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Die IG BILDENDE KUNST ist eine Interessenvertretung der bildenden Künstler_innen in Österreich. Wir initiieren kulturpolitische Debatten und intervenieren in Entscheidungsprozesse, die Auswirkungen auf Arbeit und Leben bildender Künstler_innen haben. Unsere Aktionsfelder sind Kunst, Politik, Service und Zeitung. Wir fordern: Freiheit der Kunst! Recht auf soziale Rechte! Bleiberecht für alle! Gleiche Rechte für alle!

Solidarisieren, Mitglied werden, Vorteile genießen!

 

Arbeitsgemeinschaft Kulturelle Vielfalt 

Schlusskommuniqué 2017 zur Umsetzung der UNESCO-Konvention zur Vielfalt kultureller Ausdrucksformen


Auf Einladung der Österreichischen UNESCO-Kommission fand von 22.-23.2.2017 die siebte Expert_innen-Klausurtagung zur Analyse der Umsetzung der UNESCO-Konvention über den Schutz und die Förderung der Vielfalt kultureller Ausdrucksformen aus Perspektive der Kunst- und Kulturschaffenden in Österreich statt. Die Ergebnisse der Expert_innen-Klausurtagung mündeten in einem Schlusskommuniqué, an dem auch die IG BILDENDE KUNST mirgearbeitet hat.
Mehr Info & Schlusskommuniqué 2017 (3.4.2017)

Offener Brief an GR Meinl-Reisinger (NEOS)

Ja, wir sind gegen Zensur!


Mit Irritation nehmen wir Ihre unhinterfragten Zensur-Vorwürfe gegen die IG BILDENDE KUNST zur Kenntnis. Die IG BILDENDE KUNST betreibt keine Zensur und hat noch nie Zensur betrieben, unterstützt oder sich dafür ausgesprochen. Als Grundlage Ihrer Kritik nennen Sie ein Online-Magazin, dessen Vorwürfe Sie ohne Faktencheck übernehmen und somit Unwahrheiten verbreiten. Mit der Reproduktion dieser Falschbehauptungen setzen Sie eine Instrumentalisierung der Künstlerin Ines Doujak bzw. des Zensur-Skandals rund um ihre Arbeit fort. Sie tragen damit zur Diffamierung ausgewählter Künstler_innen bei. Wir ersuchen um die dringende Beantwortung folgender Fagen...
Offener Brief an die Wiener Gemeinderätin Beate Meinl-Reisinger (8.2.2017)

Offener Brief

Prekarisierung entgegentreten! #istnoetig


Stichwort Prekarisierung: Zum einen fehlt es an einer kontinuierlichen sozialen und öknonomischen Absicherung. Zum anderen sind die Erwerbsmöglichkeiten angesichts der bestehenden Kunst- und Kulturbudgets unzureichend. „Wir fordern eine adäquate Absicherung, die auf die Realität des prekären Kunst- und Kulturschaffens abgestimmt ist.“, heißt es im Katalog der „15 Forderungen an die (Wiener) Kulturpolitik“ im Rahmen der Kampagne Eine andere Kulturpolitik #istnoetig. Denn gerade unplanbare Erwerbsrealitäten, wie sie insbesondere in der freien Szene nun mal üblich sind, erfordern verlässliche und kompatible Systeme sozialer und ökonomischer Absicherung. Die IG BILDENDE KUNST unterstützt den Forderungskatalog und fordert die Stadtregierung zum Handeln auf.
Offener Brief an Kulturstadtrat Mailath-Pokorny (7.3.2016) 

#istnoetig

Arbeitsgemeinschaft Kulturelle Vielfalt 

Schlusskommuniqué 2015 zur Umsetzung des UNESCO-Übereinkommens zur Vielfalt kultureller Ausdrucksformen


In der Expert_innen-Klausurtagung 2015 hat die ARGE Kulturelle Vielfalt Fortschritt und Status Quo der Umsetzung des UNESCO-Übereinkommens über den Schutz und die Förderung der Vielfalt kultureller Ausdrucksformen aus Perspektive der österreichischen Kunst- und Kulturschaffenden analysiert. Die Ergebnisse mündeten in einem Schlusskommuniqué: Anhand ausgewählter Themenschwerpunkte werden Handlungsnotwendigkeiten aufgezeigt, die für eine kohärente und wirksame Umsetzung des Übereinkommens durch Bund, Länder und Gemeinden erforderlich wären.
Mehr Info & Schlusskommuniqué 2015 (22.12.2015)

