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Vom „dressierten Gorilla“ zum Künstler zur Krise

Akkumulationsregime, Arbeitsformen, Produktions- und Lebensweisen

Mario Candeias und Christina Kaindl

Systemkrise oder business as usual, zwischen diesen Positionen
changiert die Einschätzung der gegenwärtigen Krise. Der Schock sitzt und doch treiben Kapital und Regierungen ungebremst weiter – während der Rest wie benommen steht und schaut, verwirrt. Das so genannte postfordistische Akkumulationsregime ist erschöpft – und mit ihm die Subjekte. In der Krise ist nicht das kapitalistische „System“ an sich, sondern eine spezifische Produktions- und Lebensweise. Wie lassen sich das Zueinander von Subjekten, Lebensweisen, ökonomische Anforderungen und politische Regulationen fassen?

1. Die Regulationstheorie beschreibt ein Akkumulationsregime als „Modus systematischer Verteilung und Reallokation des gesellschaftlichen Produkts, der über einen längeren Zeitraum hinweg eine bestimmte Entsprechung von zwei Transformationen herstellt: einerseits der Transformation der Produktionsverhältnisse und andererseits der Transformation der Verhältnisse der tatsächlichen Konsumtion“ (Lipietz 1985, 120). Eine Regulationsweise repräsentiert „einen Satz internalisierter Regeln und gesellschaftlicher Prozeduren, die gesellschaftliche Elemente in individuelle Verhaltensmuster inkorporiert“ und auf diese Weise die „Vereinbarkeit von Verhaltensweisen im Rahmen eines Akkumulationsregimes“ sichert (Lipietz 1987, 15; 1985, 121). Entschuldigung, wo sind hier die Subjekte? Sie werden, zusammen mit ihren Kämpfen, in diesem Herangehen leicht ausgeblendet, was die Erfassung von Widersprüchen erschwert. Daher sprechen wir mit Antonio Gramsci lieber von einer spezifischen Produktions- und Lebensweise: „Produktionsweise“ fragt nach der Entwicklung der Produktivkräfte und der daraus folgenden Regime, Verhältnisse, Teilungs- und Verteilungsmuster der gesellschaftlichen Arbeit, nach dem Verhältnis von Kapitalakkumulation, politischer Regulation und Ideologiepolitik. Die neuen Formen der Produktion und der Arbeit hängen allerdings „untrennbar mit einer bestimmten Weise zusammen, zu leben, zu denken und das Leben zu empfinden“ (Gramsci, Gef. 9, 2086). Diese Lebensweise ist Gegenstand zahlreicher staatlicher und zivilgesellschaftlicher Kampagnen ideologischer Anrufung der Subjekte, ist umkämpft von oben und unten. „Gepanzert mit Zwang“ (Gef. 4, 783) wird in der Herausbildung einer neuen Produktions- und Lebensweise die aktive und passive Zustimmung der untergeordneten (subalternen) Gruppen mobilisiert, indem ihre Interessen, Leidenschaften und Wünsche aufgenommen, ihre Ziele allerdings ver-rückt oder verkehrt werden. Die Widersprüchlichkeit der Verhältnisse selbst stellt diese Hegemonie immer wieder in Frage, verhindert eine (subjektive) innere Kohärenz, erzeugt den Widerstand, macht jeden Versuch unvollständig, ein Subjekt mit Mitteln gesellschaftlicher Disziplinierung hervorzubringen … bis die Verdichtung der Widersprüche zur Erosion des Konsenses, zur Krise der Produktions- und Lebensweise, zur Krise der Subjektivitäten führt (ausführlich Candeias 2004/2009; 2007).

