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Die IG BILDENDE KUNST ist eine Interessenvertretung der bildenden Künstler_innen in Österreich. Wir initiieren kulturpolitische Debatten und intervenieren in Entscheidungsprozesse, die Auswirkungen auf Arbeit und Leben bildender Künstler_innen haben. Unsere Aktionsfelder sind Kunst, Politik, Service und Zeitung. Wir fordern: Freiheit der Kunst! Recht auf soziale Rechte! Bleiberecht für alle! Gleiche Rechte für alle!

Solidarisieren, Mitglied werden, Vorteile genießen!

Kampagne

#zugangjetzt! Für ein selbstbestimmtes Leben von Asylwerber*innen in Österreich 


Zugang jetzt! Asylwerber_innen sollen in Österreich arbeiten dürfen. Dafür gibt es viele gute Gründe. Deshalb fordern Vertreter_innen und Expert_innen aus NGOs, Gewerkschaften, Wissenschaft, politischen Parteien, Kirchen, Arbeitgeber_innenverbänden sowie Betroffene selbst den Arbeitsmarktzugang für Asylwerber_innen. UNDOK – der Verband zur gewerkschaftlichen Unterstützung von undokumentiert Arbeitenden – hat eine Kampagne initiiert und hierfür über 100 Statements mit vielen guten Gründen für den Arbeitsmarktzugang von Asylwerber_innen zusammengetragen. Auch Kunst- und Kulturschaffende sowie die IG BILDENDE KUNST haben mitgemacht und unterstützen damit die Forderung:
#zugangjetzt! (Herbst/Winter 2016)

Rubia Salgado (maiz, das kollektiv): "Weil alle das Recht haben, Rechte zu haben. Dazu gehört das Recht auf Arbeit und eine angemessene Entlohnung. Das ist nicht nur im Sinne von Asylwerber*innen, sondern das ist für uns alle gut."

Plakate

Watch the Med! Alarmtelefon für Flüchtende in Seenot


(Sommer 2015, Plakataktion) Das Sterben auf See stoppen, keine Rückschiebungen! Die transnationale Plattform „Watch the Med“ ringt um Schadensbegrenzung am Mittelmeer, um das bloße Überleben auf dem Weg nach EUropa – mit einem Alarmtelefon für in Seenot Geratene. „Warum wir das Mittelmeer beobachten? Weil wir nicht wollen, dass Menschen an den Grenzen sterben. 'An' im geographischen Sinn, aber auch im Sinne der Todesursache.“, betont ein_e Aktivist_in aus Wien. Die IG BILDENDE KUNST teilt die Watch the Med-Kritik am tödlichen EUropäischen Grenzregime. „Wir fordern Bewegungsfreiheit für alle! Und rufen auf, die Initiative zu unterstützen.“, so der Vorstand der IG BILDENDE KUNST.
Pressemitteilung und Fotos (7.8.2015)

Watch the Med Alarm Phone

Plakate

Arbeit ohne Papiere, … aber nicht ohne Rechte! 


(Sommer 2014, Plakataktion) „Lohnarbeit von Migrant_innen ohne Aufenthalts- und/oder Arbeitspapiere ist unsicher, schlecht bezahlt und gefährlich. Wir sprechen dabei von undokumentierter Arbeit.“, erklärt UNDOK, die Anlaufstelle zur gewerkschaftlichen Unterstützung undokumentiert Arbeitender. Doch auch Kolleg_innen, die undokumentiert arbeiten haben Rechte. Bis zum 29.9.2014 macht die IG BILDENDE KUNST mit  antirassistischen Plakaten auf Arbeits- und Sozialrechte sowie Unterstützungsmöglichkeiten bei der Rechtedurchsetzung trotz prekärem Aufenthaltsstatus aufmerksam.
Pressemitteilung und Fotos (7.8.2014)

Arbeit ohne Papiere, … aber nicht ohne Rechte! (UNDOK und IG BILDENDE KUNST, 2014) (Foto: Christa Zauner)

Workshop

Visa im Kulturbereich: Immer schwieriger, immer aufwändiger oder geht es auch anders?


Internationaler Kulturaustausch über die EU-Grenzen hinweg stellt sich als behördlichen Hürdenlauf dar, nicht selten lautet das Ergebnis: "Wegen unlösbarer Visaschwierigkeiten leider abgesagt." In einem Workshop über Praxisansätze zur Visaerleichterung für Kunst- und Kulturschaffende berichten Expert_innen von good-practices aus Deutschland und Frankreich. Anschließend Diskussion möglicher Strategien und Handlungsempfehlungen für Österreich.
Einladung zum Workshop: Visa im Kulturbereich (6.6.2014)

 

