POOLBAR-FESTIVAL und KUNSTWETTBEWERB
poolbar-Kunststücke: Die Siegerprojekte sind gekürt! Die Jury (der kurzfristig für die erkrankte Kirsten Helfrich eingesprungene Bildhauer Roland Adlassnigg von der IG Bildende Kunst, Winfried Nussbaummüller vom Kunsthaus Bregenz und Herwig Bauer vom poolbar-Festvial) freute sich über die fruchtbare Diskussion, zu der das äußerst engagierte Publikum durch kritische Wortmeldungen wesentlich beitrug. Die drei Siegerprojekte im Detail „Ruf an!“, eingereicht von Gerald Zahn und Anita Land, erreicht das Gegenteil der sachdienlichen Information durch eine Kontextverschiebung: Einzelne Zahlen der nächtens im TV gezeigten Erotik-Werbespots werden aus ihrem Umfeld genommen und zu einer einzigen, endlos langen Telefonnummer addiert. Es entsteht eine Toninstallation, die im öffentlichen Raum ihre Wirkung entfaltet. Und die ist vieles, aber sicher nicht mehr sachdienlich. „eingespielt“, eingereicht von Ingrid Pröller, nimmt direkt Bezug auf die poolbar-Architektur, die Quelle des Themas. Mittels farbiger Klebebänder verweist „eingespielt“ auf die ursprüngliche Funktion des Alten Hallenbads, dem Werk Walter Bossharts, der das Gebäude in erster Linie für Schwimm- und Leibesübungen entwarf. Fragmente von Spielfeldmarkierungen werden zu Erinnerungsspuren, die sich auf der diesjährigen poolbar-Architektur niederlassen – es entstehen bewusste Raum- und Bedeutungsirritationen. Alle zugelassenen Einreichungen sind in der poolbar-Kunst-Galerie zu sehen. Sag uns, was du anziehend findest Jede/r hat bis zum 22. Mai Gelegenheit, insgesamt zehn Punkte an das oder die jeweiligen Lieblingsdesigns zu vergeben. Wer eine/n bestimmte/n DesignerIn noch wirkungsvoller unterstützen möchte, reist am besten nach Wien zur poolbar mit pratersauna: Vor Ort zählen die vergebeben Punkte 10-fach. Alle Information rund ums poolbar-Festival finden sich wie gewohnt auf www.poolbar.at.
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