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Die IG BILDENDE KUNST ist eine Interessenvertretung der bildenden Künstler_innen in Österreich. Wir initiieren kulturpolitische Debatten und intervenieren in Entscheidungsprozesse, die Auswirkungen auf Arbeit und Leben bildender Künstler_innen haben. Unsere Aktionsfelder sind Kunst, Politik, Service und Zeitung. Wir fordern: Freiheit der Kunst! Recht auf soziale Rechte! Bleiberecht für alle! Gleiche Rechte für alle!

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Recherche, Diskussion, Intervention

Über Geld reden! Eine Kampagne.


Woher kommt das Geld zum Leben? Wie viel ist künstlerische Arbeit Wert? Und was bedeutet das konkret, beispielsweise in Euroscheinen?
Die Frage nach dem Honorar ist (nicht nur) im Kunst- und Kulturbereich oftmals ein Tabu. „Über Geld reden“, lautet daher der Titel eines Arbeitsschwerpunkts der IG BILDENDE KUNST. Im Zentrum stehen Arbeitsbedingungen von Künstler_innen mit Fokus auf die (finanzielle) Abgeltung von Arbeit. Die Arbeit am Thema ist prozessorientiert und ergebnisoffen angelegt. Richtungweisend wird auch das KnowHow sein, das durch aktive Teilnahme von Künstler_innen in den Arbeitsschwerpunkt einfließt.

Bildpunkt Sommer 2012

Frühstücksgespräche zu Kunst und Geld

Woher kommt das Geld zum Leben? 


(Wien, Juni/Juli 2016) Gut bezahlt oder doch wieder nur symbolisches Kapital? Wie lässt sich mit künstlerischer Arbeit angemessen Geld zum Leben verdienen? Allein? Im Kollektiv? Und wie steht es um tatsächliche Alternativen oder Extras zu monetärer Abgeltung? An mehreren Vormittgen bei Tee, Kaffee und Co. gehen wir diesen Fragen bei gedecktem Frühstückstisch nach. Alle Teilnehmenden fungieren in diesen Gesprächen als Expert_innen, zum Auftakt jedes Frühstücks werden geladene Gäst_innen für Diskussionsanstöße sorgen. >> 

Spiel & Diskussion zu Praktika im Kunstbetrieb

Hor ot Not (And ok)


(Wien, 10.12.2015) Interndinner und IG BILDENDE KUNST laden zur Auseinandersetzung und Information rund ums Thema “Praktikum” ein. “Das Projekt ist spannend, das Eröffnungsbuffet reichlich, aber am Ende gibt das Budget leider doch kein Honorar für dich her? Du wolltest mitmachen und darfst jetzt kreativ Kaffee kochen? Nicht länger auf schlechte Angebote hereinfallen! Über Bezahlung und Arbeitsbedingungen verhandeln lernen! Wenn du ein Praktikum suchst oder schon gefunden hast oder prekär bzw. gratis im Kulturbereich arbeitest, bist du bei uns richtig!” Nach einem spielerischen Einstieg mit dem eigens von Interndinner entwickelten Praktikumsspiel "Hot or not (And ok)“ und Kaffee & Kuchen, spricht Veronika Kronberger von der Watchlist Praktikum über rechtliche Grundlagen zu Praktikum und Arbeitsvertrag und steht für Fragen zur Verfügung. >>

 

Diskussionsveranstaltungen

Ausstellungshäuser und Künstler_innenhonorare


(Wien und Linz, 2013/2014) Wie kommt es zur Programmplanung in Ausstellungshäusern? Wer entscheidet, welche Ausstellungen oder weiteren künstlerischen Projekte und Veranstaltungen realisiert werden? Welche Programmschienen, welche Schwerpunktsetzungen gibt es? Welche Möglichkeiten haben zeitgenössische Künstler_innen involviert zu werden? Wie gestaltet sich die Arbeit der Kurator_innen, insbesondere die Zusammenarbeit mit Künstler_innen? Unter welchen Konditionen findet künstlerische Arbeit statt? Wie steht es um Projektbudgets, Honorare und Ankäufe? Kurzum: Wie sehen die Arbeitsbedingungen für Künstler_innen in Ausstellungshäusern aus? >>

Diskussionsveranstaltung

Wie verwerte ich meine Rechte?


(Wien, 6.12.2012) Im Rahmen der Kampagne „Über Geld reden“ will die IG BILDENDE KUNST Fragen rund um das Thema Verwertungsrechte klären: Welche Verwertungsrechte soll ich übertragen? Wie gestalte ich dementsprechend Verträge? Wie kann ich selbst Werke anderer nutzen? Intertextualität, Collagen usw. sind Techniken, bei denen Gefundenes verarbeitet wird, und gefunden wird vieles heutzutage im Internet. Wo sind hier die Grenzen des Erlaubten? >>

Diskussionsveranstaltung

Festivals: Wer bekommt wie viel wofür?


(Wien, 18.4.2012) Die so genante freie künstlerische Arbeit ist in der Regel lediglich eines von mehreren finanziellen Standbeinen zeitgenössischer Künstler_innen. Im Zuge des Arbeitsschwerpunkts ÜBER GELD REDEN wollen wir uns Arbeitsbedingungen und Honorargstaltung bei Kunstfestivals näher ansehen: Welche Konditionen sind üblich? Wer legt die Budgets fest? (Wie) Werden Honorare verhandelt? Gibt es Verträge, was wird darin geregelt? >>

Ausstellungsbeitrag für METAmART. kunst & kapital

Über Geld reden! (Plakatserie)


Die IG BILDENDE KUNST zeigt in der Ausstellung METAmART.
kunst & kapital
(25.11.2011 bis 19.2.2012 im Künstlerhaus Wien) eine Plakatserie zum Arbeitsschwerpunkt Über Geld reden. Es handelt sich dabei, wie Ivan Jurica (Künstler, Vorstandsmitglied der IG BILDENDE KUNST) betont, "nicht um eine künstlerische Arbeit im klassischen Sinn, sondern um eine kollektiv erarbeitete Präsentation der Interessenvertretung und ihrer antirassistischen, antisexistsichen und anti-ausbeuterischen (antikapitalistischen) Agenda. Die Inhalte der Plakate sind Kommentare zu bzw. Zitate aus Forderungskatalogen und persönlichen Erlebnissen."
Im Zuge der Kampagne Über Geld reden sollen (weitere) Erfahrungen (nicht nur) der Mitglieder_innen mit den Kunstinstitutionen gesammelt und publik gemacht werden. "Wir versuchen in mehreren Schritten die prekären und ausbeuterischen Arbeitsbedingungen sowie die damit verbundene existenzielle Lage der Mehrheit der Künstler_innen zu thematisieren und sichtbar zu machen", so Ivan Jurica.
METAmART. kunst & kapital

Über Geld reden (Plakatserie 2011)

Aufruf zum Mitmachen

Reden wir über's Geld!


Schickt uns eure Erfahrungen: Wir freuen uns über Vertragsbeispiele (anonymisiert oder wir anonymisieren diese) – gerne mit Anmerkungen und Einschätzungen zu den Konditionen.  Wir freuen uns über Erfahrungen und Tipps zur Preisgestaltung sowie über Honorarbeispiele – bitte unbedingt mit Angaben zur Gegenleistung. Mit euren und unseren Erfahrungen und darüber hinausgehenden Recherchen wollen wir einen Infopool aufbauen – einerseits online, andererseits auch mit beratender Unterstützung als Erweiterung unserer Service-Angebote.
Schreiben an die Mitglieder der IG BILDENDE KUNST (19.5.2011)

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