Arbeitsgemeinschaft Kulturelle Vielfalt

Wien Wahl 2015: Eine andere Kulturpolitik ist nötig

15 Forderungen an die Wiener Kulturpolitik


Kunst- und Kulturschaffende, -initiativen und deren Interessenvertretungen (allen voran die IG Kultur Wien) präsentieren ein gemeinsames Forderungspapier zur Kulturpolitik in Wien - ergänzt um vielfältige Statements aus der freien und autonomen Szene im Rahmen einer Pressekonferenz im WUK: "Wir streiten uns um Brösel, während der Kuchen an uns vorbeigetragen wird.", so etwa die Künstlerin Julia Zdarsky. Ein Rückblick auf die Pressekonferenz und eine Übersicht weiterer Aktivitäten. Die IG BILDENDE KUNST hat am Forderungspapier mitgewirkt und unterstützt die Kampagne der IG Kultur Wien "Eine andere Kulturpolitik ist nötig!".
Pressekonferenz und Kampagnenauftakt (1.9.2015)

Aufruf zum Public Voting

Bundestheater-Holding auf der Shortlist zum "Schandfleck 2013"


Der Startschuss zum Online-Voting für den Publikumspreis zur "Auszeichnung für gesellschaftlich unverantwortliche Unternehmen" ist gefallen. Mit dabei ist auch die Bundestheater-Holding GmbH "(...) für das Outsourcing der 400 Billeteur_innen an die menschenrechtlich höchst umstrittene Sicherheitsfirma G4S". Die IG BILDENDE KUNST wünscht den Nominierten, dass sie sich selbst disqualifizieren und bis zur Preisverleihung am 20.2.2014 beispielsweise bei den Bundestheatern eine Wiedereingliederung des Publikumsdienstes zu fairen Arbeitsbedingugen bereits beschlossene Sache ist.
Pressemitteilung der IG BILDENDE KUNST (20.1.2014)
UPDATE: Bundestheater haben Jurypreis erhalten (20.2.2014)

 

Solidaritätserklärung der IG BILDENDE KUNST mit den Studierenden und Lehrenden

Bildungs- statt Sparpolitik!

Schließung der Wiener Kunstschule verhindern.


Seit Jahren kämpft die Wiener Kunstschule immer wieder um das finanzielle Überleben. Zuletzt hat die Stadt Wien mitgeteilt, sich als Fördergeberin gänzlich zu verabschieden. Damit droht eine Schließung mit Ende Mai 2014. Doch Studierende und Lehrende haben sich organisiert und kämpfen seit November gemeinsam für den Fortbestand der Ausbildungseinrichtung. Die IG BILDENDE KUNST unterstützt dieses Anliegen mit Nachdruck: "Die Wiener Kunstschule ist insbesondere auch als demokratische Ausbildungsinstitution ein wichtiger Beitrag zu einer heterogenen, künstlerischen (Aus-)Bildungslandschaft.", unterstreicht Vasilena Gankovska aus dem Vorstand der IG BILDENDE KUNST.
Pressemitteilung der IG BILDENDE KUNST
 (16.1.2014)

Offener Brief an das Burgtheater
in Solidarität mit der mutigen Protestrede eines Billeteurs

Wie steht das Burgtheater zu den Arbeitsbedingungen im eigenen Haus und zu den Machenschaften seines Subunternehmens G4S?


Ein Billeteur hat auf Missstände beim Sicherheitsdienstleister und Outsourcing-Spezialisten G4S (Group 4 Securicor) hingewiesen, wo er und alle seiner rund 400 Platzdienst-Kolleg_innen der Bundestheater beschäftigt sind: In zahlreichen Ländern haben G4S-Mitarbeiter_innen in den letzten Jahren gestreikt, das Unternehmen wird weltweit von NGOs für seine schlechten Arbeitsbedingungen angeprangert. G4S leitet private Gefängnisse, organisiert Flüchtlingsheime, sichert Banken, Ölpipelines, Atomkraftwerke. In der Steiermark wird G4S ein Schubhaftzentrum aufbauen und leiten. Ein Billeteur fordert nun das Burgtheater auf, sich „der ungerechten, hierarchischen und unsolidarischen Arbeitsbedingungen am eigenen Hause“ zu stellen und sich gegen G4S zu positionieren.
Offener Brief der IG BILDENDE KUNST (16.10.2013)

 

Videobotschaft

Sehr geehrte Frau Ministerin Schmied!


