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Die IG BILDENDE KUNST ist eine Interessenvertretung der bildenden Künstler_innen in Österreich. Wir initiieren kulturpolitische Debatten und intervenieren in Entscheidungsprozesse, die Auswirkungen auf Arbeit und Leben bildender Künstler_innen haben. Unsere Aktionsfelder sind Kunst, Politik, Service und Zeitung. Wir fordern: Freiheit der Kunst! Recht auf soziale Rechte! Bleiberecht für alle! Gleiche Rechte für alle!

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Wir fordern!

Sofortmaßnahmen für Künstler_innen in der Corona-Krise

Die prekären Arbeits- und Lebensbedingungen von Künstler_innen entfalten in der Krise eine überwältigende Wirkung. „Künstlerische Arbeit geht an die Grenzen und riskiert viel – auch und gerade finanziell –, was die Produzent*innen viel verletzlicher gegen Krisen macht.“, so Almut Rink, Vorstandsmitglied der IG Bildende Kunst. Nach über zwei Monaten künstlerischem Ausnahmezustand ist ein umfassendes Gesamtpaket überfällig. Wir haben Sofortmaßnahmen zusammengestellt, die folgende Anliegen verfolgt: Kunstförderung, krisenfeste Rahmenbedingungen künstlerischer Arbeit, Existenzsicherung, praktikable Regelungen für künstlerische Arbeit unter gesundheitspolitischen Auflagen.
Wir fordern: Sofortmaßnahmen für Künstler_innen in der Corona-Krise (20.5.2020)

Wir fordern: Sofortmaßnahmen für Künstler_innen in der Corona-Krise

Interessenvertretungen anlässlich des Rücktritts der Kulturstaatssekretärin:

Weiterarbeiten für Kunst und Kultur!


Kunst und Kultur stecken tief in der Corona-Krise - wir können uns keine Pause leisten. Es braucht Verständnis, Engagement und Bewegung auf Seiten der Regierung, um die Herausforderungen der Kunst- und Kulturszene in den Griff zu bekommen. Dazu gehören klare Regeln und Pläne für alle Szenarien, aber auch finanzielle Sicherheit und rechtliche Rahmenbedingungen, die die Aufnahme der Kulturproduktion wieder ermöglichen und Künstler_innen und Publikum gleichermaßen schützen – sowohl beim anstehenden „Neustart“ als auch für den Fall eines Wiederauflebens der Pandemie. Ausdrücklich fordern wir die gesamte Regierung auf, alle in ihrer Macht und Verantwortung stehenden Mittel und Instrumente einzusetzen: für die Künstler_innen und Kulturschaffenden und für die Besucher_innen.
Weiterarbeiten für Kunst und Kultur! (Kulturrat Österreich, 15.5.2020)

Weiterarbeiten für Kunst und Kultur!

Offener Brief der Interessenvertretungen

Wir müssen reden. Dringender Handlungsbedarf bei Unterstützungsfonds


Der Kulturrat Österreich kritisiert in einem Offenen Brief an Kunst- und Kulturstaatssekretärin Ulrike Lunacek sowie sn zuständige Minister_innen den beunruhigenden Stillstand zur Existenzsicherung in der Corona-Krise und pocht auf Einbeziehung der Betroffenen: Die Phase 2 beim Covid-19-Fonds im KSVF steht dringend an, wann ist mit einer Veröffentlichung zu rechnen? Wann folgt eine Unterstützungsstruktur für Kunst- und Kulturvereine (NPOs)? Warum werden Kunst- und Kulturschaffende und ihre Interessenvertretungen nicht in den Gestaltungsprozess der Unterstützungsfonds involviert?
Wir müssen reden! Dringender Handlungsbedarf bei Unterstützungsfonds (Offener Brief des Kulturrat Österreich, 8.5.2020)

Kulturrat Österreich: Offener Brief zur Existenzsicherung in der Corona-Krise

Existenzbedrohende Einnahmenausfälle

"Jetzt wäre der Zeitpunkt für ein bedingungsloses Grundeinkommen"