2. Die Restrukturierung des Verhältnisses von Produktivkräften und Produktionsverhältnissen seit Ende der 1960er Jahre machte der fordistischen Zurichtung zum „dressierten Gorilla“ ein Ende. Die damit verbundene Produktionsweise bezeichnet etwa Wolfgang Fritz Haug als transnationalen High-Tech-Kapitalismus (2001), um auf die neue Leitproduktivkraft des Computers, die neuen globalen Konkurrenz- und Produktionsverhältnisse hinzuweisen. Nicht mehr der Massenkonsum in den Zentren steht im Vordergrund, die Ausgleichsmöglichkeiten von Gewerkschaften und Sozialstaat werden zurückgedrängt. Die Aushöhlung des Sozialstaates und die neuen Verwertungsstrategien werden umgesetzt mit einer Rhetorik der Aktivierung von individuellen, emotionalen und kreativen wie materiellen Ressourcen. Nicht so sehr die Einpassung der Einzelnen in gesellschaftlich vorgestanzte Subjektivitätsformen, die Sexualität und Lust abschneiden, steht im Vordergrund, sondern der Aufruf, „man selbst zu werden“ (Alain Ehrenberg), indem man sich selbst auf den Markt – der Waren und Arbeitskraft – wirft. Die neuen Produktionsformen setzten stärker auf die Produktionsintelligenz, das informelle Erfahrungswissen, die Kreativität und selbst die Emotionalität der unmittelbaren ProduzentInnen. Der genaue Ablauf der Tätigkeiten wird nicht mehr vorgegeben, sondern den Beschäftigten weitgehend selbst überlassen; Hauptsache, das vorgegebene Ziel wird erreicht. Die Einbindung des Wissens der Beschäftigten macht die Tätigkeiten generell interessanter und vielfältiger. Ihre Faszination verführt zum längeren Arbeiten, dafür werden die Probleme mit nach Haus genommen, wollen gelöst werden. Solche Praxen verändern das Zusammenleben, wenn sie allgemein werden. Sie kommen, v.a. im so genannten „hochqualifizierten“ Bereich aber nicht nur dort, dem Bedürfnis nach Selbstverwirklichung und selbstverantwortlichen Arbeitsweisen entgegen (vgl. Hochschild 2002). Eingezwängt in fremdbestimmte, betriebliche kontrollierte Grenzen beschränkt sich die Autonomie allerdings auf einen engen Bereich des für die Konkurrenzfähigkeit des Unternehmens Förderlichen oder am Markt Verwertbaren. Damit sind Beschäftigte gezwungen, Flexibilitäts- und Effizienzanschauungen, unternehmerisches Denken in ihre eigenen Denk- und Handlungsmuster zu internalisieren. Die weitgehende Flexibilisierung durch permanente Veränderung, ungesicherte Beschäftigung und freiberufliche bzw. selbstständige Existenzen produziert eine allgemeine Prekarisierung von Arbeit und Leben: frei, flexibel, fertig von der Arbeit. Die neuen Anforderungen zeigen sich in Managementratgebern und Unternehmenskulturen, in Arbeitsplatzbeschreibungen und der Umstrukturierung von Arbeitsplätzen: flache Hierarchien, Vertrauensarbeit, Job-Familien, atmende Fabrik und all die Zauberworte, die die Flexibilisierung der Arbeitenden in Lohn und Arbeitszeit, Stress und Qualifizierung anpeilen. Dem neoliberalen Kapitalismus ist es gelungen, kritische Aktivitäten zu entwaffnen – gerade solche, die aus dem künstlerischen Milieu stammten, indem sie diese von grundlegender Kapitalismuskritik ablösen (vgl. Boltanski/Chiapello 2006). Die Kulturschaffenden werden geradezu als „role models“ für die neuen Formen von selbstbestimmter und selbstverantwortlicher Arbeit propagiert, und ihr spezifisches Arbeiten wird zum Erfolgsrezept für den gesamten Arbeitsmarkt erklärt (vgl. Böhmler/Scheiffle 2005): Prekarität und Innovation werden im ideologischen Bild des brotlosen Künstlers als notwendige Zwillinge aufgerufen – von oben und unten. Solange der häufige Wechsel der Position oder Stelle, auch zwischen Arbeitslosigkeit, Selbständigkeit, Beschäftigung subjektiv als Chancen wahrgenommen werden, als im-Spiel-bleiben, die Hoffnung erhalten wird, obwohl es sich in der Regel nur um „mehrdeutige Seitwärtsbewegungen“ (Sennett) handelt, wird daran festgehalten.

Auffallen und kreativ sein, aber im Rahmen des Geforderten bleiben: Es herrscht geradezu ein konformistischer Druck, Non-KonformistIn zu sein (vgl. Barfuss 2003). Die neue Lebensweise erfordert auch ein neues Selbstmanagement der Gefühle. Sie müssen zum Handeln unter fremd gesetzten Zielen befähigen, sind Teil von Selbstinstrumentalisierungen, die die geforderten Haltungen – aktiv, kreativ, demütig – bereitstellen können. Es geht weniger darum, feststehende Ziele und Verhaltensweisen zu oktroyieren, als vielmehr die Subjekte zu mobilisieren, sich die von anderen definierten Probleme selbständig zu eigen zu machen bzw. selbst aus den sachlichen Gegebenheiten abzuleiten, ihre Kreativität und Individualität in diese Prozesse einzubringen und eigenständig Verwertungsmöglichkeiten zu eröffnen (ausführlich: Kaindl 2008). Das „psycho-physische Gleichgewicht“ (Gramsci, Gef. 9, 2087) wird durch eine intensivierte Kultur des Marktes und Formen der Selbstverwirklichung durch Konsum einer wunderbaren globalen Welt der Warenästhetik stabilisiert. Immer neue Bereiche werden warenförmig und warenästhetisch organisiert: vom Alltagsleben über öffentliche Dienste, Gesundheit und Bildung, Körper und Gene, die Psyche bis hin zur natürlichen Umwelt. Wer dem Druck der Konkurrenz und der Anpassung in der Arbeitswelt nicht standhalten kann, hat die Möglichkeit, sich über ein vielfältiges Angebot von Therapien wieder „fit“ machen zu lassen – wenn er/sie es sich leisten kann. Lohn und Freizeit werden zunehmend zugunsten der individuellen Leistungsfähigkeit, Beschäftigungsfähigkeit, kurz: zugunsten der ökonomischen Verwertbarkeit verausgabt.

