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Die IG BILDENDE KUNST ist eine Interessenvertretung der bildenden Künstler_innen in Österreich. Wir initiieren kulturpolitische Debatten und intervenieren in Entscheidungsprozesse, die Auswirkungen auf Arbeit und Leben bildender Künstler_innen haben. Unsere Aktionsfelder sind Kunst, Politik, Service und Zeitung. Wir fordern: Freiheit der Kunst! Recht auf soziale Rechte! Bleiberecht für alle! Gleiche Rechte für alle!

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Was ist was?

Ausstellungsvergütung, Ausstellungshonorar, Mitwirkungsvergütung – Künstler_innenhonorar!?


Wir reden über Geld! Wir fordern eine angemessene Bezahlung künstlerischer Arbeit. Aber von welchen Begriffen ist in diesem Kontext die Rede, und was ist womit konkret gemeint? Wir haben recherchiert und eines festgestellt:

Die Begriffsverwendungen sind nicht einheitlich!

Der Begriff „Ausstellungsvergütung“ wird zumeist für den urheber_innenrechtlichen Anspruch auf eine Geldleistung für das Ausstellen eines urheberrechtlich geschützten Werks verwendet. Gemeint ist eine rechtlich festgeschriebene Vergütung an die Urheber_in (bzw. an ihre Rechtsnachfolger_in) oder zunächst an die Verwertungsgesellschaft, die die Rechtewahrnehmung übernimmt.  

Ausstellungshonorare“ werden in der Regel zwischen Künstler_innen und Ausstellungsräumen vereinbart. Sie sind auch Gegenstand von Richtlinien und Empfehlungen für individuelle Vereinbarungen zwischen Künstler_innen und insbesondere Ausstellungsräumen. In manchen Papieren kommen hierfür auch die Begriffe „Ausstellungsvergütung“ oder „Mitwirkungsvergütung“ ins Spiel.

Hervorzuheben ist hier der Ansatz von ver.di: Solange die Ausstellungsvergütung nicht als Rechtsanspruch festgeschrieben ist, ist sie in den gegenwertigen Vorschlägen für Ausstellungshonorare mit enthalten. Später muss sie aus diesen Vorschlägen herausgerechnet werden.  

 Auf den Begriff „Künstler_innenhonorare“ wird in den deutschsprachigen Texten nicht explizit eingegangen.   Beispiele für Begriffsverwendungen: