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Die IG BILDENDE KUNST ist eine Interessenvertretung der bildenden Künstler_innen in Österreich. Wir initiieren kulturpolitische Debatten und intervenieren in Entscheidungsprozesse, die Auswirkungen auf Arbeit und Leben bildender Künstler_innen haben. Unsere Aktionsfelder sind Kunst, Politik, Service und Zeitung. Wir fordern: Freiheit der Kunst! Recht auf soziale Rechte! Bleiberecht für alle! Gleiche Rechte für alle!

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DER 6te SINN - HaArt 1

2005: e SINN - HaArt 1

Projektfestival in 1060 Wien
16. bis 25.9.2005
Eine Kooperation mit MartineO (ein Friseur mit Kunstsinn).

Projektidee HaART 1: Fanziska Maderthaner IG BILDENDE KUNST) und Gerald MartineO.

Der Titel verweist auf die deutschen Arbeitsmarktprojekte „Hartz I - IV“. Zusammengesetzt aus den Worten Haar und Art, weist er gleichzeitig aber auch auf die Schwerpunkte der beiden KooperationspartnerInnen hin: hier die IG BILDENDE KUNST und da MartineO – ein Friseur mit Kunstsinn. Phonetisch wiederum ist "heart“, das Herz, bei diesem Projekt dabei. Beide PartnerInnen befinden sich auf der Gumpendorfer Straße. Was hat das nun aber mit „Hartz I – IV“ zu tun?

HaArt 1 möchte ein alternatives Wirtschaftsprojekt in Form eines Tauschprojeks von Dienstleistungen exemplarisch vorführen. Im Zeitraum von 5 Tagen (19.9. bis 23.9.2005) wird Gerald MartineO in seinem Studio Haarschnitte gegen Kunst anbieten.

Nicht nur alle Mitglieder der IG BILDENDE KUNST, sondern auch darüber hinaus werden KünstlerInnen angesprochen, sich an „HaArt 1“ zu beteiligen. Im Tausch gegen eine künstlerische Arbeit (Format nicht größer als A4), die sich mit dem Thema "Haar" auseinandersetzen sollte, wird KünstlerInnen ein Haarschnitt gemacht. Die eingetauschten künstlerischen Arbeiten werden in den Räumlichkeiten von MartineO präsentiert und täglich von Haarobjekten, die Gerald MartineO aus den unterschiedlichsten abgeschnittenen Haaren anfertigt, ergänzt. Alle Arbeiten werden täglich fotografiert und sind auf der Website der IG BILDENDE KUNST abrufbar. Die täglich wachsende Ausstellung ist somit eine temporäre, soziale Skulptur.

Parallel dazu wird für die Dauer des Projekts eine Auswahl an Kunstzeitschriften sowie Literatur über alternative Wirtschaftskonzepte, Prekarisierungsprozesse, Globalisierungskritik und soziale Interventionen im Kunstkontext zu konsumieren sein.