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Die IG BILDENDE KUNST ist eine Interessenvertretung der bildenden Künstler_innen in Österreich. Wir initiieren kulturpolitische Debatten und intervenieren in Entscheidungsprozesse, die Auswirkungen auf Arbeit und Leben bildender Künstler_innen haben. Unsere Aktionsfelder sind Kunst, Politik, Service und Zeitung. Wir fordern: Freiheit der Kunst! Recht auf soziale Rechte! Bleiberecht für alle! Gleiche Rechte für alle!

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Pressegespräch

Die Zukunft des Kulturauftrages und der Kunst im ORF

(26.9.2002, Pressegespräch anlässlich der letzten Sendung der kunst-stücke). Nach nur einem Jahr hat sich das neue, angeblich zur Stärkung des öffentlich-rechtlichen Rundfunkauftrags geschaffene ORF-Gesetz als Begründung für die Eliminierung der letzten Reste eines Kunstanspruchs im ORF herausgestellt. Der ORF verfolgt eine massive Kunsteinsparungspolitik. In diesem Sinne ist wohl auch die Aussage von Fernsehkulturchefin Haide Tenner zu verstehen, dass es wäre billiger gewesen wäre, den Zuseher_innen der kunst-stücke eine Videokassette zuzuschicken, als die Sendung weiterhin auszustrahlen. Kunstschaffende, Filmschaffende und deren Interessenvertretungen ziehen Bilanz.
Einladung zum Pressegespräch (19.9.2002)
Presseunterlage 1: Wir fordern ... (26.9.2002)
Presseunterlage 2: Chronologie Protestaktivitäten (26.9.2002)
Presseunterlage 3: Zur Popularbeschwerde (26.9.2002)
kunst-stücke - Videokassetten-Gratis-Abo (Bestellkarte gefunden im öffentlichen Raum, 2002)


Popularbeschwerde gegen ORF

Einstellung der kunst-stücke gesetzeswidrig?!


Wird das Sendeformat kunst-stücke ersatzlos gestrichen oder dessen Inhalte zusammenhangslos auf beliebige Sendeplätze verteilt, ist der Programmauftrag nicht mehr erfüllt. Um Klarheit zu erhalten, haben innerhalb weniger Tage 850 Rundfunkteilnehmer_innen eine Beschwerde beim Bundeskommunikationssenat unterstützt: Die Rechtsaufsichtsbehörde möge feststellen, dass der ORF-Beschluss zur Einstellung der Sendung kunst-stücke gesetzeswidrig ist und die Aufhebung dieser Entscheidung verfügen.  >>
Beschwerde (23.7.2002) [PDF, 44KB]
Aufruf zur Unterstützung der Beschwerde (25.7.2002)
Interessenvertretungen kündigen Einreichung der Beschwerde an (29.7.2002)
Beschwerde wegen Gesetzeswidrigkeit eingereicht (31.7.2002)
Fotos von der Abgabe der Beschwerde (31.7.2002)
Pressereaktionen

 

Offene Briefe, Pressemitteilung

ORF-Kultur- und Bildungsauftragsdemontage geht weiter


Interessenvertretungen protestiert auf das Schärfste gegen die konzeptlose Streichung des einzigen fixen Sendeplatzes für die Auseinandersetzung mit zeitgenössischer, innovativer Kunst im öffentlich-rechtlichen Fernsehen. Die Absetzung der kunst-stuecke hätte eine massive Gefährdung von Arbeitsfeldern für Kunstschaffende sowie den Verlust von Informations- und Konsumationsquellen für Kunstinteressierte zur Folge!
Offener Brief an ORF-Generalintendantin Monika Lindner (IG BILDENDE KUNST, 6.6.2002)
Offener Brief an Kunst- und Medienstaatssekretär Franz Morak und Bundeskanzler Wolfgang Schüssel (Kulturpolitische Kommisson, 4.7.2002)
Offener Brief an ORF-Stiftungsrat Wilfried Seipel (Übersetzergemeinschaft, 8.7.2002)
Offener Brief an ORF-Stiftungsräte (IG Kultur Österreich, 15.7.2002)
Pressemitteilung der Kulturpolitischen Kommission (10.7.2002)

 

Petition

Protest gegen die im neuen ORF-Programmentwurf vorgesehene Einstellung der Sendung kunst-stücke


Der ORF plant die Einstellung der Sendung kunst-stücke - eine Maßnahme, die, wenn sie umgesetzt wird, die zentrale ORF-Sendflache fur innovative, riskante Film- und TV-Projekte ausschalten wurde. Eine von Filmschaffenden initiierte Petition fordert die Erhaltung und - noch wichtiger - den gezielten Ausbau der Sendung kunst-stücke: "Wir werden die Petition mit moglichst vielen Unterschriften vor der entscheidenden Sitzung am 19.6.2002 an ORF, Medien und die ORF-Stiftungsräte weiterleiten - mit dem Ziel, die Einstellung der kunst-stücke zu verhindern."
Petition (11.6.2002)