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Die IG BILDENDE KUNST ist eine Interessenvertretung der bildenden Künstler_innen in Österreich. Wir initiieren kulturpolitische Debatten und intervenieren in Entscheidungsprozesse, die Auswirkungen auf Arbeit und Leben bildender Künstler_innen haben. Unsere Aktionsfelder sind Kunst, Politik, Service und Zeitung. Wir fordern: Freiheit der Kunst! Recht auf soziale Rechte! Bleiberecht für alle! Gleiche Rechte für alle!

Solidarisieren, Mitglied werden, Vorteile genießen!

Frühstücksgespräche zu Kunst und Geld

Woher kommt das Geld zum Leben? 


Gut bezahlt oder doch wieder nur symbolisches Kapital? Wie lässt sich mit künstlerischer Arbeit angemessen Geld zum Leben verdienen? Allein? Im Kollektiv? Und wie steht es um tatsächliche Alternativen oder Extras zu monetärer Abgeltung? An mehreren Vormittgen bei Tee, Kaffee und Co. gehen wir diesen Fragen bei gedecktem Frühstückstisch nach. Alle Teilnehmenden fungieren in diesen Gesprächen als Expert_innen, zum Auftakt jedes Frühstücks werden geladene Gäst_innen für Diskussionsanstöße sorgen.
Einzelne Zitate, Satzteile, Fragen und Gedanken aus den Gesprächen werden von Iris Christine Aue an die Wand geschrieben. Das Textfeld wächst mit jedem Frühstück und bleibt als künstlerische Dokumentation im Galerieraum. 
Frühstücksgespräche zu Kunst und Geld
(Juni/Juli 2016)

Kunst & Geld: Frühstücksgespräche (Foto: MB)

Künstler_innen im Gespräch

Kunst & Kind. Eine Interviewserie.


Wie lassen sich Elternschaft und Künstler_insein gut unter einen Hut bringen? Dieser Frage geht die IG BILDENDE KUNST seit Herbst 2013 nach - in Workshops, Vernetzungstreffen und Textbeiträgen im Bildpunkt, der Zeitschrift der IG BILDENDE KUNST. Nun in einer Interviewserie mit Lore Heuermann, Veronika Dirnhofer, Georg Frauenschuh, Carla Bobadilla. To be continued... Die Gespräche führt Saskya Rudigier.
PS: Im Herbst 2016 greifen die an.schläge - Das feminsitische Magazin und Augustin - Die erste österreichische Boulevardzeitung die Interviews nochmals auf.
Kunst & Kind: Interviewserie (Mai bis Juli 2016)

an.schläge VI/2016: Kunst und Kind (Sept. 2016)

Arbeitsgemeinschaft Kulturelle Vielfalt 

Schlusskommuniqué 2015 zur Umsetzung des UNESCO-Übereinkommens zur Vielfalt kultureller Ausdrucksformen


In der Expert_innen-Klausurtagung 2015 hat die ARGE Kulturelle Vielfalt Fortschritt und Status Quo der Umsetzung des UNESCO-Übereinkommens über den Schutz und die Förderung der Vielfalt kultureller Ausdrucksformen aus Perspektive der österreichischen Kunst- und Kulturschaffenden analysiert. In einem Schlusskommuniqué werden anhand ausgewählter Themenschwerpunkte Handlungsnotwendigkeiten aufgezeigt, die für eine kohärente und wirksame Umsetzung des Übereinkommens durch Bund, Länder und Gemeinden erforderlich wären. Die IG BILDENDE KUNST ist Mitglied der ARGE Kulturelle Vielfalt und Mitunterzeichner_in des Schlusskommuniqués 2015.
Mehr Info & Schlusskommuniqué 2015 (22.12.2015)

Plakate: Watch the Med!

