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Die IG BILDENDE KUNST ist eine Interessenvertretung der bildenden Künstler_innen in Österreich. Wir initiieren kulturpolitische Debatten und intervenieren in Entscheidungsprozesse, die Auswirkungen auf Arbeit und Leben bildender Künstler_innen haben. Unsere Aktionsfelder sind Kunst, Politik, Service und Zeitung. Wir fordern: Freiheit der Kunst! Recht auf soziale Rechte! Bleiberecht für alle! Gleiche Rechte für alle!

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Workshop

Visa im Kulturbereich:
Immer schwieriger, immer aufwändiger oder geht es auch anders?


(6.6.2014) Kunst lebt von internationalen Kontakten, von Grenzüberschreitungen und von der Begegnung in unterschiedlichen künstlerischen und kulturellen Kontexten - und damit auch von der persönlichen Mobilität von Kulturschaffenden. In der Praxis wird der internationale Kulturaustausch jedoch oft zum behördlichen Hürdenlauf, nicht selten lautet das Ergebnis: "Wegen unlösbarer Visaschwierigkeiten leider abgesagt." Doch welche Ansätze zur Visaerleichterung gibt es in anderen EU-Mitgliedstaaten? Birgit Ellinghaus (alba Kultur, Deutschland) und Fabinne Bidou (Zone Franche, Frankreich) berichten über good-practices und Erfahrungen in Deutschland und Frankreich. Weitere Impulse liefern Petja Dimitrova (IG Bildende Kunst) und Gabriele Eschig (Österreichische UNESCO-Kommission). Anschließend Diskussion möglicher Strategien und Handlungsempfehlungen, die sich für Österreich ableiten lassen.
Einladung zum Workshop: Visa im Kulturbereich (6.6.2014)

 

Pressegespräch

Mobilitätsbarrieren für Künstler_innen


(13.2.2013) Internationaler Austausch befindet sich in der fremdenUNrechtlichen Sackgasse. Mobilitätsbarrieren abzubauen war ein wesentliches Anliegen der interministeriellen Arbeitsgruppen (IMAG) zur Verbesserung der sozialen Lage von Künstler_innen. Das vorläufiges Ergebnis ist ein Anfang Dezember 2012 nach langjähriger Vorarbeit veröffentlichter Internet-Guide namens Artist Mobility, zusammengestellt von vier Ministerien (BMUKK, BMASK, BMI und Außenministerium). Dieser demonstriert jedoch weiterhin vor allem eines: Kunst kann überall hin, Künstler_innen nicht.
Pressegespräch mit Interessenvertreter_innen und Veranstalter_innen

Antrag zur Hauptversammlung 2011 der Bundesarbeitskammer 

Mobilität statt Barrieren für Künstler_innen, Kulturschaffende, Wissenschafter_innen


(17.6.2011) Die AUGE / UG (Unabhängige Gewerkschafter_innen) hat das Forderungspapier von IG BILDENDE KUNST und Kulturrat Österreich aufgegriffen und der Hauptversammlung der Bundesarbeitskammer zur Beschlussfassung vorgelegt, damit auch diese für deren Umsetzung eintreten möge. Durch die Mehrheit der Stimmberechtigten ist der Antrag zur weiteren Auseinandersetzung nun dem AK-Ausschuss für Bildung und Kultur zugewiesen.
Antrag zur AK-Hauptversammlung 2011: Mobilität statt Barrieren

Schlusserklärung 2011 der Expert_innen-Klausurtagung zum UNESCO-Übereinkommen über den Schutz und die Förderung der Vielfalt kultureller Ausdrucksformen

Mobilitätsbedingungen gravierend verschlechtert


(17.5.2011) Mit dem Beitritt zum UNESCO-Übereinkommen hat sich Österreich dazu verpflichtet, Maßnahmen zur Erleichterung der Mobilität von Kunst- und Kulturschaffenden aus Drittstaaten, insbesondere Entwicklungsländern, zu ergreifen. Demgegenüber steht der faktische Stillstand. Obwohl konkrete Verbesserungsvorschläge erarbeitet und ausgiebig diskutiert wurden (z.B. Forderungskatalog von IG BILDENDE KUNST und Kulturrat Österreich), steht die tatsächliche Rechtsentwicklung dem vorangegangenen Diskussionsprozess zur Erleichterung der Mobilität ebenso diametral entgegen wie den entsprechenden Vorkehrungen des UNESCO-Übereinkommens.
Unesco Expert_innenklausurtagung 2011: Schlusserklärung [PDF, 191 KB]

