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Die IG BILDENDE KUNST ist die Interessenvertretung der bildenden Künstler_innen in Österreich. Wir initiieren kulturpolitische Debatten und intervenieren in Entscheidungsprozesse, die Auswirkungen auf Arbeit und Leben bildender Künstler_innen haben. Unsere Aktionsfelder sind Kunst, Politik, Service und Zeitung. Wir fordern: Freiheit der Kunst! Recht auf soziale Rechte! Bleiberecht für alle! Gleiche Rechte für alle!

Solidarisieren, Mitglied werden, Vorteile genießen!

Recherche, Diskussion, Intervention

Über Geld reden! Eine Kampagne.


Woher kommt das Geld zum Leben? Wie viel ist künstlerische Arbeit Wert? Und was bedeutet das konkret, beispielsweise in Euroscheinen? Die Frage nach dem Honorar ist (nicht nur) im Kunst- und Kulturbereich oftmals ein Tabu. „Über Geld reden“, lautet daher der Titel eines Arbeitsschwerpunkts der IG BILDENDE KUNST. Im Zentrum stehen Arbeitsbedingungen von Künstler_innen mit Fokus auf die (finanzielle) Abgeltung von Arbeit. Die Arbeit am Thema ist prozessorientiert und ergebnisoffen angelegt. Richtungweisend wird auch das KnowHow sein, das durch aktive Teilnahme von Künstler_innen in den Arbeitsschwerpunkt einfließt.


Diskussionsveranstaltung in Wien: 18.4.2012

Festivals: Wer bekommt wie viel wofür?


(Wien, 18.4.2012) Die so genante freie künstlerische Arbeit ist in der Regel lediglich eines von mehreren finanziellen Standbeinen zeitgenössischer Künstler_innen. Im Zuge des Arbeitsschwerpunkts ÜBER GELD REDEN wollen wir uns Arbeitsbedingungen und Honorargstaltung bei Kunstfestivals näher ansehen: Welche Konditionen sind üblich? Wer legt die Budgets fest? (Wie) Werden Honorare verhandelt? Gibt es Verträge, was wird darin geregelt? >>

 

Ausstellungsbeitrag für METAmART. kunst & kapital

Über Geld reden! (Plakatserie)


Die IG BILDENDE KUNST zeigt in der Ausstellung METAmART.
kunst & kapital
(25.11.2011 bis 19.2.2012 im Künstlerhaus Wien) eine Plakatserie zum Arbeitsschwerpunkt Über Geld reden. Es handelt sich dabei, wie Ivan Jurica (Künstler, Vorstandsmitglied der IG BILDENDE KUNST) betont, "nicht um eine künstlerische Arbeit im klassischen Sinn, sondern um eine kollektiv erarbeitete Präsentation der Interessenvertretung und ihrer antirassistischen, antisexistsichen und anti-ausbeuterischen (antikapitalistischen) Agenda. Die Inhalte der Plakate sind Kommentare zu bzw. Zitate aus Forderungskatalogen und persönlichen Erlebnissen."
Im Zuge der Kampagne Über Geld reden sollen (weitere) Erfahrungen (nicht nur) der Mitglieder_innen mit den Kunstinstitutionen gesammelt und publik gemacht werden. "Wir versuchen in mehreren Schritten die prekären und ausbeuterischen Arbeitsbedingungen sowie die damit verbundene existenzielle Lage der Mehrheit der Künstler_innen zu thematisieren und sichtbar zu machen", so Ivan Jurica.
METAmART. kunst & kapital


Über Geld reden (Plakatserie 2011)

Aufruf zum Mitmachen

Reden wir über's Geld!


Schickt uns eure Erfahrungen: Wir freuen uns über Vertragsbeispiele (anonymisiert oder wir anonymisieren diese) – gerne mit Anmerkungen und Einschätzungen zu den Konditionen.  Wir freuen uns über Erfahrungen und Tipps zur Preisgestaltung sowie über Honorarbeispiele – bitte unbedingt mit Angaben zur Gegenleistung. Mit euren und unseren Erfahrungen und darüber hinausgehenden Recherchen wollen wir einen Infopool aufbauen – einerseits online, andererseits auch mit beratender Unterstützung als Erweiterung unserer Service-Angebote.
Schreiben an die Mitglieder der IG BILDENDE KUNST (19.5.2011)