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Verurteilung der Polizeiaktion am 28.12. im RefugeeCamp in Wien
Wir verurteilen aufs Schärfste die willkürliche, von der Polizei im Alleingang durchgeführte Räumung des Flüchtlingscamps im Sigmund-Freud-Park in Wien. Die Aktion wurde mit den feigsten Mitteln einer repressiven Macht ausgeführt, ohne Besprechung mit den und Zustimmung der verantwortlichen politischen Stellen der Stadt Wien. Wir fordern BMI und andere für Asylgesetze verantwortliche Stellen auf, endlich die nötigen und lange versprochenen Reformen innerhalb des Rechts auf Flucht und anständige Existenzbedingungen umzusetzen. Die Ursachen für den seit einem Monat andauernden Protest der Flüchtlinge sind gut bekannt, jedoch meistens wegdiskutiert oder unsichtbar gemacht, oder, wie in diesem Fall, immer öfter gegen die Asylsuchenden eingesetzt und kriminalisiert. Wir solidarisieren uns mit den streikenden Flüchtlingen, von denen sich immer mehr dem Hungerstreik anschließen, und ihren Forderungen! (Der Vorstand der IG BILDENDE KUNST) Infos auf: refugeecampvienna.noblogs.org
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Solidaritätserklärung des Vorstands der IG BILDENDE KUNST vom 18.12.:
„Die IG BILDENDE KUNST unterstützt die selbstorganisierte Protestaktion der Flüchtlinge, die zum ersten Mal in dieser Form und Ausdauer in Österreich stattfindet. Die Missstände der (EU- und österreichischen) Flüchtlingspolitik bzw. die katastrophalen politischen, ökonomischen und existenziellen Bedingungen, unter denen Flüchtlinge leiden, dürfen nicht mehr ignoriert werden. Wir fordern einen Stopp der Repressalien gegen Flüchtlinge und ihre Proteste! Wir fordern die Regierung, die zuständigen Institutionen, Medien und die Zivilgesellschaft auf, das Recht auf Flucht und Migration anzuerkennen, ernst zu nehmen und auf die Forderungen der Proteste sofort einzugehen und sie zu erfüllen!“ http://refugeecampvienna.noblogs.org/
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Nächste rassistische Gesetzesverschärfungen
Sprengt das FEKTERrechtspaket!
Wir haben es satt: Jahr für Jahr lassen sich irgendein_e Innenminister_in und ihre Mitregierenden neue Ausschluss- und Repressionsmechanismen einfallen, um allen, denen kein EU/EWR-Pass in die Wiege gelegt wurde, das Leben in Österreich so prekär wie nur möglich zu gestalten bzw. ein Leben in Österreich erst gar nicht zuzulassen. Danke, SPÖVP! Doch Migrant_innen organisieren sich gegen Rassismus, Diskriminierung und Ausgrenzung: in Wien erstmals anlässlich des Transnationalen Migrant_innenstreiks am 1. März. Pressemitteilung der IG BILDENDE KUNST (22.2.2011) 1. März - Transnationaler Migrant_innenstreik
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Blockade bei interministerieller Arbeitsgruppe zum Abbau von Mobilitätsbarrieren
Die Antwort: Mobilität statt Barrieren!
Visum, Pass & Co bestimmen auch die Grenzen künstlerischer Freiheit. Fremden- und beschäftigungsrechtliche Barrieren stehen dem internationalen Austausch von – nicht nur! – Kunst- und Kulturschaffenden entgegen. Mitte Juni präsentierten Minister_innen ein unbefriedigendes Ergebnis zum Abbau von Mobilitätsbarrieren: Nichts Konkretes in Sicht. Unverbindlichkeit ist offenbar die Devise. Aber irgendwelche "Vielleicht"-Angebote sind keine Antwort auf die bestehenden Probleme. Pressemitteilung der IG BILDENDE KUNST (22.6.2010)
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Problemkatalog und Forderungskatalog:
Mobilität statt Barrieren!
