Vorstandsprojekt
NICHTS FÜR UNS. ALLES FÜR ALLE!
Strategischer Universalismus und politische Zeichnung
Mit künstlerischen und theoretischen Beiträgen von
Bini Adamczak, Linda Bilda, Petja Dimitrova, FeMigra, [les.maus], Katharina Morawek und Erk Schilder, José Osorio, Recherchegruppe zu Schwarzer österreichischer Geschichte, Oliver Ressler, Sprengkomitee Bleiberecht für alle! (Ehe ohne Grenzen, VBKÖ-Vereinigung bildender Künstlerinnen Österreichs, IG Bildende Kunst), Hannah Stippl, Regina Wuzella, u.a.
Co-KuratorInnen
Jens Kastner (Bereich Zapatistas), Marty Huber und Erika Doucette (Bereich Queer), Beat Weber (Bereich Prekariat)
Kuratiert von
Nora Sternfeld und Toledo i Dertschei
Eröffnung: 17. Januar 2007 Ausstellung: 18. Jänner bis 2. März 2007
Veranstaltungen:
Mi., 24. Jänner, 19 Uhr KuratorInnenführung
Mo., 29. Jänner, 19 Uhr Universalismus updaten. Kunst aufpolitisieren. Präsentation der (dritten) Publikation der Equal-Entwicklungspartnerschaft "work in process - Migrantische Selbstorganisation und Arbeit" mit Positionen, künstlerischen Praktiken und Utopien zu Kunst und Politik.
Mi., 7. Februar, 19 Uhr Präsentation des Vienna Drawing Clubs
Fr., 9. Februar, ab 18 Uhr und Sa. 10. Februar, ab 15 Uhr Strategischer Universalismus Gemeinsame Kämpfe. Politische Gleichheit Mit Vorträgen und Diskussionsbeiträgen von: Boris Buden, Antonella Corsani, Natalie Deewan, Vlatka Frketić, Hakan Gürses, Marty Huber, Stephanie Njideka Iroh, Jens Kastner, Martin Krenn, Claudia Unterweger. Konzept und Organisation: Therese Kaufmann, Daniela Koweindl, Nora Sternfeld.
Fr., 2. März 2007, ab 19 Uhr ALLES FÜR ALLE! Finissage und Release-Party des Bildpunkt - Zeitschrift der IG BILDENDE KUNST zum Thema
Ausstellungsfolder [PDF, 752 KB]
Nichts für uns. Alles für alle!
Ausgehend vom zapatistischen Slogan “Alles für alle - für uns nichts!" fragt die Ausstellung nach Möglichkeiten eines “strategischen Universalismus" und damit nach der politischen Perspektive der Gleichheit. In Form von Informationswänden mit Reflexionen, Fotos und Dokumenten sowie mit künstlerischen Arbeiten und investigativen Videos findet eine Auseinandersetzung mit universalistischen (Identitätspolitik überschreitenden) Politiken und Perspektiven in gegenwärtigen aktivistischen Zusammenhängen statt. Schwerpunkte bilden dabei queere Positionen und Kämpfe, Strategien und Ansätze der Zapatistas und der Prekariatsbewegung.
Drei Zeichnerinnen reagieren auf die Infoausstellung. Damit rückt die Zeichnung als politisches Medium mit der Möglichkeit der massenhaften Verbreitung, der Agitation und der Bildung in den Blick. Neben der Tradition der politischen Zeichnung in Zeitungen und auf Plakaten knüpft die Ausstellung auch an die Geschichte der öffentlichen Zeichnung/Malerei in Mexiko an – Wandmalereien in öffentlichen Gebäuden (Murales) als Form der Bildung für eine Gesellschaft mit hohem Analphabetismus und Zeichnungen auf den Holzhäusern zapatistischer Dörfer.
Mit Unterstützung von: Initiative Minderheiten ]a[ akademie der bildenden künste wien eipcp Kultur 2000 die grüne bildungswerkstatt Wien Kultur Bundeskanzleramt Kunst
|
Ausstellungsansicht (Foto: IG BILDENDE KUNST 2007) Petja Dimitrova (Foto: IG BILDENDE KUNST 2007) |