Offener Brief der Unesco Arge Kulturelle Vielfalt an die Abgeordneten zum Nationalrat

Kulturelle Vielfalt: Nicht in Österreich?


(4.3.2011) Auf Initiative der anwesenden Interessenvertretungen von Kunst- und Kuturschaffenden hat die 16. Sitzung der ARGE Kulturelle Vielfalt – bei Stimmenthaltung der anwesenden Vertreter_innen des Bundes und der Länder – einen Offenen Brief zur parlamentarischen Behandlung des Fremdenrechtsänderungsgesetzes 2011 und der Novelle des Ausländerbeschäftigungs- und Arbeitslosenversicherungsgesetz 1977 verfasst. Denn: Die bevorstehenden Gesetzesnovellen stehen in einem elementaren Widerspruch zum UNESCO Übereinkommen über den Schutz und die Förderung der Vielfalt kultureller Ausdrucksformen zu dessen Umsetzung sich auch Österreich 2006 verpflichtet hat.
Offener Brief an die Abgeordneten zum Nationalrat [PDF, 167 KB]

Blockade bei interministerieller Arbeitsgruppe zum Abbau von Mobilitätsbarrieren

Die Antwort: Mobilität statt Barrieren!


(22.6.2010) Visum, Pass & Co bestimmen auch die Grenzen künstlerischer Freiheit. Fremden- und beschäftigungsrechtliche Barrieren stehen dem internationalen Austausch von – nicht nur! – Kunst- und Kulturschaffenden entgegen. Mitte Juni präsentierten Minister_innen ein unbefriedigendes Ergebnis zum Abbau von Mobilitätsbarrieren: Nichts Konkretes in Sicht. Unverbindlichkeit ist offenbar die Devise. Aber irgendwelche "Vielleicht"-Angebote sind keine Antwort auf die bestehenden Probleme. >>

 

recommandations from the visual arts sector

Challenges for Mobility


(Mai 2010) Ergebnispapier des Expert_innentreffens "Mobility in the Visual Arts' Sector in Europe" im Dezember 2009 in Linz. Sowohl Mobilitätsförderprogramme als Mobilitätsbarrieren durch Zoll und Steuern sowie Visa (Input durch die IG BILDENDED KUNST) waren Thema der zweitägigen Veranstaltung. Das nun vorliegende Ergebnispapier soll einen Diskussionsbeitrag zum bevorstehenden Abschlussbericht der von der Europäischen Kommission eingesetzten Arbeitsgruppe zur Mobilität von Kulturschaffenden liefern. Denn: Die Beseitigung von Hindernissen, die der Mobilität von Kunst- und Kulturschaffenden entgegenstehen, wurde als einer der fünf Schwerpunktbereiche in den Arbeitsplan für die Kultur 2008–2010 aufgenommen.
Challenges for Mobility (Outcomes of the Experts' Meeting)

Problemkatalog und Forderungskatalog: 

Mobilität statt Barrieren!


(Mai 2010) Die IG BILDENDE KUNST hat gemeinsam mit dem Kulturrat Österreich zunächst einen Problemkatalog, danach einen Forderungskatalog mit Vorschlägen zum kurz- und mittelfristig Abbau von fremden- und beschäftgungsrechtlichen Mobilitätsbarrieren ausgearbeitet. Diese Papiere wurden der interministeriellen Arbeitsgruppe "Mobilitätsbarrieren" vorgelegt und in zwei Arbeitssitzungen präsentiert und diskutiert. >> 
Problemkatalog Mobilitätsbarrieren
[PDF, 240KB]
Forderungskatalog Mobilitätsbarrieren [PDF, 64KB]