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Die IG BILDENDE KUNST ist eine Interessenvertretung der bildenden Künstler_innen in Österreich. Wir initiieren kulturpolitische Debatten und intervenieren in Entscheidungsprozesse, die Auswirkungen auf Arbeit und Leben bildender Künstler_innen haben. Unsere Aktionsfelder sind Kunst, Politik, Service und Zeitung. Wir fordern: Freiheit der Kunst! Recht auf soziale Rechte! Bleiberecht für alle! Gleiche Rechte für alle!

Solidarisieren, Mitglied werden, Vorteile genießen!

Diskussion, Intervention, Forderungen

pay the artist now! Eine Kampagne.


Woher kommt das Geld zum Leben? Wie viel ist künstlerische Arbeit Wert? Und was bedeutet das konkret, beispielsweise in Euroscheinen? Die Frage nach dem Honorar ist (nicht nur) im Kunst- und Kulturbereich oftmals ein Tabu. „Über Geld reden“, lautet daher ab 2011 ein Arbeitsschwerpunkt der IG BILDENDE KUNST. In einer ersten Phase haben wir recherchiert, uns nach best practice Beispielen umgesehen und ein Infopool für Künstler_innen aufgebaut. Der Infopool soll Orientierungshilfe sein und im Idealfall durch organisiertes, kollektiviertes Wissen auch Verhandlungsmacht der Einzelnen stärken. In der Folge standen und stehen Wissens- und Erfahrungsaustausch sowie Strategiedebatten auf dem Programm. Unter der Devise "pay the artist now!" (seit 2016) setzt sich die IG BILDENDE KUNST für die Verankerung von Künstler_innenhonoraren ein. >>  

pay the artist now! (Sticker, 2017, Gestaltung: Toledo i Dertschei)

Frühstücksgespräche in Graz und Wien

Update: Künstler_innenhonorare! 


Wie steht es um Ausstellungs- und andere Künstler_innenhonorare? Wo liegen die (finanziellen) Herausforderungen in Ausstellungsräumen, die von Künstler_innen selbst geleitet werden? Wir wollen die aktuelle Praxis ausgewählter Ausstellungsräume und Künstler_innenvereinigungen öffentlich diskutieren. Alle Teilnehmer_innen sind eingeladen, auch ihre Erfahrungen einzubringen und mitzureden: Was sind Beispiele guter Praxis? Wie lassen sich Honorare in der bildenden Kunst durchsetzen und etablieren?
Frühstücksgespräche zu Künstler_innenhonoraren
(Juni/Juli 2018)

pay the artist now!

Nationalratswahl 2017

Wir wählen: Künstler_innenhonorare!


„Pay the Artist now! Pfeif auf das symbolische Kapital!“ bringt es die IG BILDENDE KUNST mit einem Slogan auf den Punkt, um auf ein strukturelles Problem hinzuweisen. Denn: Kunst ist Arbeit. Und gehört bezahlt!
Mit sechs Forderungen als Sofortmaßnahmen richten wir uns - nicht nur - an die wahlwerbenden Parteien, um die Verankerung von Künstler_innenhonoraren auf die kunstpolitische Agenda zu setzen. Denn „der Stehsatz, dass sich leider keine Künstler_innenhonorare ausgehen, muss aus der Kunstszene verschwinden!“, plädiert Paula Pfoser, Vorstandsmitglied der IG BILDENDE KUNST.
Pressemitteilung der IG BILDENDE KUNST (4.10.2017)

 

Wir wählen: Künstler_innenhonorare! (IG BILDENDE KUNST, 2017) (Gestaltung: Toledo i Dertschei)

Frühstücksgespräche zu Kunst und Geld

Woher kommt das Geld zum Leben? 


Gut bezahlt oder doch wieder nur symbolisches Kapital? Wie lässt sich mit künstlerischer Arbeit angemessen Geld zum Leben verdienen? Allein? Im Kollektiv? Und wie steht es um tatsächliche Alternativen oder Extras zu monetärer Abgeltung? An mehreren Vormittgen bei Tee, Kaffee und Co. gehen wir diesen Fragen bei gedecktem Frühstückstisch nach. Alle Teilnehmenden fungieren in diesen Gesprächen als Expert_innen, zum Auftakt jedes Frühstücks werden geladene Gäst_innen für Diskussionsanstöße sorgen.
Frühstücksgespräche zu Kunst und Geld
(Juni/Juli 2016)

Workshop 2013

Wir werden die Kunst schon schaukeln!


Ökonomisch prekäre Lebensbedingungen, ein vielfach auf Abendtermine orientierter Kunstbetrieb, Mobilitätserfordernisse u.a.m. stellen Künstler_innen hinsichtlich Elternschaft vor große Herausforderungen. Im Workshop wollen wir zunächst einen Blick auf Problematiken, die sich für Künstler_innen mit Kinderbetreuungspflichten ergeben, werfen und uns über Beispiele guter Erfahrung (best practice) austauschen. Danach stehen Wünsche, Anliegen, Forderungen auf dem Programm: Was muss sich ändern, um Elternschaft und Künstler_insein gut unter einen Hut zu bringen?
Workshop zu Vereinbarkeit von Elternschaft und Künstler_insein (1.10.2013)

 

Kunstbericht 2006

Alarmsignal und Handlungsauftrag für neue Förderpolitik


Eine alarmierende Bilanz zeigt der in diesen Tagen veröffentlichte Kunstbericht 2006: Finanzielle Aushungerung von Kunstinitiativen und Kürzungsrekorde für Einzelkünstler_innen ziehen das Hauptaugenmerk auf sich. Damit ist ein hoffentlich letzter Gipfel des unter Ex-Bundeskanzler Schüssel und Ex-Staatssekretär Morak vor sieben Jahren eingeschlagenen Weges erreicht. Bundesministerin Claudia Schmied ist nun gefordert, Missstände zu beseitigen sowie Ideen und Konzepte für eine nachhaltige Trendumkehr zu entwickeln.
Pressemitteilung der IG BILDENDE KUNST (27.7.2006)

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