3. Die „Rückseite“ der Selbstverwirklichungsaufrufe ist die materielle Gewalt, die sie in den Arbeitsverhältnissen und den Sozialstaatsreformen annehmen, und die gesellschaftliche Ungleichheit, die hinter der Rhetorik der Entscheidung verschwindet. Wer die neuen Subjektanforderungen zu realisieren versucht, sieht sich einer strukturellen Endlosigkeit gegenüber – und damit Erschöpfung und Erschöpfungsdepression. Denn die Rhetorik von Aktivierung und Entscheidung legt nahe, dass mangelnder Erfolg nicht auf strukturelle gesellschaftliche Probleme, sondern auf individuelles Ungenügen zurückzuführen ist. Werden die personalisierenden Nahelegungen in die eigenen Sichtweisen über nommen, gehen die Aktivierungsforderungen leicht in die Selbstbezichtigungen über, die für Depressionen typisch sind (vgl. Steinrücke 2005). Aber die neuen Produktivkräfte erschöpfen sich: Von Kapitalseite erfolgt ein Rückbau von Autonomiespielräumen, Verschärfung von Kontrolle, Intensivierung und Pre karisierung der Arbeit sowie Überausbeutung. Auf Seite der Lohn abhängigen führt dies zu breiter Demotivierung, sowohl durch die „Selbstausbeutung“ als auch durch die engen Grenzen der betrieblichen Vorgaben und Despotismus (v.a. im Niedriglohnsektor) oder mangelnde Perspektiven. Dies bedeutet vielfach Verunsicherung, burn out, Erschöpfung, mangelnde Requalifizierung. Im Ergebnis liegt die Arbeitsproduktivität in den letzten zehn Jahren – trotz New Economy Boom – in Deutschland unter 2%, fluktuiert meist um 1%. Die Kapitalproduktivität entwickelt sich noch schlechter: Seit der Krise 2000/2001 fiel sie bis aufs Niveau von 1979. Die Potenziale der neuen Produktivkräfte lassen sich unter den neoliberalen Produktionsverhältnissen nicht weiter realisieren. Dies ist nur eine Seite der Krise der Akkumulation: Die spekulative Blase, die 1997/98 zu den Krisen in Asien, Lateinamerika und Russland führte, hatte als reale Grundlage noch die Ausdehnung der Akkumulation in neue Verwertungsräume. Die dot.com-Blase finanzierte die Entwicklung und Verbreitung und Verwertung der Internet- Technologien, bevor die „Übertreibungen“ 2001 korrigiert wurden. Die Immobilien- und Kreditblase, die sich 2007ff. entlud, hatte hingegen kaum noch neue tragfähige Akkumulationsfelder eröffnet, sondern fast ausschließlich die finanzielle Akkumulation vorangetrieben. Bei sinkender Wirtschaftsleistung können nach Krisen das vorherige Niveau kaum erreicht werden (vgl. Cerra/ Saxena 2007, 16). Der Mythos ökonomischer Erholung bringt es mit sich, dass steigende Renditen nur noch durch fortwährende Umverteilung zu Lasten der Lohnabhängigen, des Staates und der national oder regional beschränkten Kapitale realisierbar sind, während immer größere Bereiche gesellschaftlich notwendiger Arbeit, der öffentlichen Infrastrukturen, der sozialen Dienste austrocknen.

