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Die IG BILDENDE KUNST ist eine Interessenvertretung der bildenden Künstler_innen in Österreich. Wir initiieren kulturpolitische Debatten und intervenieren in Entscheidungsprozesse, die Auswirkungen auf Arbeit und Leben bildender Künstler_innen haben. Unsere Aktionsfelder sind Kunst, Politik, Service und Zeitung. Wir fordern: Freiheit der Kunst! Recht auf soziale Rechte! Bleiberecht für alle! Gleiche Rechte für alle!

Solidarisieren, Mitglied werden, Vorteile genießen!

Wander-Werte

Eine GRENZÜBERSCHREIBENDE Ausstellung


(Sommer 2017, Plakataktion)  Im derzeitigen Werte-Fieber wird eine Mauer um „unsere Werte“ gezogen. Wie alle Begriffe und Konzepte entstehen sie durch Interessenspolitiken und legen Richtlinien für das Zusammenleben fest. Die Ausstellung Wander-Werte stellt sich gegen eine solche Normierung und rüttelt an diesem Zauberwort. Denn Werte bewegen sich zwischen den Disziplinen, haben keine Grenzen und befinden sich ständig in Bewegung.  Neun Plakate in den Schaufenstern der IG BILDENDE KUNST bilden den Auftakt einer Wanderausstellung an verschiedene Orte quer durch Oberösterreich. Sie gehen Bedeutung und Gebrauch von Wertebegriffen nach und reflektieren die neoliberale Wertegesellschaft.
Pressemitteilung und Fotos (4.8.2017) 

Wander-Werte (Foto: Elke Smodics)

Watch the Med!
Alarmtelefon für Flüchtende in Seenot


(Sommer 2015, Plakataktion) Das Sterben auf See stoppen, keine Rückschiebungen! Die transnationale Plattform „Watch the Med“ ringt um Schadensbegrenzung am Mittelmeer, um das bloße Überleben auf dem Weg nach EUropa – mit einem Alarmtelefon für in Seenot Geratene. „Warum wir das Mittelmeer beobachten? Weil wir nicht wollen, dass Menschen an den Grenzen sterben. 'An' im geographischen Sinn, aber auch im Sinne der Todesursache.“, betont ein_e Aktivist_in aus Wien. Die IG BILDENDE KUNST teilt die Watch the Med-Kritik am tödlichen EUropäischen Grenzregime. „Wir fordern Bewegungsfreiheit für alle! Und rufen auf, die Initiative zu unterstützen.“, so der Vorstand der IG BILDENDE KUNST.
Pressemitteilung und Fotos (7.8.2015)

Watch the Med Alarm Phone

Arbeit ohne Papiere, … aber nicht ohne Rechte! 


(Sommer 2014, Plakataktion) „Lohnarbeit von Migrant_innen ohne Aufenthalts- und/oder Arbeitspapiere ist unsicher, schlecht bezahlt und gefährlich. Wir sprechen dabei von undokumentierter Arbeit.“, erklärt UNDOK, die Anlaufstelle zur gewerkschaftlichen Unterstützung undokumentiert Arbeitender. Doch auch Kolleg_innen, die undokumentiert arbeiten haben Rechte. Bis zum 29.9.2014 macht die IG BILDENDE KUNST mit  antirassistischen Plakaten auf Arbeits- und Sozialrechte sowie Unterstützungsmöglichkeiten bei der Rechtedurchsetzung trotz prekärem Aufenthaltsstatus aufmerksam.
Pressemitteilung und Fotos (7.8.2014)


Wer ist hier ein Schlepper?

Wir sind gegen Kriminalisierung von Flucht und Armut!