Die Antworten von 230 bildenden Künstler_innen sprechen eine klare Sprache: Fast 1.300 Projekte und rund 1.140.000 Euro an Einnahmenausfällen hat der Lockdown im ersten Corona-Krisen-Monat gekostet. Von einem „Totalausfall“ ist vielfach die Rede. Die Forderung nach einem bedingungslosen Grundeinkommen statt Krisenfonds wird laut. Mieterlass wird als relevante Unterstützung am zweithäufigsten genannt. Die IG Bildende Kunst hat – gemeinsam mit weiteren Interessenvertretungen im Kunst- und Kulturbereich – eine Online-Befragung durchgeführt, um ein Bild von den Einnahmenausfällen von Kunst- und Kulturschaffenden aufgrund der Covid-19-Krise sowie zum Bedarf an gezielten Unterstützungsmaßnahmen zu gewinnen. Aus den Umfrageergebnissen resultieren sechs Forderungen der IG Bildende Kunst.
Umfrageergebnis: Existenzbedrohende Einnahmenausfälle bildender Künstler_innen in der Corona-Krise (24.4.2020) 

#corona: Einnahmenausfälle in der bildenden Kunst und Medienkunst

Corona-Krise

Appell zur Aufstockung der Mittel für Arbeitsstipendien der Stadt Wien 


Die Stadt Wien hat Anfang April neue Arbeitsstipendien für Künstler_innen und Wissenschafter_innen ausgeschrieben und damit eine sehr begrüßenswerte Maßnahme in der Corona-Krise gesetzt. Diese Ausschreibung findet außerordentlich großen Zuspruch – in der Folge werden nun Verzögerungen in der Bearbeitung angekündigt. Wir appellieren an die Stadtregierung, das Budget für die Arbeitsstipendien unbedingt zu erhöhen und Klarheit über die weitere Vorgehensweise zu geben. 
Appell zur Aufstockung der Mittel für Arbeitsstipendien der Stadt Wien  (10.4.2020)

Appell zur Aufstockung der Mittel für Arbeitsstipendien der Stadt Wien

Verbände fordern gemeinsam

Alle Fonds für alle Kunst- und Kulturschaffenden öffnen 


Kein Ausschluss und keine Rückforderungen wegen weiterer Unterstützungen durch andere! Interessenvertretungen der Kunst- und Kulturschaffenden stellen gemeinsam neun Forderungen zur Ausgestaltung der finanziellen Unterstützung aus dem Härtefallfonds sowie aus dem Covid-19-Fonds desKünstler_innensozialversicherungsfonds (KSVF). Und wir fordern eine Einbeziehung in den Verhandlungsprozess. 
Alle Fonds für alle Kunst- und Kulturschaffenden öffnen (Pressemitteilung, 10.4.2020)

 

Alle Fonds für alle Kunst- und Kulturschaffenden öffnen

Covid-19-Fonds & Härtefall-Fonds

Unterstützungsstrukturen auf künstlerische Erwerbsrealitäten abstimmen


Mit der Ausweitung des Bezieher_innenkreises im Härtefall-Fonds der Wirtschaftskammer (WKO) und der aktuell anstehenden Ausgestaltung der sogenannten „Phase 2“ der Unterstützungsleistungen ergeben sich wichtige Gestaltungsspielräume - auch für den Covid-19-Fonds im Künstler_innensozialversicherungsfonds (KSVF). Mit dem Anliegen, berufstypischen Erwerbsrealitäten von Künstler_innen zu berücksichtigen haben wir uns an Minister_innen, Kultursprecher_innen, Wirtschaftssprecher_innen, den KSVF und weitere Akteur_innen gewandt.
Covid-19-Fonds & Härtefall-Fonds nachbessern
(Statement, 3.4.2020)

Corona-Krise

Appell zum Erlass des Mietzinses für Ateliers


Viele Künstler_innen sind aufgrund der Corona-Krise nicht in der Lage, ihre Fixkosten zu bezahlen. Für einen großer Teil wäre laut unserer Umfrage zu Einnahmenausfällen ein Mieterlass für das Atelier eine wirksame Erleichterung. In Wien sind rund 400 Ateliers in Gemeindebauten, weitere im Besitz der Stadt Wien werden von der WISEG verwaltet. Wir richten einen Appell zum Erlass des Mietzinses für Ateliers an Wiener Wohnen und WISEG.
Appell zum Erlass des Mietzinses für Ateliers (23.3.2020)

IG BILDENDE KUNST: Appell zum Erlass des Mietzinses für Ateliers