Seit 11.1.2007 ist Claudia Schmied Bundesministerin für Unterricht, Kunst und Kultur. Fast fünf Jahre später, am 11.11.2011, hat die Ministerin diverse Interessenvertretungen von Kunst- und Kulturschaffenden zu einer zweistündigen Gesprächsrunde eingeladen - für viele der über zwanzig eingeladenen Interessenvertreter_innen erstmals ein Termin, um der Ministerin ihre Arbeit und Anliegen vorzustellen. Folgende Fragen sollten im Vorfeld beantwortet werden: "Wir sind: .... Wir vertreten: .... Unsere wichtigsten Anliegen sind: ..." Die IG BILDENDE KUNST nahm die Gelegenheit wahr, zentrale kulturpolitische Forderungen in Form einer Videobotschaft auf den Punkt zu bringen.
(Schnitt: Iman Ithram)
Videobotschaft der IG BILDENDE KUNST (11.11.2011)

Freiräume, Freie Universität Wien, Freie Klasse an der Akademie der bildenden Künste Wien

Freie Bildung ist machbar, Frau Nachbar!


Der Bildungsaktionstag und die Budgetrede sind vorbei. Was bleibt, sind ein katastrophaler Budgetplan von Finanzministerin Maria Fekter und eine Hochschulfinanzierung, die wohl zum endgültigen Ende des freien Hochschulzugangs führen wird - wenn nicht ein gehöriger Aufstand oder ein Wunder geschieht. Wie es aussieht, wenn Menschen selbst Freiräume organisieren, in denen Bildung stattfindet, zeigen zwei neu gegründeten Initiativen. 
Pressemitteilung von IG Kultur Wien, IG BILDENDE KUNST und ÖH Akademie der Bildenden Künste Wien (21.10.2011)

 

Bewegungsfreiheit für alle!

4. und 5. Mai 2010: Aktionstage gegen Abschiebungen


Kunst- und Kulturinitiativen sowie weitere NGOs erklären sich solidarisch mit den spontanen antirassistischen Aktionen der letzten Tage nachdem ein massives Polizeiaufgebot den FC Sans Papier beim Fußballtraining überfallen und Teammitglieder in Haft genommen hat: Wir verurteilen das EUropäische Migrationsregime und die damit im Zusammenhang stehende zunehmende Militarisierung an den Grenzen auf das Schärfste. Stopp der Repression durch Polizeigewalt – an den Grenzen EUropas, in Österreich und überall. Wir unterstützen den Aufruf von antirassistischen Aktivist_innen zu weiteren Aktionen! Solidarität mit dem FC Sans Papiers, der seit vielen Jahren wichtige antirassistische Arbeit leistet!
Unterstützungsaufruf und Solidaritätserklärung (4.5.2010)

 

Akademie der bidenden Künste Wien: Streik und Besetzung

Freie Bildung für alle! Re-Demokratisierung der Universitäten!


Seit zwei Tagen sind Studierende und Lehrende im Streik und haben die Akademie der bildenden Künste Wien besetzt. Die IG BILDENDE KUNST erklärt sich solidarisch mit den Streikenden: Gegen Ökonomisierung und Privatisierung im Bildungsbereich: Universitäten müssen mit öffentlichen Mitteln ausreichend finanziert werden! Für die Re-Demokratisierung aller Bildungseinrichtungen und die bedingungslose Abschaffung von Studiengebühren! Gegen Zugangsbeschränkungen jeder Art! Keine Unterzeichnung von Leistungsvereinbarungen gegen die Interessen der Betroffenen!
Pressemitteilung der IG BILDENDE KUNST (22.10.2009)

 

