IG Bildende Kunst Logo
Die IG BILDENDE KUNST ist die Interessenvertretung der bildenden Künstler_innen in Österreich. Wir initiieren kulturpolitische Debatten und intervenieren in Entscheidungsprozesse, die Auswirkungen auf Arbeit und Leben bildender Künstler_innen haben. Unsere Aktionsfelder sind Kunst, Politik, Service und Zeitung. Wir fordern: Freiheit der Kunst! Recht auf soziale Rechte! Bleiberecht für alle! Gleiche Rechte für alle!

Solidarisieren, Mitglied werden, Vorteile genießen!

Arbeitslosigkeit Spezial

Un/Selbstständig und erwerbslos? Arbeitslosenversichert und trotzdem nicht anspruchsberechtigt?


Mit Einführung der freiwilligen Arbeitslosenversicherung für Selbständige am 1.1.2009 gilt auch eine neue Definition von Arbeitslosigkeit. Mit dem Ergebnis, dass zahlreiche Künstler_innen Arbeitslosengeld verlieren oder erst gar nie beziehen können. In der Folge lag einer der Arbeitsschwerpunkte des Kulturrat Österreich in der Unterarbeitsgruppe AMS und Arbeitslosenversicherung der vom BMUKK organisierten interministeriellen Arbeitsgruppe mit Beteiligung der Interessenvertretungen zur Verbesserung der sozialen Lage der Kunstschaffenden in Österreich.

Kulturrat Österreich: Selbständig - Unselbständig - Erwerbslos (Infobroschüre für Künstler_innen und andere prekär Tätige; 3. Ausgabe Februar 2012)
Kulturrat Österreich: Selbständig - Unselbständig - Erwerbslos (Infotour im Februar und März 2012: Linz, Feldkirch, Graz, Innsbruck, Salzburg, Wien)
Kulturrat Osterreich: Arbeitsmarkt: Ohne Service?

 

Arbeit in Kunst, Kultur und Medien

State of the Art


Die Arbeitsbedingungen in Kunst, Kultur und Medien gelten als 'Avantgarde' der Prekarisierung des gesamten Arbeitsmarktes. Doch die positiven Aspekte kreativer Tätigkeit werden zunehmend aufgehoben: Aus freier Zeiteinteilung wird ein Rund-um-die-Uhr-Tätigsein, in dem Privatheit und Arbeit nur schwer zu trennen sind und der Anteil des (Self-)Management die künstlerische Arbeit mehr und mehr dominiert. Das Symposium soll Verbesserungsmaßnahmen an Arbeits- und Lebensverhältnissen von Kunst-, Kultur- und Medienschaffenden initiieren.
Symposium des Kulturrat Österreich (4.-6.3.2008)
Materialien: State of the Art (15.12.2008)

 

Arbeitslosenversicherung: Auch für freischaffende KünstlerInnen?


Ab 1.1.2009 sollen selbständig Erwerbstätige in die Arbeitslosenversicherung einbezogen werden. Zur Verbesserung der sozialen Absicherung von Künstler_innen ist diese Initiative jedoch kaum geeignet: Die Definition von Arbeitslosigkeit ist weitgehend unbrauchbar, die erforderliche Anwartschaft vielfach schwierig zu erreichen und der Versicherungsbeitrag für Künstler_innen mit geringem Einkommen schlicht unleistbar. Darüber hinaus fehlt es an Flexibilität für jene, die in rascher Abfolge Beschäftigungsformen wechseln bzw. in unterschiedlichen Beschäftigungsformen zeitgleich erwerbstätig sind.
Stellungnahme der IG BILDENDE KUNST zum Gesetzesentwurf (19.10.2007) [PDF, 102KB]
Gesetzgebung: Entwurf, Materialien, Stellungnahmen

 

Mehr zum Thema
Ausstellung 2008
Nichtstun
Ausstellung 2008
Nicht Alles Tun
Bildpunkt Sommer 2008
nicht alles tun
Links