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Die IG BILDENDE KUNST ist die Interessenvertretung der bildenden Künstler_innen in Österreich. Wir initiieren kulturpolitische Debatten und intervenieren in Entscheidungsprozesse, die Auswirkungen auf Arbeit und Leben bildender Künstler_innen haben. Unsere Aktionsfelder sind Kunst, Politik, Service und Zeitung. Wir fordern: Freiheit der Kunst! Recht auf soziale Rechte! Bleiberecht für alle! Gleiche Rechte für alle!

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Akademie der bidenden Künste Wien: Streik und Besetzung

Freie Bildung für alle! Re-Demokratisierung der Universitäten!


Seit zwei Tagen sind Studierende und Lehrende im Streik und haben die Akademie der bildenden Künste Wien besetzt. Die IG BILDENDE KUNST erklärt sich solidarisch mit den Streikenden: Gegen Ökonomisierung und Privatisierung im Bildungsbereich: Universitäten müssen mit öffentlichen Mitteln ausreichend finanziert werden! Für die Re-Demokratisierung aller Bildungseinrichtungen und die bedingungslose Abschaffung von Studiengebühren! Gegen Zugangsbeschränkungen jeder Art! Keine Unterzeichnung von Leistungsvereinbarungen gegen die Interessen der Betroffenen!
Pressemitteilung der IG BILDENDE KUNST (22.10.2009)

 

Kunstbericht 2006

Alarmsignal und Handlungsauftrag für neue Förderpolitik


Eine alarmierende Bilanz zeigt der in diesen Tagen veröffentlichte Kunstbericht 2006: Finanzielle Aushungerung von Kunstinitiativen und Kürzungsrekorde für Einzelkünstler_innen ziehen das Hauptaugenmerk auf sich. Damit ist ein hoffentlich letzter Gipfel des unter Ex-Bundeskanzler Schüssel und Ex-Staatssekretär Morak vor sieben Jahren eingeschlagenen Weges erreicht. Bundesministerin Claudia Schmied ist nun gefordert, Missstände zu beseitigen sowie Ideen und Konzepte für eine nachhaltige Trendumkehr zu entwickeln.
Pressemitteilung der IG BILDENDE KUNST (27.7.2006)

 

Austrian Social Forum

Aufruf zur Teilnahme am Sozialforum und Einladung zum Seminar "(Ent)Solidarisierungsprozesse und (Re)Politisierungsprozesse"


Von 29. Mai bis 1. Juni 2003 findet das erste Austrian Social Forum statt. Sozialforen sind Veranstaltung, sozialer Raum und breite Diskussionsplattform. Die Interessensvertretungen IG Kultur Österreich, IG Freie Theaterarbeit und IG BILDENDE KUNST haben gemeinsam ein Seminar zum Thema "(Ent)Solidarisierungsprozesse und (Re)Politisierungsprozesse" erarbeitet, laden dazu ein und rufen zur Teilnahme am Sozialforum auf. 
Aufruf und Einladung der IG BILDENDE KUNST (25.5.2003)

 

Ja zum Depot

Raum für transdisziplinäres Veranstaltungsprogramm muss finanziell abgesichert werden 


Stadt Wien und Bundeskanzleramt scheinen kein Interesse mehr am Fortbestand des Depot zu haben. Die IG BILDENDE KUNST möchte von den Entscheidungsverantwortlichen wissen, welche inhaltlichen Gründe gegen eine Subvention des Depot sprechen und fordert die finanzielle Absicherung für einen Raum, der seit vielen Jahren in Wien einen wichtigen Beitrag zur Auseinandersetzung mit zeitgenössischer Kunst und zur Erweiterung des Kunstbegriffs leistet.
Offener Brief der IG BILDENDE KUNST (11.2.2003)

 

Stopp GATS!

Kunst darf nicht auf wirtschaftliche Aspekte reduziert werden!


Das GATS (General Agreement on Trade in Services / Weltweites Abkommen über den Handel mit Dienstleistungen) sieht eine weltweite Deregulierung Dienstleistungen vor. Werden Kunst und Kultur davon nicht ausgenommen, drohen öffentliche Förderungen in Zukunft als "verbotene Subvention" zu gelten. Die IG BILDENDE KUNST verwehrt sich dagegen, Kunst rein als Dienstleistung zu definieren. Die Kulturpolitische Kommission weist jede Einbeziehung der Kunst in dieses Abkommen kategorisch zurück.
Pressemitteilung der IG BILDENDE KUNST (20.1.2003)
Offener Brief der Kulturpolitischen Kommission (19.11.2002)

 

Zitatergänzung als kunstpolitische Aktion

Salzburg zeigt Künstler wegen Sachbeschädigung an


Künstler_innen haben in Salzburg ein Zitat auf der Gedenktafel für Theodor Herzl ergänzt, um damit auf eine Manipulation von Geschichte aufmerksam zu machen: In dem verkürzten Zitat fehlt(e) der Verweis auf die antisemitische Stimmung in Salzburg. In der Folge sieht sich der Künstler Wolfram P. Kastner mit einer Anzeige wegen Sachbeschädigung konfrontiert. Die IG BILDENDE KUNST ortet ein Ablenkungsmanöver und fordert Salzburg auf, diese Kunstaktion als Anstoß zu einem verantwortungsbewussten Umgang mit Geschichte aufzugreifen.
Offener Brief der IG BILDENDE KUNST (6.2.2002)

 

Auslagerung der Artothek des Bundes

Was ist mit der Sammlung tatsächlich geplant?


Wegen der "skandalwitternden" Berichterstattung seit Beginn des Jahres über die Artothek und die merkwürdigen Vorkommnisse, ersucht die IG BILDENDE KUNST Kunststaatssekretär Fran Morak um Aufklärung und Beantwortung verschiedener Fragen.
Offener Brief der IG BILDENDE KUNST (21.1.2002)