Kunstbericht 2006

Alarmsignal und Handlungsauftrag für neue Förderpolitik


Eine alarmierende Bilanz zeigt der in diesen Tagen veröffentlichte Kunstbericht 2006: Finanzielle Aushungerung von Kunstinitiativen und Kürzungsrekorde für Einzelkünstler_innen ziehen das Hauptaugenmerk auf sich. Damit ist ein hoffentlich letzter Gipfel des unter Ex-Bundeskanzler Schüssel und Ex-Staatssekretär Morak vor sieben Jahren eingeschlagenen Weges erreicht. Bundesministerin Claudia Schmied ist nun gefordert, Missstände zu beseitigen sowie Ideen und Konzepte für eine nachhaltige Trendumkehr zu entwickeln.
Pressemitteilung der IG BILDENDE KUNST (27.7.2006)

 

Austrian Social Forum

Aufruf zur Teilnahme am Sozialforum und Einladung zum Seminar "(Ent)Solidarisierungsprozesse und (Re)Politisierungsprozesse"


Von 29. Mai bis 1. Juni 2003 findet das erste Austrian Social Forum statt. Sozialforen sind Veranstaltung, sozialer Raum und breite Diskussionsplattform. Die Interessensvertretungen IG Kultur Österreich, IG Freie Theaterarbeit und IG BILDENDE KUNST haben gemeinsam ein Seminar zum Thema "(Ent)Solidarisierungsprozesse und (Re)Politisierungsprozesse" erarbeitet, laden dazu ein und rufen zur Teilnahme am Sozialforum auf. 
Aufruf und Einladung der IG BILDENDE KUNST (25.5.2003)

 

Ja zum Depot

Raum für transdisziplinäres Veranstaltungsprogramm muss finanziell abgesichert werden 


Stadt Wien und Bundeskanzleramt scheinen kein Interesse mehr am Fortbestand des Depot zu haben. Die IG BILDENDE KUNST möchte von den Entscheidungsverantwortlichen wissen, welche inhaltlichen Gründe gegen eine Subvention des Depot sprechen und fordert die finanzielle Absicherung für einen Raum, der seit vielen Jahren in Wien einen wichtigen Beitrag zur Auseinandersetzung mit zeitgenössischer Kunst und zur Erweiterung des Kunstbegriffs leistet.
Offener Brief der IG BILDENDE KUNST (11.2.2003)

 

Stopp GATS!

Kunst darf nicht auf wirtschaftliche Aspekte reduziert werden!


Das GATS (General Agreement on Trade in Services / Weltweites Abkommen über den Handel mit Dienstleistungen) sieht eine weltweite Deregulierung Dienstleistungen vor. Werden Kunst und Kultur davon nicht ausgenommen, drohen öffentliche Förderungen in Zukunft als "verbotene Subvention" zu gelten. Die IG BILDENDE KUNST verwehrt sich dagegen, Kunst rein als Dienstleistung zu definieren. Die Kulturpolitische Kommission weist jede Einbeziehung der Kunst in dieses Abkommen kategorisch zurück.
Pressemitteilung der IG BILDENDE KUNST (20.1.2003)
Offener Brief der Kulturpolitischen Kommission (19.11.2002)

 

Zitatergänzung als kunstpolitische Aktion

Salzburg zeigt Künstler wegen Sachbeschädigung an


Künstler_innen haben in Salzburg ein Zitat auf der Gedenktafel für Theodor Herzl ergänzt, um damit auf eine Manipulation von Geschichte aufmerksam zu machen: In dem verkürzten Zitat fehlt(e) der Verweis auf die antisemitische Stimmung in Salzburg. In der Folge sieht sich der Künstler Wolfram P. Kastner mit einer Anzeige wegen Sachbeschädigung konfrontiert. Die IG BILDENDE KUNST ortet ein Ablenkungsmanöver und fordert Salzburg auf, diese Kunstaktion als Anstoß zu einem verantwortungsbewussten Umgang mit Geschichte aufzugreifen.
Offener Brief der IG BILDENDE KUNST (6.2.2002)

 

Auslagerung der Artothek des Bundes

Was ist mit der Sammlung tatsächlich geplant?


Wegen der "skandalwitternden" Berichterstattung seit Beginn des Jahres über die Artothek und die merkwürdigen Vorkommnisse, ersucht die IG BILDENDE KUNST Kunststaatssekretär Fran Morak um Aufklärung und Beantwortung verschiedener Fragen.
Offener Brief der IG BILDENDE KUNST (21.1.2002)