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Die IG BILDENDE KUNST ist die Interessenvertretung der bildenden Künstler_innen in Österreich. Wir initiieren kulturpolitische Debatten und intervenieren in Entscheidungsprozesse, die Auswirkungen auf Arbeit und Leben bildender Künstler_innen haben. Unsere Aktionsfelder sind Kunst, Politik, Service und Zeitung. Wir fordern: Freiheit der Kunst! Recht auf soziale Rechte! Bleiberecht für alle! Gleiche Rechte für alle!

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Bildpunkt

Veranstaltungen


dass etwas geschieht
(4.5.2012) Heftpräsentation

In den Indignad@s- und Occupy-Bewegungen des Jahres 2011 lässt sich deutlich ein neuer Schub repräsentationskritischer Praktiken erkennen: Es wurden und werden nicht nur herrschende Stellvertretungen für inakzeptabel erklärt, sondern auch bestehende Formen von Darstellung und Vorstellung des Politischen hinterfragt. Kritik an Repräsentation stellt grundsätzlich weit mehr als die Frage danach, ob bestimmte Wirklichkeiten angemessen abgebildet sind. Das weiß auch der kunsttheoretische Diskurs, in dem spätestens seit den 1990er Jahren die Beziehungen zwischen verschiedenen Repräsentationen und ihr Verhältnis zu Macht und Subjektivierungen im Fokus stehen. Kunstproduktion und Ausstellungspraxis sind in eine postrepräsentationale Phase eingetreten, in der Tat, Praxis und Performance (wieder) in den Vordergrund treten: dass etwas geschieht. Für Kunstproduktion und Bewegungspraxis sind die Grundlagen und Effekte der postrepräsentationalen Situation aber gleichermaßen umkämpft. Diesen Umkämpftheiten widmet sich die Ausgabe des Bildpunkt.

Eine Präsentation des Bildpunkt dass etwas geschieht (Heft Frühling 2012) zur Finissage der Mitgliederausstellung Special Edition in der Galerie IG BILDENDE KUNST.

Zeit: Freitag, 4.5.2012, 19 Uhr
Ort: IG BILDENDE KUNST, Gumpendorfer Straße 10-12, 1060 Wien

anarchivieren
(25.11.2011) Heftpräsentation und Diskussion. Mit Jens Kastner und Nora Sternfeld.

Jeder Kanon schafft Ausschlüsse, alles Sammeln ist ein Privileg. Das Archiv ist einer der Orte, an und in dem diese politisch problematischen Prozesse stattfinden. Viele küstlerische Arbeiten der letzten Jahre haben sich ihnen gewidmet. Das Archivieren ist aber auch ein Um- und Neusortieren, das Installieren anderer Ordnungen. Es ist ein Aufheben, an dem Hegel seine Freude gehabt hätte, d.h. es bewahrt und schafft zugleich ab. Für den Zusammenhang von Kunstproduktion und sozialen Bewegungen stellt sich die Frage, was verwahrt und gescützt werden muss von der eigenen Geschichte, was muss überhaupt wie zum "Eigenen" gemacht werden und was sollte oder müsste sich einer Überschreibung oder Umschichtung ausetzen?Mit dem Themenschwerpunkt "anarchiviern" fragt der Bildpunkt nach herrschaftskritischen Verfahren - die vereinende Vorsilbe wie in Anarchie, der Abwesenheit von Herrschaft, deutet darauf hin - der bewahrenden Aneignung und damit auch der Frage nach küstlerischen Erinnerungs- und Geschichtspolitiken.

Eine Veranstaltung auf Einladung von Archiv der sozialen Bewegungen und Bibliothek von unten anlässlich des Erscheinens des Bildpunkt Herbst/Winter 2011 zum Thema anarchivieren.

Ort: w23, Wipplinger Straße 23, 1010 Wien
Zeit: Freitag, 25.10.2011, 20 Uhr


„Eine an Material bescheidene, konzeptuell üppige Kunst“
(28.9.2011) Notizen zu Kunst und Geld. Von Jens Kastner. Vortrag und Diskussion.

Kunst und Geld standen lange Zeit in einem Spannungsverhältnis. Künstlerisch anrüchig schien, was viel Geld einbrachte. Die Zeiten sind zwar vorbei, auch hohe Preise fungieren längst als Qualitätsmerkmale künstlerischer Arbeiten. Für KünstlerInnen allerdings ist die Beziehung zum Geld nach wie vor spannungsgeladen: denn in ihr drücken sich auch die extremen Ungleichheiten im Kunstfeld aus. Wie gehen KünstlerInnen damit um? Die neuere Kunstgeschichte hält verschiedene Beispiele bereit.
Ein Veranstaltung anlässlich der aktuellen Ausgabe des Bildpunkt (Heft Sommer 2011: anders handeln) im Rahmen des IG Bildende Kunst-Arbeitsschwerpunkts Über Geld reden zur Auseinandersetzung mit Erwerbsrealitäten und Strategien der Existenzsicherung (in und außerhalb des künstlerischen Feldes).
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Kommentare und Bildpolitiken
(4.11.2009) Tischgespräch.
Vlatka Frketic´ (Diskurstheoretikerin und Autorin) und Tom Holert (Kunsttheoretiker und Publizist) sprechen mit Eva Dertschei, Jens Kastner, Daniela Koweindl, Nora Sternfeld und Carlos Toledo (Bildpunkt Redaktion). Im Rahmen der Ausstellungseröffnung von Plakate und Kommentare.
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Bildpolitiken
(15.10.2005) Vortrag und Diskussion
Vortrag von sandy k. (Grafiker, Berlin). Anschließend Diskussion mit Petja Dimitrova (Künstlerin und Vorstandsmitglied IG BILDENDE KUNST), Eva Dertschei (Grafikerin und Redakteurin bei Bildpunkt), Beat Weber (Redakteur bei MALMOE) und sandy k. unter der Moderation von Jens Kastner (koordinierender Redakteur Bildpunkt). Anlässlich des Erscheinens der ersten Ausgabe des Bildpunkt nach dem Relaunch: Bildpunkt Herbst 2005: Bildpolitiken.
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