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Die IG BILDENDE KUNST ist eine Interessenvertretung der bildenden Künstler_innen in Österreich. Wir initiieren kulturpolitische Debatten und intervenieren in Entscheidungsprozesse, die Auswirkungen auf Arbeit und Leben bildender Künstler_innen haben. Unsere Aktionsfelder sind Kunst, Politik, Service und Zeitung. Wir fordern: Freiheit der Kunst! Recht auf soziale Rechte! Bleiberecht für alle! Gleiche Rechte für alle!

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Spiel & Diskussion zu Praktika im Kunstbetrieb

Hot or not (And ok)

 
Nicht länger auf schlechte Angebote hereinfallen! Die eigenen Rechte kennen. Über Bezahlung und Arbeitsbedingungen verhandeln lernen. Nach einem spielerischen Einstieg mit dem eigens von Interndinner entwickelten Praktikumsspiel "Hot or not (And ok)“ und Kaffee & Kuchen, spricht Veronika Kronberger von der Watchlist Praktikum über rechtliche Grundlagen zu Praktikum und Arbeitsvertrag und steht für Fragen zur Verfügung.
Workshop von Interndinner und IG BILDENDE KUNST (10.12.2015)

Novelle Künstler_innensozialversicherungsfonds-Gesetz

Untergrenze wird aufgebrochen, KSVF-Einnahmequellen bis 2020 reduziert.


Die geplante KSVFG-Novelle öffnet endlich Türen für mehr Zuschussbezieher_innen, schafft einen Unterstützungsfonds, verlängert die Einnahmenkürzung durch reduzierte Abgabensätze bis 2020, manifestiert chauvinistische Geschlechterbilder und lässt allmählich den Pleitegeier über dem KSVF kreisen. Die übernächste Novelle wird dies verhindern müssen.
Nach der Nicht-Einbeziehung von in dieser Sache relevanten Interessenvertretungen, der plötzlichen Beschlussfassung im Minister_innenrat und dem Nicht-Stattfinden einer Begutachtungsphase steht die geplante Novelle nun auf der Tagesordnung der Kulturausschusssitzung am 26.11.2016.
Pressemitteilung IG BILDENDE KUNST (25.11.2014)

Mail-Protest

Gegen den Kuhhandel beim Künstler_innen-Sozialversicherungsfonds (KSVF)


Mit Protest-Mail zum Selbst-Verschicken

Der Künstler_innen-Sozialversicherungsfonds (KSVF), der finanzielle Zuschüsse zu den Sozialversicherungsbeiträgen der SVA gewähren kann, soll stark verkleinert werden - in Form eines Kuhhandels, denn gleichzeitig soll endlich die "Pensionsklausel" fallen, die seit 1.1.2009 in Kraft ist. Dadurch hatten alle Künstler_innen, die entweder eine wie immer geartete Pensionsleistung beziehen oder die das gesetzliche Pensionsalter erreicht haben, keinen Anspruch mehr auf Zuschüsse durch den KSVF. Gerade bildende Künstler_innen sind davon betroffen, arbeiten doch rund 95 Prozent von ihnen als "Neue Selbständige", die bei der SVA versichert sind. Gleichzeitig erreicht ein Großteil der Bildenden Künstler_innen keine ausreichenden Einnahmen aus ihrer künstlerischen Arbeit. Beteiligen Sie sich deshalb am Mail-Protest! Der vorliegende Initiativantrag soll nämlich schon diesen Donnerstag, den 21.6.2012, im Kulturausschuss des Parlaments besprochen werden und steht dann Anfang Juli im Parlament zur Abstimmung. Ausführliche Informationen und Hintergründe sowie einen Textvorschlag für den Mail-Protest und die wichtigsten E-Mail-Adressen der zuständigen Politiker_innen finden Sie hier:
Kuhhandel KünstlerInnen*Sozialversicherungsfonds (kulturrat.at, 18.6.2012)



"KünstlerInnensozialversicherungs-Strukturgesetz": Ein erster kleiner Schritt in die richtige Richtung.


Zwei Neuerungen sollen mit dem "KünstlerInnensozialversicherungs-Strukturgesetz" geregelt werden: 1. in der SVA angesiedelte Servicezentren, die institutionenübergreifend (GKK, KSVF, AMS) bei Fragen und Anträgen Auskunft geben und zT in der Abwicklung unterstützen; 2. die Möglichkeit, die künstlerische Tätigkeit bzw. die daraus resultierende Pflichtversicherung ruhend zu melden. Letzteres zielt darauf ab, Bezug von Arbeitslosengeld durch klar abgrenzbare erwerbslose Phasen, zu möglichen. Fazit: Zwei wichtige Maßnahmen. Das Ziel jedoch, die soziale Lage der Künstler_innen grundsätzlich zu verbessern ist noch fern.
Stellungnahme der IG BILDENDE KUNST zum Gesetzesentwurf (4.8.2010) [PDF, 97KB]
Gesetzesentwurf, Materialien, Stellungnahmen
Parlamentarisches Prozedere
Bundesgesetzblatt (Inkrafttreten: 1.1.2011)

 

Studie 2008

Handeln statt Schweigen!