Alarmtelefon für Flüchtende in Seenot


(Sommer 2015, Plakataktion) Das Sterben auf See stoppen, keine Rückschiebungen! Die transnationale Plattform „Watch the Med“ ringt um Schadensbegrenzung am Mittelmeer, um das bloße Überleben auf dem Weg nach EUropa – mit einem Alarmtelefon für in Seenot Geratene. „Warum wir das Mittelmeer beobachten? Weil wir nicht wollen, dass Menschen an den Grenzen sterben. 'An' im geographischen Sinn, aber auch im Sinne der Todesursache.“, betont ein_e Aktivist_in aus Wien. Die IG BILDENDE KUNST teilt die Watch the Med-Kritik am tödlichen EUropäischen Grenzregime. „Wir fordern Bewegungsfreiheit für alle! Und rufen auf, die Initiative zu unterstützen.“, so der Vorstand der IG BILDENDE KUNST.
Pressemitteilung und Fotos (7.8.2015)

Watch the Med! Alarm Phone

Vereinbarkeit von Elternschaft und Künstler_insein

Wir werden die Kunst schon schaukeln!


„Elternschaft tritt bei KünstlerInnen relativ spät und vergleichsweise selten ein. Männer haben etwas häufiger Kinder als Frauen.“, resümiert die 2008 veröffentlichte Studie zur sozialen Lage von Künstler_innen in Österreich. Dieser Umstand sei „weniger auf die Problematik der Vereinbarkeit mit dem Beruf an sich zurückzuführen als viel mehr auf die häufig unsicheren Beschäftigungs- und Einkommensperspektiven, die Kunstschaffende vorfinden“. Abgesehen von ökonomisch prekären Lebensbedingungen hat der Kunstbetrieb noch eine ganze Palette an weiteren Hindernissen für Künstler_innen mit Kinderbetreuungspflichten zu bieten. Was also wollen wir anders haben, um Elternschaft und Künstler_insein gut unter einen Hut zu bringen?
Workshopserie in der IG BILDENDE KUNST (seit Oktober 2013), Vernetzungstreffen, Mailinglist.


KSVFG-Novelle 2014/2015

Klein, aber (nicht nur) fein. Viele Baustellen weiterhin offen.

 

Eine Novelle öffnet im Künstler_innen-Sozialversicherungsfonds endlich die Türen für mehr Zuschussbezieher_innen und schafft einen Unterstützungsfonds für Notfälle. Sie manifestiert chauvinistische Geschlechterbilder und lässt - durch reduzierte Abgabensätze bis 2020 - allmählich den Pleitegeier über dem KSVF kreisen. Die übernächste Novelle wird dies verhindern müssen.
Pressemitteilung IG BILDENDE KUNST (25.11.2014)

Kritik am ÖNORM-Entwurf

Geschlechtersensible Sprache nicht verhindern, sondern weiterentwickeln!


Einen Normenentwurf, der darauf abzielt, Männer bzw. auf männliche Formen reduzierte Ausdrucksmöglichkeiten als alleingültige (sprachliche) Norm zu verankern, können wir nur entschieden ablehnen! Eingeschlechtliche, männliche Formulierungen machen Frauen* unsichtbar. Und ein solcher Sprachgebrauch ist zumindest diskriminierend.
Stellungnahme der IG BILDENDE KUNST (31.3.2014)

 

Webschwerpunkt: Urheber_innenrechte 2013

Die Debatte versachlichen


Das Klagen der Musikindustrie über Tauschbörsen im Internet, die Proteste gegen das ACTA-Abkommen, das den Internetzugang reglementieren sollte, der Ärger über die Vorratsdatenspeicherung, die Gründung von „Kunst hat Recht“ – in den letzten zwei Jahren hat sich in Sachen Netzpolitik und Urheber_innenrecht viel getan. Die geplante größere Reform des österreichischen Urheber_innenrechts liegt momentan zwar auf Eis – nicht einmal die Festplattenabgabe als (halbwegs) zeitgemäße Anpassung der bisherigen „Leerkassettenabgabe“, die Künstler_innen über die Verwertungsgesellschaften pauschal für die Nutzung ihrer Werke abgelten soll, wurde bisher beschlossen. Aber gleichzeitig ist dieser gesetzliche Stillstand die Chance auf eine Versachlichung der Debatte, die bisher vielfach allzu polemisch, auch zwischen den verschiedenen Kunstrichtungen, geführt wurde. Mit neuen Informationsseiten will die IG BILDENDE KUNST dazu einen Beitrag leisten.
Urheber_innenrechte & Debatten 2013