Vom Neoliberalismus ist weder ein neuer Akkumulationsschub, noch ein neuer gesellschaftlicher Konsens zu erwarten. Doch seine Institutionen werden noch lange fort wirken (ähnlich wie nach dem Ende des Fordismus). Darüber vertiefen sich Widersprüche, unterschiedliche Fraktionen des Machtblocks treiben in verschiedene Richtungen. Restaurative Kräfte, die den Staat zur Wiederherstellung der alten Ordnung nutzen, seine Finanzen ausplündern wollen, greifen ineinander mit reformerischen Initiativen, die deutlich über den status quo ante hinausgehen (ausführlich Candeias 2009). So sehr die Krise bei den erschöpften Subjekten Passivität und strukturkonservatives Denken befördert, herrscht doch ein verbreitetes Unbehagen und Wissen darüber, dass es so nicht weitergehen wird oder kann – es ist absehbar, wer für die Krise zahlen, für den Abbau der Staatsschulden aufkommen, noch härter Arbeiten muss. Die Subjektivitäten können in Bewegung geraten – das „Regime“ ist gestört. Hier kann vielleicht ein Ansatzpunkt liegen, um die neoliberalen Versprechen von Selbstbestimmung subversiv und widerständig zu wenden und danach zu fragen, was denn soziale und gesellschaftliche Voraussetzungen für ein selbstbestimmtes Leben sein könnten. Kämpfe könnten darum geführt werden, die Produktivitätsaufrufe dem Markt zu entwinden, die Kooperationsaufrufe dem Wettbewerb und die Emotionen der Selbst-Mobilisierung – darin könnten sich Perspektiven auf ein neues Verständnis von Glück eröffnen, das nur Ergebnis von vielfältiger und kollektiver Selbstaktivierung sein kann.


Christina Kaindl lebt in Berlin, ist Mitarbeiterin der Rosa Luxemburg Stiftung und dort Redakteurin der Zeitschrift LuXemburg. Gesellschaftsanalyse und linke Praxis.

Mario Candeias ist Politologe und Referent für Kapitalismuskritik bei der Rosa Luxemburg Stiftung in Berlin.


Literatur

Thomas Barfuss, Ironische Handlungsfähigkeit zwischen Subversion und Anpassung, in: Das Argument 252, 45. Jg., 2003, 707–21.

Daniela Böhmler / Peter Scheiffele, Überlebenskunst in einer Kultur der Selbstverwertung, in: F. Schultheis / K. Schulz (Hg.), Gesellschaft mit begrenzter Haftung. Zumutungen und Leiden im deutschen Alltag, Konstanz 2005, 422–45.

Luc Boltanski / Eve Chiapello , Der neue Geist des Kapitalismus, Konstanz 2005.

Mario Candeias, Gramscianische Konstellationen. Krisen des Marxismus und kapitalistische Produktions- und Lebensweisen, in: A. Merkens / V. R. Diaz (Hg.), Mit Gramsci arbeiten!, Argument, Berlin/Hamburg 2007, 15–32.

Ders, Die letzte Konjunktur. Organische Krise und „postneoliberale“ Tendenzen, in: Ders., Neoliberalismus. Hochtechnologie. Hegemonie. Grundrisse einer transnationalen Produktions- und Lebensweise, Argument, Berlin/Hamburg 2004, verb. Neuauflage 2009, 23–32.

Valerie Cerra / Sweta Charman Saxena, Growth dynamics: the myth of economic recovery, BIZ Working Papers Nr. 226, Basel 2007.

Alain Ehrenberg, Das erschöpfte Selbst – Depression und Gesellschaft in der Gegenwart, Frankfurt/M 2004.

Antonio Gramsci, Gefängnishefte, 10 Bd., hgg. v. W. F. Haug u.a., Berlin/Hamburg 1991ff.

Wolfgang Fritz Haug, Hight-Tech-Kapitalismus. Analysen zu Produktionsweise, Arbeit, Sexualität, Krieg und Hegemonie, Berlin/Hamburg 2001.

Arlie Russel Hochschild, Keine Zeit. Wenn die Firma zum Zuhause wird und zu Hause nur Arbeit wartet, Wiesbaden 2002.

Christina Kaindl, Emotionale Mobilmachung: Man muss lange üben, bis man für Geld was fühlt, in: L. Huck / C. Kaindl / V. Lux / Th. Pappritz / M. Zander (Hg.), „Abstrakt negiert ist halb kapiert“ – Beiträge zur marxistischen Subjektwissenschaft, Marburg 2008, 65–86.

Alain Lipietz, Akkumulation, Krisen und Auswege aus der Krise. Einige methodische Überlegungen zum Begriff der Regulation, in: Prokla 58, 15. Jg., 1985, 109–37.

Ders., Mirage and Miracles. The Crisis of Global Fordism, London 1987.

Margarete Steinrücke, Soziales Elend als psychisches Elend, in: F. Schultheis / K. Schulz (Hg.), Gesellschaft mit begrenzter Haftung. Zumutungen und Leiden im deutschen Alltag, Konstanz 2005, 198–208.