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Die IG BILDENDE KUNST ist eine Interessenvertretung der bildenden Künstler_innen in Österreich. Wir initiieren kulturpolitische Debatten und intervenieren in Entscheidungsprozesse, die Auswirkungen auf Arbeit und Leben bildender Künstler_innen haben. Unsere Aktionsfelder sind Kunst, Politik, Service und Zeitung. Wir fordern: Freiheit der Kunst! Recht auf soziale Rechte! Bleiberecht für alle! Gleiche Rechte für alle!

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Die sehen was, was wir nicht hören!

Vlatka Frketić


Der Begriff ist vage, wie auch sein Ziel. Die Bedeutung geht eher in Richtung Wagnis, wobei die Konsequenzen nicht abwägbar sind. Die Stimmen im breit angelegten Verfahren beinhalten ein gewisses Risiko, dem durch die Protestbereitwilligkeit nur noch die Scham und die Angst im Wege stehen. Im Zuge der Einbettung in das Gesamtkonzept exekutiert die zuständige Kommission Sagbares mit gleicher Härte wie Unsagbares. Die Einfachheit geht vor. Sie muss langfristig angelegt werden. Die Ermittlungen sind durchaus breit gefächert und fußen auf der Anwendbarkeit der ausgesprochenen und angedeuteten Drohungen. Eigenständige Entscheidungen sind nicht mehr durchschaubar. Dabei sind sie dem Grundsatz der praktischen Anwendbarkeit verpflichtet. Demzufolge greifen die regelgeleiteten Investitionen besonders stark im Feld der Nützlichkeit. Die zukünftige Ausprägung der Gründerideale steht in einer bipolaren Abhängigkeit zu den von Aktivitäten geleiteten Reifungsprozessen. Das Recht auf Kontrolle wird in Bezug auf die jeweiligen Kapazitäten und Positionen gestreut. Dabei wird das Verhältnis von subjektiver Erfahrung im Legitimierungsraster reziprok mit der Summe der subjektiven Perspektive im Positionsraster multipliziert und von dem Ergebnis der Gleichsetzungsskalaberechnung subtrahiert. Auf dieses Ergebnis wird im Gesamtprotokoll verwiesen. Die Delegitimierungsbestrebungen werden dabei in Fußnote gesetzt. Natürlich kann so ein Verfahren nicht alle gesellschaftlichen Phänomene berücksichtigen. Die Verifizierung verweist jedoch auf einen hohen Vermessungsgrad, welcher das Verhältnis von Erfahrung und Haltung in angemessener Darstellungsform vermittelt. Das Verständnis der Veränderungsmöglichkeiten fällt trotz allem auf kompatible Antagonismen zurück und ist nur eingeschränkt an globale Etikettierungen gebunden. Hier sollten zukünftig diverse strukturelle Variationen mehr Gewicht bekommen. Sonst kommt man nicht umhin, die vorgenommenen Grenzziehungen zu restabilisieren, was zwangsläufig eine reflektive Verortung voraussetzen würde. Das Problem der eindimensionalen Sichtweise liegt in der Verunmöglichung der positionsgeleiteten Resilienz. Die Selbstregulation des beschriebenen Verfahrens macht deutlich, wie Formalisierungen zwangsläufig in fehlgeleitete Komplexitäten münden. 


Vlatka Frketić sieht und hört in Wien und darüber hinaus.