(Sommer 2013) Antirassistische Wandzeitung und Fenstergestaltung bis 3.9.2013 an der IG BILDENDE KUNST. Seit November 2012 kämpfen in Wien Asylwerber_innen selbstorganisiert und lautstark wie noch nie für ihre Rechte. Doch keine einzige ihrer Forderungen ist bislang erfüllt, stattdessen war die jüngste Antwort eine Welle an Abschiebungen – zeitgleich gekoppelt mit der Kriminalisierung protestierender Flüchtlinge durch den Vorwurf der sogenannten Schlepperei. Die „Initiative Abschiebung STOP!“ hat mit einer Wandzeitung in Solidarität mit den protestierenden Refugees auch auf Parallelen mit der sogenannten „Operation Spring“ hingewiesen. Damals wurde mit der Behauptung, einen Drogenring ausgehoben zu haben, der Versuch unternommen, die Selbstorganisierung der Black Community durch eine Repressionswelle mit unzähligen Verhaftungen und jahrelangen Prozessen zu zerstören. Eine ähnliche Strategie ist auch jetzt gegen das Refugee Protest Camp Vienna zu befürchten.
Die IG BILDENDE KUNST ist solidarisch mit dem Refugee Protest Camp Vienna und unterstützt die Forderungen der Geflüchteten!
Pressemitteilung und Fotos

 

 

Solidarisch gegen rassistische Gewalt heißt...
Rassistische Staatsgewalt heißt...


(Sommer 2010, Plakataktion) Antirassistische Plakate von 3.8. bis 1.9.2010 in den Schaufenstern der IG BILDENDE KUNST. In zwei verschiedenen Plakatsujets wird einerseits die Omnipräsenz rassistischer Staatsgewalt vor Augen geführt, andererseits werden Möglichkeiten solidarischen, antirassistischen Handelns aufgezeigt. Mischen Sie sich ein! Außerdem: Die Plakate als Download zum selbst Ausdrucken und Weiterverbreiten.
Pressemitteilung und Fotos (3.8.2010)

 

mi zahtevamo - we demand!

mi zahtjevamo - wir fordern!


(Sommer 2009, Plakataktion) Von 7.8. bis 2.9.2009 findet im Rahmen der 2006 gestarteten Bleiberecht-
Kampagne der IG BILDENDE KUNST eine Fensterausstellung statt. Die konkret anti-rassistischen Forderungen gegen das Fremdenrecht werden um queer-feministische, transnationale Forderungen erweitert.
Plakate und Ausstellungsansicht

Das Bleiberechtspaket 2008
- … gekommen, um zu bleiben


(Sommer 2008, Plakataktion) Plakataktion von IG BILDENDE KUNST und EHE OHNE GRENZEN von 31.7. bis 2.9.2008 an der Fassade der IG BILDENDE KUNST. In elf Paragraphen treten die beiden Organisationen Punkt für Punkt dem Fremdenrechtspaket 2005 entgegen, das seit 1.1.2006 die Niederlassung von Migrant_innen ohne EU/EWR-Pass in Österreich massiv erschwert bzw. verunmöglicht. Außerdem: Aufruf zum dezentralen Aktionstag zum Bleiberecht!
Pressemitteilung und Fotos (31.7.2008)

 

SexarbeiterInnen haben Lust... auf ihre Rechte!


(Sommer 2007, Plakataktion) Plakataktion von IG BILDENDE KUNST und LEFOE im August 2007 an der Fassade der IG BILDENDE KUNST. Während die IG BILDENDE KUNST Informationen zur prekären Aufenthaltssituation von Künstler_innen und Wissenschafter_innen sowie die Forderung nach einem Bleiberecht plakatiert, zeigt LEFOE Plakate zur bundesweiten Kampagne für die Rechte von Sexarbeiter_innen.
Fotos von der Plakataktion

 

Freiheit der Kunst! Und Bleiberecht für alle!


(Sommer 2006, Plakataktion) Per 1.1.2006 sind Niederlassungsbewilligungen für KünstlerInnen abgeschafft. Früher oder später müssen alle KünstlerInnen ohne EU/EWR-Pass Österreich verlassen. Nur mehr ein vorübergehender Aufenthalt ist möglich. Die IG BILDENDE KUNST fordert den Stopp jeglicher Aufenthaltsregulierung. Gleiche Rechte für alle!
Pressemitteilung und Fotos (24.8.2006)