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Die IG BILDENDE KUNST ist eine Interessenvertretung der bildenden Künstler_innen in Österreich. Wir initiieren kulturpolitische Debatten und viagra through canada intervenieren in Entscheidungsprozesse, die Auswirkungen auf Arbeit und generic cialis us pharmacy Leben bildender Künstler_innen haben. Unsere Aktionsfelder sind Kunst, Politik, Service und how can i get some cialis Zeitung. Wir fordern: Freiheit der Kunst! Recht auf soziale Rechte! Bleiberecht für alle! Gleiche Rechte für alle!

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2008: Gleichstellungspolitik und sale viagra queer-feministische Politiken

Generalversammlung hat Vorstand gewählt. Schwerpunkte in Klausur festgelegt.

 
(3.6.2008, Pressemitteilung) Die Mitglieder der IG BILDENDE KUNST haben einen neuen Vorstand gewählt. Gleich drei neue Vorstandsmitglieder sind seit der Generalversammlung am 27. Mai 2008 mit im Team: Katrina Daschner, Christiane Erharter und cialis on line pricing in canada Isa Rosenberger. Als Vorsitzender der IG BILDENDE KUNST wurde Martin Krenn bestätigt, der sich seit 2006 in dieser Funktion befindet. Ebenfalls wiedergewählt wurden Petja Dimitrova (als stellvertretende Vorsitzende), Eva Egermann, Dagmar Höss und low cost viagra fast Nora Sternfeld.
 
Bei einer Klausur hat sich der neue Vorstand nun über Visionen, mittelfristige Ziele und online viagra die politische Arbeit im nächsten Jahr beraten. Gleichstellungspolitik und feministische Politik hielt dabei Christiane Erharter als zentrale Agenden der Interessenvertretung fest. "Queer-feministische Politiken und generic cialis absolute lowest price Kunst sollen in der IG BILDENDE KUNST Raum greifen - in der Interessenvertretung und buy cialis no prescription canada in der Galerie", unterstrich auch Katrina Daschner das kollektive Anliegen für gleiche Rechte für alle zu kämpfen.
 
In diesem Sinne muss - wie der Vorstand unisono betonte - auch der Arbeitsschwerpunkt "Freiheit der Kunst! Und Bleiberecht für alle!" fortgeführt werden. Seit der Abschaffung der Niederlassungsbewilligung für Künstler_innen zu Jahresbeginn 2006 gilt die Freiheit der Kunst (zu der seit jeher die freie Wahl des Lebensmittelpunktes zählte) nur mehr für Künstler_innen mit EU-/EWR-Pass. Gegen derartige Ausschlusspolitiken gilt es anzutreten. Schließlich versteht sich die IG BILDENDE KUNST als Interessenvertretung aller in Österreich lebenden bildenden Künstler_innen - unabhängig vom Aufenthaltsstatus.
 
Ein anderer Fokus soll auf Einkommensverhältnissen liegen. "Über Geld reden" lautet das Motto eines geplanten Projekts zur Auseinandersetzung mit den ökonomischen Rahmenbedingungen künstlerischer Tätigkeit. Ein Aspekt wird das Arbeitsverhältnis zwischen Künstler_in und Kurator_in sein. In Arbeitskreisen, Workshops und is there a generic viagra Diskussionsveranstaltungen sollen Wissen und best way to use cialis Erfahrungen verschiedenster Akteur_innen zusammen getragen und professional cialis anschließend nachvollziehbar aufbereitet werden. Ziel ist Empfehlungen und Tipps zu erarbeiten, die Kunst- und Kulturschaffenden im Bereich der bildenden Kunst als eine Art Handwerkzeug bzw. Richtlinie bei Budgetplanungen, Honorargestaltungen und -verhandlungen helfen kann.
 
Alles in allem, möchte der neue Vorstand Kontinuität in der politischen Ausrichtung der Arbeit der IG BILDENDE KUNST wahren, jedoch diese um neue Aspekte und Zugänge erweitern. Dies soll sich auch in der Galerie IG BILDENDE KUNST widerspiegeln, die Mitte Juni die Ausschreibung für das Jahresprogramm 2009 veröffentlichen wird. Eines steht jetzt schon fest: Auch in Zukunft will der Vorstand Ausstellungsprojekte und Themen von gesellschaftspolitischer Relevanz auswählen. "Wir möchten Positionen und Diskussionen Raum geben, die im Kontext der Stadt besonders wichtig erscheinen", so Isa Rosenberger.

 
Katrina Daschner
ist Künstlerin und lebt in Wien. 2001- 2002 betrieb sie zusammen mit Johanna Kirsch und Stefanie Seibold den Performance Space "Salon Lady Chutney". Seit 2003 spielt sie in der Band SV DAMENKRAFT. 2004 und 2007 war sie Teil des Organisationsteams für das ladyfest wien und unterrichtet seit 2005 an der Akademie der bildenden Künste Wien. Seit 2007 hosted sie zusammen mit Gini Müller den monatlichen "Salon Fauxpas Brutal" im brut/foyer. In ihren künstlerischen Projekten beschäftigt sie sich vor allem mit Sexualität, Machtstrukturen, sowie queer-feministischen (Körper-)Politiken. 
 
Christiane Erharter
geb. 1974 in Kufstein, ist Künstlerin und Kuratorin. Sie lebt in Wien.
 
Isa Rosenberger
geb. 1969, lebt in Wien. Kunststudium in Wien und Maastricht. Seit 2004 Lehrtätigkeit an der Akademie der bildenden Künste Wien. In ihren künstlerischen Arbeiten setzt sich Isa Rosenberger mit soziopolitischen Themen - vor allem zu Stadt, Gender und Öffentlichkeit(en) - auseinander. Sie arbeitet in unterschiedlichen Medien, vor allem aber mit Video, wofür sie installative Displays im Innen- als auch Außenraum konzipiert.

Generalversammlung 27. Mai 2008 (Foto: IG BILDENDE KUNST)