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Die IG BILDENDE KUNST ist die Interessenvertretung der bildenden Künstler_innen in Österreich. Wir initiieren kulturpolitische Debatten und intervenieren in Entscheidungsprozesse, die Auswirkungen auf Arbeit und Leben bildender Künstler_innen haben. Unsere Aktionsfelder sind Kunst, Politik, Service und Zeitung. Wir fordern: Freiheit der Kunst! Recht auf soziale Rechte! Bleiberecht für alle! Gleiche Rechte für alle!

Solidarisieren, Mitglied werden, Vorteile genießen!

2013: Christa Hauer-Fruhmann gestorben

Die Malerin und langjährige Vorsitzende der IG BILDENDE KUNST (damals noch BVÖ) Christa Hauer-Fruhmann ist am 21. März 2013 im Alter von 88 Jahren verstorben.

2012: Mit Blick auf Ausschlussmechanismen für mehr Solidarität!
(2.7.2012) Die Generalversammlung der IG BILDENDE KUNST hat einen neuen, nun wieder größeren Vorstand gewählt: Ricarda Denzer, Petja Dimitrova, Vasilena Gankovska, Ivan Jurica, Hansel Sato, Sophie Schasiepen und Susanne Schuda.

2010: Wir sind gegen Repression und für eine egalitäre Gesellschaft!

(28.9.2010) Der neu gewählte Vorstand definiert Grundsatzpositionen: Für eine Verbesserung der sozialen und ökonomischen Lage und der Produktionsbedingungen! Für das Recht auf Mobilität in alle Richtungen unabhängig von der Staatsbürger_innenschaft.

2009: Gegen die Ökonomisierung von Bildung und Kunst

(24.11.2009) Petja Dimitrova ist neue Vorsitzende der IG BILDENDE KUNST, Eva Egermann Stellvertreterin. Beide treten für antidiskriminatorische Praxen ein und fordern ein bedingungsloses Grundeinkommen.

2008: Gleichstellungspolitik und queer-feministische Politiken

(27.5.2008) Die Generalversammlung wählt drei neue Mitglieder in den Vorstand: Katrina Daschner, Christiane Erharter, Isa Rosenberger. In der wenige Tage später folgenden Klausur legte der neue Vorstand Gleichstellungspolitik und queer-feministische Politiken als zentrale Agenden der Interessenvertretung fest.

2006: Neuer Vorstand

(27.4.2006) Die Generalversammlung hat einen neuen Vorstand gewählt. "Ziel ist, aktive Gleichstellungspolitik, feministische Politik, progressive Kulturpolitik sowie antirassistische Arbeit zu forcieren", so Martin Krenn, der neue Vorsitzende der Interessenvertretung.

2005: Relaunch des Bildpunkt

Die Zeitschrift der IG BILDENDE KUNST wird - nach entsprechendem Beschluss bei der Jahresklausur - neu konzipiert und erhält ein neues Design. Ab dem Herbst 2005 erscheint der Bildpunkt viermal im Jahr zu einem Themenschwerpunkt.

2003: Interventionen an der Fassade

2002 und 2003 wurde die Fassade der Galerie IG BILDENDE KUNST immer wieder über Nacht zur temporären Ausstellungsfläche für künstlerische Interventionen. Urheber_in/nen unbekannt.

2000: Umzug und Neubenennung in IG BILDENDE KUNST

Umzug von Interessenvertretung und Galerie in die Gumpendorfer Straße (1060 Wien) und Namensänderung von BVÖ in IG BILDENDE KUNST.


1998: Umzug der Maroden

(1.7.1998, Demonstration) Künstler_innen demonstrieren in Wien für eine bessere soziale Absicherung. Aus dieser Zusammenarbeit von Künstler_innen und Interessenvertretungen entstand der Kulturrat Österreich (vormals: Kulturpolitische Kommission).