Die vom BMUKK in Auftrag gegebene Studie zur sozialen Lage der Künstler_innen offenbart eine dramatische Armut: 37% leben von einem Jahresgesamteinkommen unter der Armutsgefährdungsgrenze. Die Zahlen und Fakten des Rohberichts sind alarmierend und zeigen dringenden Handlungsbedarf statt Stillschweigen über die Ergebnisse der Studie. Der Kulturrat Österreich ruft die verantwortlichen Politiker_innen auf, Position zu beziehen und endlich mit der längst überfälligen Arbeit an der Verbesserung der sozialen und ökonomischen Lage von Kunstschaffen zu beginnen - unter Einbeziehung der Interessenvertretungen!
Pressegespräch des Kulturrat Österreich (22.9.2008)

 

Künstlersozialversicherungsfonds: Gesetzesnovelle als Farce


Kunstministerin Schmied hat einen Gesetzesentwurf präsentiert, der keine einzige Forderung der IG BILDENDE KUNST erfüllt. Auch in Zukunft soll ein Mindesteinkommen aus künstlerischer Tätigkeit Voraussetzung für einen Zuschuss sein. Auch Rückzahlungsforderungen wird es weiterhin geben. Lediglich Ausnahmeregelungen sind geplant. Fazit: Vergebene Chance, mit dieser Novelle einen tatsächlichen Veränderungsprozess herbeizuführen und den Zugang zu Zuschüssen merklich auszubauen.
Stellungnahme der IG BILDENDE KUNST zum Gesetzesentwurf (7.12.2007) [PDF, 57KB]
Gesetzgebung: Entwurf, Materialien, Stellungnahmen

 

Strategien sozialer Absicherung (Workshop)


Die soziale Lage von – bei weitem nicht nur – Künstler_innen ist prekär, soziale und ökonomische Absicherung unzureichend bis nicht vorhanden. Doch welche Möglichkeiten gibt es, prekären Lebens- und Arbeitsbedingungen zu entkommen bzw. sich dagegen zur Wehr zu setzen? Im Workshop sollen individuelle und kollektive Strategien sowie mögliche gemeinsame Aktivitäten (aktuell insbesondere in Hinblick auf die bevorstehende Novelle des Künstlersozialversicherungsfondsgesetzes) erörtert werden.
Workshop und Infomaterial (28.9.2007)

 

Künstlersozialversicherungsfonds fordert von 900 Künstler_innen Zuschuss zurück


Seit Monaten ist der Künstlersozialversicherungsfonds damit beschäftigt, das Einkommen aller 3.554 Künstler_innen zu überprüfen, die 2001 einen Zuschuss erhalten haben. Der umfangreiche Arbeitsaufwand wird finanziert aus jenem Geld, das sonst der Förderung der sozialen Absicherung zur Verfügung stünde. Die IG BILDENDE KUNST fordert unverzüglich eine Gesetzesnovelle.
Offener Brief an Kunststaatssekretär Franz Morak (20.2.2006)

 

Mehr Geld für Künstler_innen? Nur auf den ersten Blick.


Seit Jahresbeginn beträgt der maximal mögliche Zuschuss zum Pensionsversicherungsbeitrag für KünstlerInnen 1.026 Euro statt bislang 872 Euro jährlich. Doch gerade jene Künstler_innen mit den geringsten Einkommen werden von dieser Zuschusserhöhung keinen Cent sehen. Und insgesamt verfügt der Künstlersozialversicherungsfonds (KSVF) über weniger Geld als je zuvor. Wie ist das möglich?
Pressemitteilung der IG BILDENDE KUNST (21.1.2005)

 

Bund hat Beiträge an den Künstlersozialversicherungsfonds eingestellt


Zuschusserhöhung geplant. Reform abgewiesen. Bei einem Gesprächstermin von Interessenvertreter_innen mit dem Staatssekretär für Kunst stellte sich heraus, dass dieser seit 2003 Beiträge aus Bundesbudgetmittel an den Künstlersozialversicherungsfonds (KSVF) eingestellt hat. Interessensvertretungen fordern die sofortige Wiederaufnahme von Beitragszahlungen an den KSVF und Reformen am KSVF-Gesetz. Franz Morak stellt Erhöhung des Pensionsversicherungsbeitrags in Aussicht.
Pressemitteilung der IG BILDENDE KUNST (1.4.2004)

 

Frauenfalle "Sozialversicherung"


Eine hitzige Diskussion löste gestern Abend in der IG BILDENDE KUNST das Podium der Diskussionsveransaltung zum Thema Sozialversicherung aus nachdem die anwesenden Künstler_innen mit aktuellen Infos aus den involvierten Institutionen konfrontiert wurden: Kunstschaffende Eltern schauen durch die Finger, in der SVA treibt die EDV ihr Unwesen und beim Künstlersozialversicherungsfonds gibt es mehr Geld als angenommen.
Pressemitteilung der IG BILDENDE KUNST (27.3.2002)