Migration und Arbeit: Anlaufstelle

UNDOK - Verband zur gewerkschaftlichen Unterstützung undokumentiert Arbeitender


Lohnarbeit von Migrant_innen ohne Aufenthalts- und/oder Arbeitspapiere ist unsicher, schlecht bezahlt und gefährlich. Wir sprechen dabei von undokumentierter Arbeit. Lohndumping und Sozialbetrug durch Arbeitgeber_innen, die diese prekäre Situation ausnutzen, stehen an der Tagesordnung. Aber auch Kolleg_innen, die undokumentiert arbeiten, haben Rechte! Die IG BILDENDE KUNST ist Gründungsmitglied von UNDOK, einer Initiative von Arbeiterkammer, Gewerkschaften, NGOs, selbstorganisierten Migrant_innenorganisationen und antirassistischen Aktivist_innen. Die Anlaufstelle bietet kostenlose und anonyme Beratung in mehreren Sprachen. 
UNDOK - Anlaufstelle zur gewerkschaftlichen Unterstützung undokumentiert Arbeitender


UNDOK - Verband zur gewerkschaftlichen Unterstützung undokumentiert Arbeitender

Wandzeitung und Fenstergestaltung

Wer ist hier ein Schlepper? Wir sind gegen Kriminalisierung von Flucht und Armut!


Seit November 2012 kämpfen in Wien Asylwerber_innen selbstorganisiert und lautstark wie noch nie für ihre Rechte. Doch keine einzige ihrer Forderungen ist bislang erfüllt, stattdessen war die jüngste Antwort eine Welle an Abschiebungen – zeitgleich gekoppelt mit der Kriminalisierung protestierender Flüchtlinge durch den Vorwurf der sogenannten Schlepperei. Die IG BILDENDE KUNST ist solidarisch mit dem Refugee Protest Camp Vienna und unterstützt die Forderungen der Geflüchteten!
Pressemitteilung und Fotos (August 2013)

Wir unterstützen die Forderungen des Refugee Protest Camp Vienna (IG BILDENDE KUNST, 2013) (Foto: Ivan Jurica)

Solidarität mit den streikenden Flüchtlingen

Verurteilung der Polizeiaktion zur Räumung des Refugee Protest Camps in Wien


"Wir verurteilen aufs Schärfste die willkürliche, von der Polizei im Alleingang durchgeführte Räumung des Flüchtlingscamps im Sigmund-Freud-Park in Wien. Die Aktion wurde mit den feigsten Mitteln einer repressiven Macht ausgeführt, ohne Besprechung mit den und Zustimmung der verantwortlichen politischen Stellen der Stadt Wien. Wir fordern BMI und andere für Asylgesetze verantwortliche Stellen auf, endlich die nötigen und lange versprochenen Reformen innerhalb des Rechts auf Flucht und anständige Existenzbedingungen umzusetzen. Die Ursachen für den seit einem Monat andauernden Protest der Flüchtlinge sind gut bekannt, jedoch meistens wegdiskutiert oder unsichtbar gemacht, oder, wie in diesem Fall, immer öfter gegen die Asylsuchenden eingesetzt und kriminalisiert. Wir solidarisieren uns mit den streikenden Flüchtlingen, von denen sich immer mehr dem Hungerstreik anschließen, und ihren Forderungen!" (IG BILDENDE KUNST, 28.12.2012)
Refugee Protest Camp Vienna


Solidaritätserklärung

Stopp der Repressalien gegen Flüchtlinge und ihre Proteste


„Die IG BILDENDE KUNST unterstützt die selbstorganisierte Protestaktion der Flüchtlinge, die zum ersten Mal in dieser Form und Ausdauer in Österreich stattfindet. Die Missstände der (EU- und österreichischen) Flüchtlingspolitik bzw. die katastrophalen politischen, ökonomischen und existenziellen Bedingungen, unter denen Flüchtlinge leiden, dürfen nicht mehr ignoriert werden. Wir fordern einen Stopp der Repressalien gegen Flüchtlinge und ihre Proteste! Wir fordern die Regierung, die zuständigen Institutionen, Medien und die Zivilgesellschaft auf, das Recht auf Flucht und Migration anzuerkennen, ernst zu nehmen und auf die Forderungen der Proteste sofort einzugehen und sie zu erfüllen!“ (IG BILDENDE KUNST, 18.12.2012)
Refugee Protest Camp Vienna


Nächste rassistische Gesetzesverschärfungen

Sprengt das FEKTERrechtspaket!


Wir haben es satt: Jahr für Jahr lassen sich irgendein_e Innenminister_in und ihre Mitregierenden neue Ausschluss- und Repressionsmechanismen einfallen, um allen, denen kein EU/EWR-Pass in die Wiege gelegt wurde, das Leben in Österreich so prekär wie nur möglich zu gestalten bzw. ein Leben in Österreich erst gar nicht zuzulassen. Danke, SPÖVP!
Doch Migrant_innen organisieren sich gegen Rassismus, Diskriminierung und Ausgrenzung: in Wien erstmals anlässlich des Transnationalen Migrant_innenstreiks am 1. März.
Pressemitteilung der IG BILDENDE KUNST (22.2.2011)
1. März - Transnationaler Migrant_innenstreik


1. März - Transnationaler Migrant_innenstreik

Blockade bei interministerieller Arbeitsgruppe zum Abbau von Mobilitätsbarrieren

Die Antwort: Mobilität statt Barrieren!