Dokumentation

Prekäre Streifzüge & die Geschichte der IG BILDENDE KUNST


Im Rahmen der WIENWOCHE entwickelte das PrekärCafé das Projekt „wien prekär – Streifzüge durch Prekarisierung und Organisierung“: „Was kann Prekarisierung bedeuten? Ist sie nur Entmächtigung, Individualisierung und Erschöpfung? Oder beschreibt sie auch einen Zustand, aus dem heraus wir gemeinsam handeln können?“ Beim Streifzug am 6.10.2012 machten die Teilnehmer_innen Station in der IG BILDENDE KUNST und erfuhren in einem kurzen Statement von der Gründungsgeschichte der IG BILDENDE KUNST, in der es von Anfang an um soziale Absicherung und Protest gegen Prekarisierung von Künstler_innen und Ökonomisierung von Kunst ging.
Streifzug zur IG BILDENDE KUNST (6.10.2012)

Foto: Verena Melajero Weinandt

Videobotschaft

Sehr geehrte Frau Ministerin Schmied!


Seit 11.1.2007 ist Claudia Schmied Bundesministerin für Unterricht, Kunst und Kultur. Fast fünf Jahre später, am 11.11.2011, hat die Ministerin diverse Interessenvertretungen von Kunst- und Kulturschaffenden zu einer zweistündigen Gesprächsrunde eingeladen - für viele der über zwanzig eingeladenen Interessenvertreter_innen erstmals ein Termin, um der Ministerin ihre Arbeit und Anliegen vorzustellen. Folgende Fragen sollten im Vorfeld beantwortet werden: "Wir sind: .... Wir vertreten: .... Unsere wichtigsten Anliegen sind: ..." Die IG BILDENDE KUNST nahm die Gelegenheit wahr, zentrale kulturpolitische Forderungen in Form einer Videobotschaft auf den Punkt zu bringen.
(Schnitt: Iman Ithram)
Videobotschaft der IG BILDENDE KUNST (11.11.2011)

Nächste rassistische Gesetzesverschärfungen

Sprengt das FEKTERrechtspaket!


Wir haben es satt: Jahr für Jahr lassen sich irgendein_e Innenminister_in und ihre Mitregierenden neue Ausschluss- und Repressionsmechanismen einfallen, um allen, denen kein EU/EWR-Pass in die Wiege gelegt wurde, das Leben in Österreich so prekär wie nur möglich zu gestalten bzw. ein Leben in Österreich erst gar nicht zuzulassen. Danke, SPÖVP!
Doch Migrant_innen organisieren sich gegen Rassismus, Diskriminierung und Ausgrenzung: in Wien erstmals anlässlich des Transnationalen Migrant_innenstreiks am 1. März.
Pressemitteilung der IG BILDENDE KUNST (22.2.2011)
1. März - Transnationaler Migrant_innenstreik

 

"KünstlerInnensozialversicherungs-Strukturgesetz": Ein erster kleiner Schritt in die richtige Richtung.


Zwei Neuerungen sollen mit dem "KünstlerInnensozialversicherungs-Strukturgesetz" geregelt werden: 1. in der SVA angesiedelte Servicezentren, die institutionenübergreifend (GKK, KSVF, AMS) bei Fragen und Anträgen Auskunft geben und zT in der Abwicklung unterstützen; 2. die Möglichkeit, die künstlerische Tätigkeit bzw. die daraus resultierende Pflichtversicherung ruhend zu melden. Letzteres zielt darauf ab, Bezug von Arbeitslosengeld durch klar abgrenzbare erwerbslose Phasen, zu möglichen. Fazit: Zwei wichtige Maßnahmen. Das Ziel jedoch, die soziale Lage der Künstler_innen grundsätzlich zu verbessern ist noch fern.
Stellungnahme der IG BILDENDE KUNST zum Gesetzesentwurf (4.8.2010) [PDF, 97KB]

 

Solidarisierung Kunst-, Kultur- und Medienschaffender

Für ein gutes Bildungssystem für alle!


