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Die IG BILDENDE KUNST ist die Interessenvertretung der bildenden Künstler_innen in Österreich. Wir initiieren kulturpolitische Debatten und intervenieren in Entscheidungsprozesse, die Auswirkungen auf Arbeit und Leben bildender Künstler_innen haben. Unsere Aktionsfelder sind Kunst, Politik, Service und Zeitung. Wir fordern: Freiheit der Kunst! Recht auf soziale Rechte! Bleiberecht für alle! Gleiche Rechte für alle!

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Studie 2008

Handeln statt Schweigen!


Die vom BMUKK in Auftrag gegebene Studie zur sozialen Lage der Künstler_innen offenbart eine dramatische Armut: 37% leben von einem Jahresgesamteinkommen unter der Armutsgefährdungsgrenze. Die Zahlen und Fakten des Rohberichts sind alarmierend und zeigen dringenden Handlungsbedarf statt Stillschweigen über die Ergebnisse der Studie. Der Kulturrat Österreich ruft die verantwortlichen Politiker_innen auf, Position zu beziehen und endlich mit der längst überfälligen Arbeit an der Verbesserung der sozialen und ökonomischen Lage von Kunstschaffen zu beginnen - unter Einbeziehung der Interessenvertretungen!
Pressegespräch des Kulturrat Österreich (22.9.2008)

 

Künstlersozialversicherungsfonds: Gesetzesnovelle als Farce


Kunstministerin Schmied hat einen Gesetzesentwurf präsentiert, der keine einzige Forderung der IG BILDENDE KUNST erfüllt. Auch in Zukunft soll ein Mindesteinkommen aus künstlerischer Tätigkeit Voraussetzung für einen Zuschuss sein. Auch Rückzahlungsforderungen wird es weiterhin geben. Lediglich Ausnahmeregelungen sind geplant. Fazit: Vergebene Chance, mit dieser Novelle einen tatsächlichen Veränderungsprozess herbeizuführen und den Zugang zu Zuschüssen merklich auszubauen.
Stellungnahme der IG BILDENDE KUNST zum Gesetzesentwurf (7.12.2007) [PDF, 57KB]
Gesetzgebung: Entwurf, Materialien, Stellungnahmen

 

Strategien sozialer Absicherung (Workshop)


Die soziale Lage von – bei weitem nicht nur – Künstler_innen ist prekär, soziale und ökonomische Absicherung unzureichend bis nicht vorhanden. Doch welche Möglichkeiten gibt es, prekären Lebens- und Arbeitsbedingungen zu entkommen bzw. sich dagegen zur Wehr zu setzen? Im Workshop sollen individuelle und kollektive Strategien sowie mögliche gemeinsame Aktivitäten (aktuell insbesondere in Hinblick auf die bevorstehende Novelle des Künstlersozialversicherungsfondsgesetzes) erörtert werden.
Workshop und Infomaterial (28.9.2007)

 

Künstlersozialversicherungsfonds fordert von 900 Künstler_innen Zuschuss zurück


Seit Monaten ist der Künstlersozialversicherungsfonds damit beschäftigt, das Einkommen aller 3.554 Künstler_innen zu überprüfen, die 2001 einen Zuschuss erhalten haben. Der umfangreiche Arbeitsaufwand wird finanziert aus jenem Geld, das sonst der Förderung der sozialen Absicherung zur Verfügung stünde. Die IG BILDENDE KUNST fordert unverzüglich eine Gesetzesnovelle.
Offener Brief an Kunststaatssekretär Franz Morak (20.2.2006)

 

Mehr Geld für Künstler_innen? Nur auf den ersten Blick.


Seit Jahresbeginn beträgt der maximal mögliche Zuschuss zum Pensionsversicherungsbeitrag für KünstlerInnen 1.026 Euro statt bislang 872 Euro jährlich. Doch gerade jene Künstler_innen mit den geringsten Einkommen werden von dieser Zuschusserhöhung keinen Cent sehen. Und insgesamt verfügt der Künstlersozialversicherungsfonds (KSVF) über weniger Geld als je zuvor. Wie ist das möglich?
Pressemitteilung der IG BILDENDE KUNST (21.1.2005)

 

Bund hat Beiträge an den Künstlersozialversicherungsfonds eingestellt


Zuschusserhöhung geplant. Reform abgewiesen. Bei einem Gesprächstermin von Interessenvertreter_innen mit dem Staatssekretär für Kunst stellte sich heraus, dass dieser seit 2003 Beiträge aus Bundesbudgetmittel an den Künstlersozialversicherungsfonds (KSVF) eingestellt hat. Interessensvertretungen fordern die sofortige Wiederaufnahme von Beitragszahlungen an den KSVF und Reformen am KSVF-Gesetz. Franz Morak stellt Erhöhung des Pensionsversicherungsbeitrags in Aussicht.
Pressemitteilung der IG BILDENDE KUNST (1.4.2004)

 

Frauenfalle "Sozialversicherung"


Eine hitzige Diskussion löste gestern Abend in der IG BILDENDE KUNST das Podium der Diskussionsveransaltung zum Thema Sozialversicherung aus nachdem die anwesenden Künstler_innen mit aktuellen Infos aus den involvierten Institutionen konfrontiert wurden: Kunstschaffende Eltern schauen durch die Finger, in der SVA treibt die EDV ihr Unwesen und beim Künstlersozialversicherungsfonds gibt es mehr Geld als angenommen.
Pressemitteilung der IG BILDENDE KUNST (27.3.2002)