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Die IG BILDENDE KUNST ist eine Interessenvertretung der bildenden Künstler_innen in Österreich. Wir initiieren kulturpolitische Debatten und intervenieren in Entscheidungsprozesse, die Auswirkungen auf Arbeit und Leben bildender Künstler_innen haben. Unsere Aktionsfelder sind Kunst, Politik, Service und Zeitung. Wir fordern: Freiheit der Kunst! Recht auf soziale Rechte! Bleiberecht für alle! Gleiche Rechte für alle!

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Vorstandsprojekt


2 OR 3 THINGS, WE´VE LEARNED

Intersections of Art, Pedagogy and Protest


Kuratiert von
Eva Egermann und Elke Krasny

Eröffnung: DIENSTAG, 14.9. 2010
Ausstellungsdauer bis 29.10. 2010  

Ausstellungsfolder [PDF, 565 KB]


Beteiligte Künstler_innen und Theoretiker_innen:

Ivana Bago, Madeleine Bernstorff, Sabine Bitter/Helmut Weber,  Büro für fremde Angelegenheiten, Copenhagen Free University, Marijan Crtali´c , Marthe Van Dessel, Petja Dimitrova, Dolce & Afghaner, Rainer Ganahl, H.arta Group, Heidrun Holzfeind, Annette Krauss, Kollektive Involviertheiten, Schwere Schwestern und Vipfek, Sofía Olascoaga, rum46, Katharina Struber, Cecilia Wendt

Dokumente :
Art Work, Between Art & Education (Martina Greimel, Katharina  Kanzian, Sophie Landerl, Marc-Michael Moser, Katharina Petru, Anna Maria Schähle, Rainer Spangl), Free Class Frankfurt, Rosa Kerosene, Manoa Free University, Meine Akademie, Reformpause (Marion von Osten in Zusammenarbeit mit Studierenden der Universität Lüneburg), School for Non-productive learning und andere

Veranstaltungen:
16. September 18 Uhr: Show and Tell Evening, hosted by BollwerK

23. September, 19 Uhr: Raumnacht 1,
24. September, 19 Uhr: Raumnacht 2,
hosted by Nanna Neudeck/Titusz Tarnai
(suedosttangente.org)

14. Oktober, 19 Uhr: Screening mit Madeleine Bernstorff, En Rachâchant (F, 1982 Danièle Huillet/ Jean-Marie Straub)

15. und 16. Oktober 14-18 Uhr: A Take on Queer-Feminist Positions of Power Workshop, hosted by Kollektive Involviertheiten

21. bis 23. Oktober: Space RE:solutions, Internationale Konferenz,
hosted by the Visual Culture Unit, TU Vienna
Info: www.kunst.tuwien.ac.at/conference.htm

28. Oktober, 21 Uhr: TREAT ME RIGHT! Party. Performance at Marea Alta,
Gumpendorfer Str. 28, hosted by Kollektive Involviertheiten, Schwere Schwestern and Vipfek, Büro für fremde Angelegenheiten.


Eruption und ver-rückte (verkehrte) Lerntätigkeit. Im Moment des Protests stellt sich die Frage nach dessen Wirkung in die Zukunft. Wie kann aus der Intensität von Politisierung, Kollektivität, Debatte und Gegen-Realität eine andere Dauer erzeugt werden? Welche Rolle spielen die Verhältnisse, die an den Schnittstellen von künstlerischer Produktion, kritischer Pädagogik und Protestbewegungen neu gedacht werden.

In der Ausstellung „2 or 3 Things we ́ve learned“ wird ein kollektiver Raum solcher Angelegenheiten und Begegnungen erzeugt. Prozesse, Verschiebungen und Interventionen (durch Kunst in Bildung) werden zum Thema gemacht. Der Ausstellungsraum wird zum Ort, an dem Objekte, Artefakte, Photographien, Videos, Prozesse, Workshops & Gespräche einander treffen, sich versammeln. Künstlerisches Arbeiten und Objekte treffen die Widersprüche der Debatten. So soll einerseits Raum zur Auseinandersetzung geöffnet werden, als auch ein Archiv angelegt werden, welches künstlerische Projekte und Prozesse der Bildungskritik versammelt und dokumentiert. Aus den Zwischenräumen der hegemonialen Ordnung anderer Formen bilden und die Sprache der Möglichkeiten erforschen. Einige Dinge wurden gelernt.

 

English version

Eruption and displaced learning activity. The moment of protest also raises the issue of its effect in the future. How can another duration be created from out of the intensity of politicization, collectivity, debate and counter-reality? What role do relations that are being re-thought at the interface of artistic production, critical pedagogy and protest movements play?

Processes, shifts and interventions (through art in education) become subjects. The exhibition space will become a site where actors, processes, workshops & conversations, as well as photographs, videos, objects, and artefacts encounter one another, assemble. Art works confront the contradictions in the debates. On the one hand this will open up space for confrontation and on the other it will create an archive which documents the artistic projects and the processes of educational critique. Creating other forms and exploring the language of possibilities in the interstices of the hegemonic order. A few things will be learned.

 

Dolce & Afghaner/ Hating in different Contexts/ 2010
Rainer Ganahl/ Videostill aus Reading Karl Marx in a stretch-limo during the Armory Art Fair/ 2009

Galerie IG BILDENDE KUNST
Gumpendorfer Straße 10-12
1060 Wien
Tel. +43 (0)1 524 09 09
galerie(at)igbildendekunst.at