Forschung und Lehre, Wissenschaft und Kunst sind frei - so steht es zumindest in der Verfassung. Realität war es nie so ganz. Nach Jahrzehnten des offenen Formulierens ist es jetzt aber sogar soweit, dass dem ganz offen widersprochen wird: Bezahlt wird, was sich ökonomisch rentiert. Der Rest ist frei - von Finanzierung. Der Kulturrat Österreich hat eine Solidaritätserklärung initiiert, die zahlreiche Organisationen von Kunst-, Kultur und Medienschaffenden - wie auch die IG BILDENDE KUNST - unterstützten.
Pressemitteilung des Kulturrat Österreich (28.10.2009)
Forderungen der anti-sexistischen Frauen*-AG (27.10.2009)
Gesamtgesellschaftliche Einbettung und Forderungen (27.10.2009)

 

Transparent an der Fassade der IG BILDENDE KUNST (Foto: Eva Egermann)

Akademie der bidenden Künste Wien: Streik und Besetzung

Freie Bildung für alle! Re-Demokratisierung der Universitäten!


Seit zwei Tagen sind Studierende und Lehrende im Streik und haben die Akademie der bildenden Künste Wien besetzt. Die IG BILDENDE KUNST erklärt sich solidarisch mit den Streikenden: Gegen Ökonomisierung und Privatisierung im Bildungsbereich: Universitäten müssen mit öffentlichen Mitteln ausreichend finanziert werden! Für die Re-Demokratisierung aller Bildungseinrichtungen und die bedingungslose Abschaffung von Studiengebühren! Gegen Zugangsbeschränkungen jeder Art! Keine Unterzeichnung von Leistungsvereinbarungen gegen die Interessen der Betroffenen!
Pressemitteilung der IG BILDENDE KUNST (22.10.2009)

 

Bündnis gegen Polizeigewalt - Für Demonstrationsfreiheit!


(8.5.2009) Während in Wien anlässlich des 10. Todestages von Marcus Omofuma eine antirassistische Demo stattfand, wurde in Linz zur alternativen 1. Mai-Demo aufgerufen, die sich auch explizit gegen Nazis richtete. Kurz nach Demonstrationsbeginn hat die Polizei den Demozug eingekesselt und später einige Demonstrant_innen verprügelt. Die IG BILDENDE KUNST unterstützt das Bündnis, das diesen Polizeieinsatz verurteilt: „Wir fordern die lückenlose Aufklärung des Polizeieinsatzes, die sofortige Einstellung der Verfahren und die Rückkehr zu demokratischen Spielregeln und Demonstrationsfreiheit.“
Demobericht Wien
Demobericht Linz
Bündnis gegen Polizeigewalt - Für Demonstrationsfreiheit!

 

Publikation

Freiheit und Prekarität


(2.4.2009) Die in diesen Reader versammelten Texte bauen auf den Inhalten der Präsentationen, Vorträge und Workshops der zweitägigen feministischen Veranstaltung Freiheit und Prekarität auf. Die Texte der Referentinnen greifen ausgelöste Debatten des Vernetzungstages und Symposiums auf, vertiefen einzelne Aspekte und halten (erste) Diskussionsergebnisse fest. Mit Textbeiträgen von Juliane Alton, Petja Dimitrova, Marty Huber, Daniela Koweindl, Roswitha Kröll, Sabine Prokop, Jo Schmeiser.
Freiheit und Prekarität: Reader

 

Studie 2008: Soziale Lage Künstler_innen

Handeln statt Schweigen!


Die vom BMUKK in Auftrag gegebene Studie zur sozialen Lage der Künstler_innen offenbart eine dramatische Armut: 37% leben von einem Jahresgesamteinkommen unter der Armutsgefährdungsgrenze. Die Zahlen und Fakten des Rohberichts sind alarmierend und zeigen dringenden Handlungsbedarf statt Stillschweigen über die Ergebnisse der Studie. Der Kulturrat Österreich ruft die verantwortlichen Politiker_innen auf, Position zu beziehen und endlich mit der längst überfälligen Arbeit an der Verbesserung der sozialen und ökonomischen Lage von Kunstschaffen zu beginnen - unter Einbeziehung der Interessenvertretungen!
Pressegespräch des Kulturrat Österreich (22.9.2008)

 

Positionspapier

Freiheit der Kunst! Und Bleiberecht für alle!


Die IG BILDENDE KUNST fordert: Keine Beschränkung auf vorübergehenden Aufenthalt für Künstler_innen ohne EU/EWR-Pass. Stopp der systematischen Diskriminierung von Migrant_innen aufgrund von Beruf, Einkommen und Staatsbürger_innenschaft. Gleiche Rechte für alle!
Positionspapier der IG BILDENDE KUNST