(Mai 2010) Die IG BILDENDE KUNST hat gemeinsam mit dem Kulturrat Österreich zunächst einen Problemkatalog, danach einen Forderungskatalog mit Vorschlägen zum kurz- und mittelfristig Abbau von fremden- und beschäftgungsrechtlichen Mobilitätsbarrieren ausgearbeitet. Diese Papiere wurden der interministeriellen Arbeitsgruppe "Mobilitätsbarrieren" vorgelegt und in zwei Arbeitssitzungen präsentiert und diskutiert. >> Problemkatalog Mobilitätsbarrieren [PDF, 240KB] Forderungskatalog Mobilitätsbarrieren [PDF, 64KB]
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Nach der BMUKK-Konferenz: Prekäre Perspektiven?
Soziale Absicherung! Arbeitsrechte! Gleichbehandlung! Mobilität!
Bei der Konferenz "Prekäre Perspektiven? Zur sozialen Lage der Kreativen" am 22./23. Juni haben die Teilnehmer_innen eine Vielzahl an Lösungsansätzen und Forderungen ausgebarbeitet. Kunstsektionsleiterin Andrea Ecker hat diese als Arbeitsauftrag angenommen. Eine interministerielle Arbeitsgruppe soll gemeinsam mit Interessenvertretungen ein Maßnahmenpaket entwickeln. Auch Fragen der Mobilität von Künstler_innen müssen auf die Agenda. Pressemitteilung der IG BILDENDE KUNST (24.6.2009)
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Plakataktionen an der Fassade der IG BILDENDE KUNST
Seit 2006 zeigt die IG BILDENDE KUNST - zum Teil gemeinsam mit anderen Initiativen - jeden Sommer Plakatarbeiten zu antirassistischen Themen. 2007 fand diese Schaufensterausstellung gemeinsam mit LEFOE statt, 2008 haben die IG BILDENDE KUNST und EHE OHNE GRENZEN ein "Bleiberechtspaket" erarbeitet, das in Plakatform auch an verschiedenen weiteren Orten in Wien zu sehen war. Eine Erweiterung um queer-feministische, transnationale Forderungen folgte 2009 durch Plakate des Queer Beograd Collective und der Künstler_in Ana Hoffner. 2010 waren Plakate, die u.a. Möglichkeiten solidarischen, antirassistischen Handelns aufgezeigten, zu sehen. >>
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MigrationsAktionsTag – transnational und dezentral
Sprengt das Fremdenrechtspaket!
Seit 1.1.2006 gilt das jüngste „Fremdenrechtspaket". Rechte und Möglichkeiten in Österreich zu leben werden erneut massiv eingeschränkt. Grund- und Menschenrechte sind missachtet. EHE OHNE GRENZEN und Künstler_innen bringen im Rahmen des MigrationsAktionsTags Forderungen mit einer Kunstaktion erneut zum Ausdruck: Bleiberecht für alle! Unabhängig von Staatsbürger_innenschaft, Beruf und Einkommen! Stellungnahme von Ehe ohne Grenzen, IG BILDENDE KUNST und VBKÖ - Vereinigung bildender Künstlerinnen Österreichs (7.10.2006)
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Präsentationsforum antirassistischer Initiativen
Agieren nach dem Tod von Seibane Wague
(Herbst 2003, Vernetzung) Der Tod von Cheibani Wague am 15. Juli 2003 war ein trauriger Höhepunkt des von Rassismus und Fremdenfeindlichkeit geprägten Klimas in Österreich und bedeutet für alle eine Herausforderung, effektiver zu agieren und politische Gegenstrategien zu entwickeln. Unter dem Titel „Agieren nach dem Tod von Seibane Wague“ fand am 24. Oktober 2003 im Depot (Wien) ein Präsentationsforums antirassistischer Initiativen statt. Mit Unterstützung der IG BILDENDE KUNST. >>
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