Visum, Pass & Co bestimmen auch die Grenzen künstlerischer Freiheit. Fremden- und beschäftigungsrechtliche Barrieren stehen dem internationalen Austausch von – nicht nur! – Kunst- und Kulturschaffenden entgegen. Mitte Juni präsentierten Minister_innen ein unbefriedigendes Ergebnis zum Abbau von Mobilitätsbarrieren: Nichts Konkretes in Sicht. Unverbindlichkeit ist offenbar die Devise. Aber irgendwelche "Vielleicht"-Angebote sind keine Antwort auf die bestehenden Probleme.
Pressemitteilung der IG BILDENDE KUNST (22.6.2010)

 

Problemkatalog und Forderungskatalog: 

Mobilität statt Barrieren!


(Mai 2010) Die IG BILDENDE KUNST hat gemeinsam mit dem Kulturrat Österreich zunächst einen Problemkatalog, danach einen Forderungskatalog mit Vorschlägen zum kurz- und mittelfristig Abbau von fremden- und beschäftgungsrechtlichen Mobilitätsbarrieren ausgearbeitet. Diese Papiere wurden der interministeriellen Arbeitsgruppe "Mobilitätsbarrieren" vorgelegt und in zwei Arbeitssitzungen präsentiert und diskutiert. >> 
Problemkatalog Mobilitätsbarrieren
[PDF, 240KB]
Forderungskatalog Mobilitätsbarrieren [PDF, 64KB]

 

Nach der BMUKK-Konferenz: Prekäre Perspektiven? 

Soziale Absicherung! Arbeitsrechte! Gleichbehandlung! Mobilität!


Bei der Konferenz "Prekäre Perspektiven? Zur sozialen Lage der Kreativen" am 22./23. Juni haben die Teilnehmer_innen eine Vielzahl an Lösungsansätzen und Forderungen ausgebarbeitet. Kunstsektionsleiterin Andrea Ecker hat diese als Arbeitsauftrag angenommen. Eine interministerielle Arbeitsgruppe soll gemeinsam mit Interessenvertretungen ein Maßnahmenpaket entwickeln. Auch Fragen der Mobilität von Künstler_innen müssen auf die Agenda.
Pressemitteilung der IG BILDENDE KUNST (24.6.2009)

 

Plakataktionen
an der Fassade der IG BILDENDE KUNST


Seit 2006 zeigt die IG BILDENDE KUNST - zum Teil gemeinsam mit anderen Initiativen - jeden Sommer Plakatarbeiten zu antirassistischen Themen. 2007 fand diese Schaufensterausstellung gemeinsam mit LEFOE statt, 2008 haben die IG BILDENDE KUNST und EHE OHNE GRENZEN ein "Bleiberechtspaket" erarbeitet, das in Plakatform auch an verschiedenen weiteren Orten in Wien zu sehen war. Eine Erweiterung um queer-feministische, transnationale Forderungen folgte 2009 durch Plakate des Queer Beograd Collective und der Künstler_in Ana Hoffner. 2010 waren Plakate, die u.a. Möglichkeiten solidarischen, antirassistischen Handelns aufgezeigten, zu sehen. "Arbeit ohne Papiere... aber nicht ohne Rechte!" hieß es wiederum 2014 mit Plakaten des UNDOK-Verbandes.  >>


Wir unterstützen die Forderungen des Refugee Protest Camp Vienna (IG BILDENDE KUNST, 2013) (Foto: Ivan Jurica)

MigrationsAktionsTag – transnational und dezentral

Sprengt das Fremdenrechtspaket!


Seit 1.1.2006 gilt das jüngste „Fremdenrechtspaket". Rechte und Möglichkeiten in Österreich zu leben werden erneut massiv eingeschränkt. Grund- und Menschenrechte sind missachtet. EHE OHNE GRENZEN und Künstler_innen bringen im Rahmen des MigrationsAktionsTags Forderungen mit einer Kunstaktion erneut zum Ausdruck: Bleiberecht für alle! Unabhängig von Staatsbürger_innenschaft, Beruf und Einkommen!
Stellungnahme von Ehe ohne Grenzen, IG BILDENDE KUNST und VBKÖ - Vereinigung bildender Künstlerinnen Österreichs (7.10.2006)

MigrationsAktionsTag – transnational und dezentral (2006)

Präsentationsforum antirassistischer Initiativen

Agieren nach dem Tod von Seibane Wague


(Herbst 2003, Vernetzung) Der Tod von Cheibani Wague am 15. Juli 2003 war ein trauriger Höhepunkt des von Rassismus und Fremdenfeindlichkeit geprägten Klimas in Österreich und bedeutet für alle eine Herausforderung, effektiver zu agieren und politische Gegenstrategien zu entwickeln. Unter dem Titel „Agieren nach dem Tod von Seibane Wague“ fand am 24. Oktober 2003 im Depot (Wien) ein Präsentationsforums antirassistischer Initiativen statt. Mit Unterstützung der IG BILDENDE KUNST.  >>