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Die IG BILDENDE KUNST ist eine Interessenvertretung der bildenden Künstler_innen in Österreich. Wir initiieren kulturpolitische Debatten und intervenieren in Entscheidungsprozesse, die Auswirkungen auf Arbeit und Leben bildender Künstler_innen haben. Unsere Aktionsfelder sind Kunst, Politik, Service und Zeitung. Wir fordern: Freiheit der Kunst! Recht auf soziale Rechte! Bleiberecht für alle! Gleiche Rechte für alle!

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Recherche, Diskussion, Intervention

Über Geld reden! Eine Kampagne.


Woher kommt das Geld zum Leben? Wie viel ist künstlerische Arbeit Wert? Und was bedeutet das konkret, beispielsweise in Euroscheinen? Die Frage nach dem Honorar ist (nicht nur) im Kunst- und Kulturbereich oftmals ein Tabu. „Über Geld reden“, lautet daher der Titel einer Kampagne der IG BILDENDE KUNST. Im Zentrum stehen Arbeitsbedingungen von Künstler_innen mit Fokus auf die (finanzielle) Abgeltung von Arbeit.
In einer ersten Phase soll durch Recherche sowie das Zusammentragen von Wissen und Erfahrungen ein Infopool für Künstler_innen aufgebaut werden. Der Infopool soll Orientierungshilfesein und im Idealfall durch organisiertes, kollektiviertes Wissen auch Verhandlungsmacht der Einzelnen stärken. In der Folge stehen Wissens- und Erfahrungsaustausch sowie Strategiedebatten in Form von regelmäßigen Workshops auf dem Programm. Die Arbeit am Thema ist prozessorientiert und ergebnisoffen angelegt. Richtungweisend wird auch das KnowHow sein, das durch aktive Teilnahme von Künstler_innen in den Arbeitsschwerpunkt einfließt. >>

pay the artist now! (Sticker, 2017, Gestaltung: Toledo i Dertschei)

Frühstücksgespräche zu Kunst und Geld

Woher kommt das Geld zum Leben? 


Gut bezahlt oder doch wieder nur symbolisches Kapital? Wie lässt sich mit künstlerischer Arbeit angemessen Geld zum Leben verdienen? Allein? Im Kollektiv? Und wie steht es um tatsächliche Alternativen oder Extras zu monetärer Abgeltung? An mehreren Vormittgen bei Tee, Kaffee und Co. gehen wir diesen Fragen bei gedecktem Frühstückstisch nach. Alle Teilnehmenden fungieren in diesen Gesprächen als Expert_innen, zum Auftakt jedes Frühstücks werden geladene Gäst_innen für Diskussionsanstöße sorgen.
Frühstücksgespräche zu Kunst und Geld
(Juni/Juli 2016)

Workshop 2013

Wir werden die Kunst schon schaukeln!


Ökonomisch prekäre Lebensbedingungen, ein vielfach auf Abendtermine orientierter Kunstbetrieb, Mobilitätserfordernisse u.a.m. stellen Künstler_innen hinsichtlich Elternschaft vor große Herausforderungen. Im Workshop wollen wir zunächst einen Blick auf Problematiken, die sich für Künstler_innen mit Kinderbetreuungspflichten ergeben, werfen und uns über Beispiele guter Erfahrung (best practice) austauschen. Danach stehen Wünsche, Anliegen, Forderungen auf dem Programm: Was muss sich ändern, um Elternschaft und Künstler_insein gut unter einen Hut zu bringen?
Workshop zu Vereinbarkeit von Elternschaft und Künstler_insein (1.10.2013)

 

Kunstbericht 2006

Alarmsignal und Handlungsauftrag für neue Förderpolitik


Eine alarmierende Bilanz zeigt der in diesen Tagen veröffentlichte Kunstbericht 2006: Finanzielle Aushungerung von Kunstinitiativen und Kürzungsrekorde für Einzelkünstler_innen ziehen das Hauptaugenmerk auf sich. Damit ist ein hoffentlich letzter Gipfel des unter Ex-Bundeskanzler Schüssel und Ex-Staatssekretär Morak vor sieben Jahren eingeschlagenen Weges erreicht. Bundesministerin Claudia Schmied ist nun gefordert, Missstände zu beseitigen sowie Ideen und Konzepte für eine nachhaltige Trendumkehr zu entwickeln.
Pressemitteilung der IG BILDENDE KUNST (27.7.2006)

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