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Die IG BILDENDE KUNST ist eine Interessenvertretung der bildenden Künstler_innen in Österreich. Wir initiieren kulturpolitische Debatten und intervenieren in Entscheidungsprozesse, die Auswirkungen auf Arbeit und Leben bildender Künstler_innen haben. Unsere Aktionsfelder sind Kunst, Politik, Service und Zeitung. Wir fordern: Freiheit der Kunst! Recht auf soziale Rechte! Bleiberecht für alle! Gleiche Rechte für alle!

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Wir fordern!

Sofortmaßnahmen für Künstler_innen in der Corona-Krise 


Die prekären Arbeits- und Lebensbedingungen von Künstler_innen entfalten in der Krise eine überwältigende Wirkung. „Künstlerische Arbeit geht an die Grenzen und riskiert viel – auch und gerade finanziell –, was die Produzent*innen viel verletzlicher gegen Krisen macht.“, so Almut Rink, Vorstandsmitglied der IG Bildende Kunst.

Nach über zwei Monaten künstlerischem Ausnahmezustand ist ein umfassendes Gesamtpaket überfällig. Wir fordern Sofortmaßnahmen, die insbesondere folgende Anliegen verfolgen:

■ Zusätzliche Impulse bei der Förderung künstlerischer Tätigkeit - mit einem Fokus auf künstlerische Vorhaben auch abseits von geschlossenen (Ausstellungs)Räumen.
■ Finanzielle Erleichterungen bei den laufenden Kosten und krisenfeste Gestaltung der Rahmenbedingungen künstlerischer Arbeit: Erlass von Ateliermieten, höhere Zuschüsse aus dem Künstler_innensozialversicherungsfonds (KSVF), krisenbedingte Erleichterungen beim Nachweis der Unterhaltsmittel zur Verlängerung von Aufenthaltspapieren.
■ Finanzielle Abfederung der pandemiebedingten Einnahmenausfälle: unbürokratische Geldleistungen, rasch und nicht bloß für drei Monate.
■ Ermöglichung künstlerischer Tätigkeit bei klaren, auch für die freie Szene umsetzbaren Regelungen zur Einhaltung adäquater gesundheitspolitischer Vorgaben.

Unsere Forderungen im Detail:
Wir fordern: Sofortmaßnahmen für Künstler_innen in der Corona-Krise

Wir fordern außerdem eine konsequente Einbeziehung der Kunst- und Kulturschaffenden sowie ihrer Interessenvertretungen in die kulturpolitischen Gestaltungsprozesse zur Bewältigung dieser Krise. Die Schweiz zeigt vor, wie gute Zusammenarbeit mit und für die Betroffenen gehen kann, betont Almut Rink: „Die Entscheidungsträger*innen haben Interessensgruppen eingeladen, angehört, die achtwöchigen Maßnahmen evaluiert und jetzt bedarfsangepasst verlängert.“

Ziel muss sein, dass Künstler_innen ihrer Erwerbstätigkeit nachgehen und mit der künstlerischen Tätigkeit auch ein gutes finanzielles Auslangen finden können – in und nach der Krise. #paytheartistnow 


(IG Bildende Kunst, 20.5.2020)

Wir fordern: Sofortmaßnahmen für Künstler_innen in der Coronakrise