1995: Die Kunst der Freiheit

"Die Kunst der Freiheit" war eine Aktionsplattform von Kunst- und Kulturschaffenden gegen die rechtspopulistischen, nationalistischen und autoritären Tendenzen in Österreich.

1992: Umzug und Eröffnung Galerie station 3

Umzug von Interessenvertretung und Galerie in die Mariahilfer Straße (1070 Wien) und Neubenennung der Galerie in station 3.


1981: 25 Jahre BVÖ

Foto des Vorstandes des "Berufsverband bildender Künstler (BVÖ)"



1980: Sexismus im ORF

(13.3.1980, Beschwerdebrief von BVÖ-Präsidentin Christa Hauer-Fruhmann an den ORF, betreffend einen Club 2) "So viel Sexismus wie dieses Mal wurde uns bislang kaum geboten"

1979: "Klostersuppe und Schlemmermahl"

(10.10.1979, Leser_innenbrief von BVÖ-Präsidentin Christa Hauer-Fruhmann an profil) "Seit Jahren protestieren Künstlervereine und -verbände gegen eine so genannte Kunst- und Kulturförderung, deren katastrophale Missproportion ... "
(22.2.1979) Ersuchen um Gesprächstermin bei Stadtrat Zilk [PDF, 758 KB]

1978: Resolution - Maßnahmen zur Sicherung des künstlerischen Schaffens

(29.3.1978, Resolution) Forderungen: Verbesserung der Zusammenarbeit der fördernden Stellen, Sicherung der Mitbestimmung und Mitgestaltung der gewählten Interessenvertretung der bildenden Künstler, Karenzgeld für die freischaffende Künstlerin, ...

1974: An das Militärkommando Wien

(12.2.1974, Brief des BVÖ) Unterstützung des Ansuchens eines Mitglieds um befristete Befreiung vom Präsenzdienst.  Es ist "von wesentlicher wirtschaftlicher Bedeutung, als junger Künstler, der im Begriff ist, entsprechende Verbindungen zu erreichen, diese Schritte fortsetzen zu können."

1969: Pass- und Zollbestimmungen

(20.3.1969, Vermerk des BVÖ) "Ein Künstler fährt in die Scheiz, nimmt seine Arbeiten mit. Wie schaut es aus mit dem Zoll?". (30.8.1969, Brief des BVÖ) Passbestimmungen für die Einreise nach Deutschland.

1962: Brief an Absolvent_innen von Akademie und Angewandte

(7.9.1962, Brief des BVÖ) "Erfahrungen von Jahrzehnten im Kampf um die alltäglichen Erfordernisse lehren, daß der Künstler als Einzelner den verschiedensten Kollektiven wehrlos gegenüber steht. Aus diesem Grund ..."

1956: Gründung Berufsverband bildender Künstler (BVÖ)

(19.10.1956, Gründungsprotokoll) Der "Freie Berufsverband der bildenden Künstler Österreichs zur Wahrung der wirtschaftlichen und sozialen Interessen (BVÖ)" wird gegründet und soll die Arbeit des Aktionskomitees zur Verbesserung der sozialen Absicherung von Künstler_innen fortsetzen. Die konstituierende Generalversammlung findet in der Kneipe des Künstlerhauses (Wien) statt und endet mit einer Resolution an den Finanzminister gegen die Kürzung des Kulturbudgets.

1956: Der Wille

(15.10.1956) Blatt der Kunstschaffenden Österreichs. Folge 1.


vor 1956: Künstler_innen schließen sich zu Aktionskomitee zusammen

1954 wird in Österreich das Allgemeine Sozialversicherungsgesetz (ASVG) beschlossen. Die für Künstler_innen kaum bis gar nicht leistbaren Versicherungsbeiträge lösen Proteste aus. Bildende Künstler_innen organisieren sich in einem Aktionskomitee, um gemeinsam ihre Interessen zu vertreten und erwirken die erste Gesetzesnovelle des ASVG.