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Die IG BILDENDE KUNST ist eine Interessenvertretung der bildenden Künstler_innen in Österreich. Wir initiieren kulturpolitische Debatten und intervenieren in Entscheidungsprozesse, die Auswirkungen auf Arbeit und Leben bildender Künstler_innen haben. Unsere Aktionsfelder sind Kunst, Politik, Service und Zeitung. Wir fordern: Freiheit der Kunst! Recht auf soziale Rechte! Bleiberecht für alle! Gleiche Rechte für alle!

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Workshop, 9.6.2018

Call for Survival


Zwischen Skills & Widerstand: Organisierung von prekären Kulturschaffenden 


Der Call for Survival ruft dazu auf, einen sozialen Raum zu schaffen für Austausch - Selbstermächtigung - Reflexion - Consciousness-Raising  Wissensproduktion - Skillexchange - Widerstand - liminales Experimentieren - Organisierung.  

Mit dem Call for Survival suchen wir folgende Expert*innen: Kulturschaffende und Wissensarbeiter*innen, die sich selbst prekarisieren und Gratisarbeit leisten, Künstler*innen, die sich mit Class-Bias im Kulturfeld auseinandersetzen wollen, Personen mit AMS-Erfahrung und solche, die (erfolgreiche oder gescheiterte) Organisationserfahrung teilen wollen, Kulturschaffende, die (auch) in feminisierten Arbeitsbereichen (unbezahlt) tätig sind oder freie Dienstnehmer*innenverträge haben und alle, die viel Geld haben und dies gerne teilen wollen. 

Alle Expert*innen erhalten bei der Teilnahme am Call for Survival *Euro 50*.- per Honorarnote. 

Folgende Themen und Taktiken wollen wir unter anderem verhandeln: 
■ Strategien gegen Selbst- und Fremdprekarisierung
■ How to live / survive as an artist?
■ Förderlogiken hacken
■ gemeinsame Ökonomien
■ „the power of my purse to breed ten-shilling notes automatically“  = Grundeinkommen oder Erbe? (V. Woolf)  
■ Der Aufschub des guten Lebens in der Zukunft
■ Solidarität statt Survival-of-the-Fittest / Rette-sich-wer-kann
■ Anerkennung vs. Widerstand?
■ Wie weiter? -> Allianzen und Solidaritäten 

Samstag, 9. Juni 2018, 11 bis 17 Uhr
IG BILDENDE KUNST, Gumpendorfer Straße 10-12, 1060 Wien 


Interessierte melden sich bis zum 25. Mai 2018 per E-Mail an laura.nitsch [at] posteo.de für den Workshop an. Die Teilnehmer*innenzahl ist beschränkt. Übersteigt die Anmeldezahl die verfügbaren Workshopplätze, so entscheidet das Los. 

Der Call for Survival ist die dritte Sequenz des mehrjährigen Projekts A/Two/Many More Rooms of One‘s Not-Own‘s von Tyna Fritschy und Laura Nitsch. Bereits stattgefunden haben queer-feminist Survival Training: Prekarität, Politiken der Freund_innenschaft und die Sehnsucht nach Normalität und Keine Klasse? Über die Unsichtbarkeit von Klassenverhältnissen im Kunststudium. Jede Sequenz soll eine Auseinandersetzung mit Materialität und Produktionsbedingungen in der Kunst- und Theorieproduktion stimulieren und strebt eine solidarische, queer-feministische Auseinandersetzung mit dem Thema an.

Der Call for Survival findet in Kooperation mit der IG BILDENDE KUNST statt.

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Call for Survival (Workshop, 9.6.2018)
Call for Survival: kollektive Organisationsformen