bei der Online-Befragung!


Wie gestalten sich die Lebens- und Arbeitssituationen von Kunstschaffenden und Kulturvermittler_innen in Österreich? Im Auftrag des BKA führen L&R Sozialforschung und die Österreichische Kulturdokumentation ein Update Studie "Zur sozialen Lage der Künstler und Künstlerinnen " aus dem Jahr 2008 durch. Die IG BILDENDE KUNST teilt gerne die Einladung zur Teilnahme und ruft zum Mitmachen auf. Bis 30.4.2018!
Aufruf und Links zur Online-Befragung (10.4.2018)

Studie 2008

Handeln statt Schweigen!


Die vom BMUKK in Auftrag gegebene Studie zur sozialen Lage der Künstler_innen offenbart eine dramatische Armut: 37% leben von einem Jahresgesamteinkommen unter der Armutsgefährdungsgrenze. Die Zahlen und Fakten des Rohberichts sind alarmierend und zeigen dringenden Handlungsbedarf statt Stillschweigen über die Ergebnisse der Studie. Der Kulturrat Österreich ruft die verantwortlichen Politiker_innen auf, Position zu beziehen und endlich mit der längst überfälligen Arbeit an der Verbesserung der sozialen und ökonomischen Lage von Kunstschaffen zu beginnen - unter Einbeziehung der Interessenvertretungen!
Pressegespräch des Kulturrat Österreich (22.9.2008)

 

Basisbefragung 2002

Umfrage zur Zufriedenheit mit dem Sozialversicherungssystem für Künstler_innen


Die IG BILDENDE KUNST hat von Jänner bis März 2002 gemeinsam mit mehreren Künstler_innenvereinigungen eine österreichweite Basisbefragung zu Versicherungsstatus und Zufriedenheit durchgeführt. Das Ergebnis: Knapp zwei Drittel der Respondent_innen in der bildenden Kunst sind als Neue Selbständige pflichtversichert, 53% beziehen einen Zuschuss aus dem Künstlersozialversicherungsfonds. Nur knapp 3% der bildenden Künstler_innen sind mit dem System zufrieden. Die IG BILDENDE KUNST sieht darin ein deutliches Mandat zur Neuverhandlung.
Fragen und Antworten
Pressemitteilung der IG BILDENDE KUNST (22.3.2002)
Umfrageergebnisse anderer künstlerische Sparten