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Die IG BILDENDE KUNST ist eine Interessenvertretung der bildenden Künstler_innen in Österreich. Wir initiieren kulturpolitische Debatten und intervenieren in Entscheidungsprozesse, die Auswirkungen auf Arbeit und Leben bildender Künstler_innen haben. Unsere Aktionsfelder sind Kunst, Politik, Service und Zeitung. Wir fordern: Freiheit der Kunst! Recht auf soziale Rechte! Bleiberecht für alle! Gleiche Rechte für alle!

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Artikel 7 - Unser Recht! 

ORF soll Film zu Staatsvertragsbruch im Fernsehen zeigen und Objektivitaet im Gesamtprogramm wahren!

 
Der ORF hat Artikel 7 – unser Recht! (Dokumentarfilm von Thomas Korschil und Eva Simmler) spontan aus dem Fernsehprogramm gestrichen. Der Film thematisiert die seit Jahrzehnten verletzten Minderheitenrechte der Kärntner SlowenInnen. Der ORF hat den Film mit umfangreichem Archivmaterial unterstützt und im Rahmen des Film/Fernsehabkommens mitfinanziert. Nun verhindert der ORF eine Ausstrahlung und behauptet, Artikel 7 – unser Recht! widerspreche den ORF-Grundsätzen der Objektivität. Die IG BILDENDE KUNST fordert den ORF auf, Artikel 7 – unser Recht! umgehend im ORF-Fernsehen zu zeigen und nicht einer breiten Öffentlichkeit vorzuenthalten.
 
ORF-Gebühren für Kinofilme, die exklusiv im Kino laufen?
 
Gerade dann, wenn sich der ORF an der Finanzierung von Filmen beteiligt, muss es im Interesse des ORF sein, diese Filme auch im Programm zu berücksichtigen. Insbesondere aus der Sicht der ORF-GebührenzahlerInnen ist eine Nicht-Ausstrahlung von Filmen, die u.a. aus Programmentgelten finanziert wurden, nicht einzusehen. Der ORF verweist auf das Kino und bitte damit seine GebührenzahlerInnen doppelt zur Kasse.
 
Wessen Objektivität?
 
Die ORF-Behauptung, Artikel 7 – unser Recht! widerspreche in einigen Aspekten dem Rundfunkgesetz hinsichtlich der ORF-Verpflichtung zu Objektivität, ist nicht nahvollziehbar. In einem Jahr, in dem der ORF als Partner in dem vom Bundeskanzleramt veranstalteten "Jubiläumsjahr 2005" auftritt und umfangreich Sendezeiten den Feierlichkeiten zum 50jährigen Jubiläum des Staatsvertrages widmet, ist die Sendung eines Filmes, der die Nicht-Erfüllung des Staatsvertrages thematisiert, umso unerlässlicher, um gerade die vom ORF vermeintlich angestrebten Objektivitätsgebote zu erfüllen. Der ORF hat für ein "differenziertes Gesamtprogramm" Sorge zu tragen! Das ORF-Gesetz verpflichtet den ORF dazu, eine Sicherung der Objektivität, Berücksichtigung der Meinungsvielfalt und Ausgewogenheit der Programme zu gewährleisten.
 
Wankelmütige Position des ORF
 
Warum fördert der ORF einen Film, den er später nicht auch selbst senden will? Thematik und Konzept des Filmes waren dem ORF, der eine Realisierung für förderungswürdig befunden hat, selbstverständlich bekannt. Die Produktion des Filmes, der im übrigen auch umfangreich ORF-Fernsehbeiträge verwendet, wurde von ORF-MitarbeiterInnen begleitet. Haben alle bislang involvierten ORF-EntscheidungsträgerInnen bei ihrer Arbeit das ORF-Gesetz außer Acht gelassen und an grundsätzlichen Vorgaben für das ORF-Fernsehen vorbeigearbeitet?
 
Die Ausblendung von den in Artikel 7 – unser Recht! thematisierten Brüchen des Staatsvertrages ist ein Beitrag zu Verzerrung österreichischer Geschichte! Die IG BILDENDE KUNST fordert den ORF auf, den vom ORF mitfinanzierten Film umgehend wieder im Programm zu berücksichtigen und damit einen Beitrag zur Förderung von kritischer Auseinandersetzung mit Geschichte und Minderheitenpolitik zu leisten.