IG Bildende Kunst Logo
Die IG BILDENDE KUNST ist die Interessenvertretung der bildenden Künstler_innen in Österreich. Wir initiieren kulturpolitische Debatten und intervenieren in Entscheidungsprozesse, die Auswirkungen auf Arbeit und Leben bildender Künstler_innen haben. Unsere Aktionsfelder sind Kunst, Politik, Service und Zeitung. Wir fordern: Freiheit der Kunst! Recht auf soziale Rechte! Bleiberecht für alle! Gleiche Rechte für alle!

Solidarisieren, Mitglied werden, Vorteile genießen!

Nächste rassistische Gesetzesverschärfungen

Sprengt das FEKTERrechtspaket!


Wir haben es satt: Jahr für Jahr lassen sich irgendein_e Innenminister_in und ihre Mitregierenden neue Ausschluss- und Repressionsmechanismen einfallen, um allen, denen kein EU/EWR-Pass in die Wiege gelegt wurde, das Leben in Österreich so prekär wie nur möglich zu gestalten bzw. ein Leben in Österreich erst gar nicht zuzulassen. Danke, SPÖVP!
Doch Migrant_innen organisieren sich gegen Rassismus, Diskriminierung und Ausgrenzung: in Wien erstmals anlässlich des Transnationalen Migrant_innenstreiks am 1. März.
Pressemitteilung der IG BILDENDE KUNST (22.2.2011)
1. März - Transnationaler Migrant_innenstreik

 

Blockade bei interministerieller Arbeitsgruppe zum Abbau von Mobilitätsbarrieren

Die Antwort: Mobilität statt Barrieren!


(22.6.2010) Visum, Pass & Co bestimmen auch die Grenzen künstlerischer Freiheit. Fremden- und beschäftigungsrechtliche Barrieren stehen dem internationalen Austausch von – nicht nur! – Kunst- und Kulturschaffenden entgegen. Mitte Juni präsentierten Minister_innen ein unbefriedigendes Ergebnis zum Abbau von Mobilitätsbarrieren: Nichts Konkretes in Sicht. Unverbindlichkeit ist offenbar die Devise. Aber irgendwelche "Vielleicht"-Angebote sind keine Antwort auf die bestehenden Probleme. >>

 

Problemkatalog und Forderungskatalog: 

Mobilität statt Barrieren!


(Mai 2010) Die IG BILDENDE KUNST hat gemeinsam mit dem Kulturrat Österreich zunächst einen Problemkatalog, danach einen Forderungskatalog mit Vorschlägen zum kurz- und mittelfristig Abbau von fremden- und beschäftgungsrechtlichen Mobilitätsbarrieren ausgearbeitet. Diese Papiere wurden der interministeriellen Arbeitsgruppe "Mobilitätsbarrieren" vorgelegt und in zwei Arbeitssitzungen präsentiert und diskutiert. >> 
Problemkatalog Mobilitätsbarrieren
[PDF, 240KB]
Forderungskatalog Mobilitätsbarrieren [PDF, 64KB]

 

Nach der BMUKK-Konferenz: Prekäre Perspektiven? 

Soziale Absicherung! Arbeitsrechte! Gleichbehandlung! Mobilität!


(24.6.2009, Pressemitteilung) Bei der Konferenz "Prekäre Perspektiven? Zur sozialen Lage der Kreativen" am 22./23. Juni haben die Teilnehmer_innen eine Vielzahl an Lösungsansätzen und Forderungen ausgebarbeitet. Kunstsektionsleiterin Andrea Ecker hat diese als Arbeitsauftrag angenommen. Eine interministerielle Arbeitsgruppe soll gemeinsam mit Interessenvertretungen ein Maßnahmenpaket entwickeln. Auch Fragen der Mobilität von Künstler_innen müssen auf die Agenda.   >>

 

Plakataktionen
an der Fassade der IG BILDENDE KUNST


Seit 2006 zeigt die IG BILDENDE KUNST - zum Teil gemeinsam mit anderen Initiativen - jeden Sommer Plakatarbeiten zu antirassistischen Themen. 2007 fand diese Schaufensterausstellung gemeinsam mit LEFOE statt, 2008 haben die IG BILDENDE KUNST und EHE OHNE GRENZEN ein "Bleiberechtspaket" erarbeitet, das in Plakatform auch an verschiedenen weiteren Orten in Wien zu sehen war. Eine Erweiterung um queer-feministische, transnationale Forderungen folgte 2009 durch Plakate des Queer Beograd Collective und der Künstler_in Ana Hoffner. 2010 waren Plakate, die u.a. Möglichkeiten solidarischen, antirassistischen Handelns aufgezeigten, zu sehen.  >>

 

MigrationsAktionsTag – transnational und dezentral

Sprengt das Fremdenrechtspaket!


(7.10.2006, Aktionstag) Seit 1.1.2006 gilt das jüngste „Fremdenrechtspaket". Rechte und Möglichkeiten in Österreich zu leben werden erneut massiv eingeschränkt. Grund- und Menschenrechte sind missachtet. EHE OHNE GRENZEN und Künstler_innen bringen im Rahmen des MigrationsAktionsTags Forderungen mit einer Kunstaktion erneut zum Ausdruck: Bleiberecht für alle! Unabhängig von Staatsbürger_innenschaft, Beruf und Einkommen!  >>

 

Präsentationsforum antirassistischer Initiativen

Agieren nach dem Tod von Seibane Wague


(Herbst 2003, Vernetzung) Der Tod von Cheibani Wague am 15. Juli 2003 war ein trauriger Höhepunkt des von Rassismus und Fremdenfeindlichkeit geprägten Klimas in Österreich und bedeutet für alle eine Herausforderung, effektiver zu agieren und politische Gegenstrategien zu entwickeln. Unter dem Titel „Agieren nach dem Tod von Seibane Wague“ fand am 24. Oktober 2003 im Depot (Wien) ein Präsentationsforums antirassistischer Initiativen statt. Mit Unterstützung der IG BILDENDE KUNST.  >>