canadian pharmacy viagra 100m
generic cialis without prescription
viagra equivalent
get viagra avoid prescription
generic viagra solf tabs
norvasc viagra and
get cialis prescription
viagra success story
viagra recommended dosage
viagra without a prescription ontario
viagra next day air
viagra cheap no prescrip
does medicare pay for viagra
sale viagra
generic cialis soft tabs suppliers
IG Bildende Kunst Logo
Die IG BILDENDE KUNST ist eine Interessenvertretung der bildenden Künstler_innen in Österreich. Wir initiieren kulturpolitische Debatten und intervenieren in Entscheidungsprozesse, die Auswirkungen auf Arbeit und Leben bildender Künstler_innen haben. Unsere Aktionsfelder sind Kunst, Politik, Service und Zeitung. Wir fordern: Freiheit der Kunst! Recht auf soziale Rechte! Bleiberecht für alle! Gleiche Rechte für alle!

Solidarisieren, Mitglied werden, Vorteile genießen!

Interministerielle Arbeitsgruppe: Sozialversicherung


Arbeitstreffen am 30.4.2009, 25.5.2009, 4.6.2009, 8.7.2009.

Fortsetzung mit Sozialpartner_innen zum Thema "Sozialversicherung unter einem Dach", Arbeitstreffen: 21.9.2009, 27.11.2009, 9.2.2010.

Fortsetzung mit Sozialpartner_innen zum Thema "Kompetenzzentrum" und "Ruhendmeldung" am 2.3.2010, 31.3.2010 und 11.5.2010.


Problemlage
Wie Sozialversicherung und Pflichtversicherung in Österreich funktionieren - insbesondere sobald unterschiedliche Erwerbstätigkeiten in unterschiedlichen Beschäftigungsformen gleichzeitig und/oder in kurzer Abfolge nacheinander vorliegen - ist zunächst vor allem eines: kompliziert! Nicht selten führt Mehrfachbeschäftigung zu Mehrfachversicherung, sodass zwei oder gar mehr Pflichtversicherungen gleichzeitig bestehen. Laut der 2008 erschienenen Studie zur sozialen Lage der Künstler_innen befinden sich 56,7% der Künstler_innen in Mehrfachbeschäftigung. Gleichzeitig liegen beachtliche Versicherungslücken vor: 14,8% der Befragten hatten Lücken in der Krankenversicherung, 30% der Künstler_innen können auf keine durchgehende Pensionsversicherung zurückblicken. Angesichts der ohnehin sehr niedrigen Einkommen von Künstler_innen (die Armutsgefährung ist fünf Mal so hoch wie bei Erwerbstätigen in Österreich insgesamt), wundert es wenig, dass die unzureichende soziale Absicherung von Künstler_innen der höchste Belastungsfaktor ist. Knapp 60% der Befragten fühlen sich in diesem Bereich besonders stark belastet.

Zentrale Forderungen
■ Leistbarer, umfassender und durchgehender Sozialversicherungsschutz
■ Vereinfachung der Sozialversicherungssituation
■ Kompetente Beratung bei den Sozialversicherungsanstalten

Was war/ist los in dieser IMAG?
Nach anfänglicher Problemdarstellung anhand von Beispielen aus der Praxis geriet der Fokus auf die Mehrfachversicherung. Es entstand die Idee mit einer Art "Künstlersozialversicherungsstrukturgesetz" eine so genannte "Sozialversicherung unter einem Dach" zu schaffen, um somit Mehrfachversicherungen von Kunst- und Kulturschaffenden zu vermeiden. Ab dem Herbst 2009 machte sich eine Arbeitsgruppe mit Sozialpartner_innen ans Werk, um die Idee zu konkretisieren und einen Gesetzesentwurf auszuarbeiten. Zunächst ging es darum, abzuklären, was genau Mehrfachversicherung bedeutet: Wie wird damit in den Versicherungsanstalten umgegangen? Welche Schwierigkeiten bedeutet diese Situation für Künstler_innen? Klar war von Beginn an, dass eine Mehrfachversicherung nicht nur Nach-, sondern auch Vorteile bewirkt (zB Wahl der Krankenversicherung).
Zu Jahresbeginn 2010 wurde dieses Vorhaben einer "Sozialversicherung unter einem Dach" als nicht umsetzbar ad acta gelegt. Stattdessen wird seither die Idee eines bei der SVA angesiedelten Kompetenzzentrums verfolgt, das in allen Sozialversicherungsfragen (also auch betreffend Mehrfachversicherung, Arbeitslosenversicherung, etc.) berät und mitunter auch die Abwicklung koordinieren kann.
Darüber hinaus will diese IMAG nun auch eine Lösung dafür finden, wie Künstler_innen ihre selbständige künstlerische Tätigkeit ruhend melden können, um in Zeiten der vorübergehenden Erwerbslosigkeit Arbeitslosengeld beziehen zu können.
Im Mai 2010 hat das Sozialministerium einen ersten Rohentwurf für eine Gesetzsenovelle präsentiert und in der der Arbeitsgruppe mit Interessenvertretungen der Künstler_innen sowie Sozialpartner_innen diskutiert.

Wie geht es weiter? Welche Ergebnisse wurden erzielt?
Über den Sommer 2010 soll ein ausgearbeiteter Ministerialentwurf in Begutachtung gehen. Angepeilt wird, dass eine Sozialversicherungs-Koordinationsstelle (Servicezentrum) zu Jahresbeginn 2011 ihre Tätigkeit aufnehmen kann. Ebenfalls zu diesem Zeitpunkt soll die Möglichkeit der "Ruhendmeldung" der selbständigen künsterischen gesetzlich umgesetzt sein.