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Die IG BILDENDE KUNST ist eine Interessenvertretung der bildenden Künstler_innen in Österreich. Wir initiieren kulturpolitische Debatten und intervenieren in Entscheidungsprozesse, die Auswirkungen auf Arbeit und Leben bildender Künstler_innen haben. Unsere Aktionsfelder sind Kunst, Politik, Service und Zeitung. Wir fordern: Freiheit der Kunst! Recht auf soziale Rechte! Bleiberecht für alle! Gleiche Rechte für alle!

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Zum Cover: Symbolische Barrikaden

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Pro Ausgabe wird der Titel des Schwerpunktthemas in einer anderen Schrifttype gesetzt, diesmal in der Schrift 1848 Barricades (2009). Gilles Le Corre, 1950 in Nantes, Frankreich, geborener Maler, Graveur und Kalligraph, hat sich durch gravierte Dokumente, die handgeschriebene Texte reproduzieren, inspirieren lassen, welche den Pariser Aufstand von 1848 beschreiben (wie z.B. durch Victor Hugo in Les Misérables geschildert). Der Name Barrikade wurde jedoch erstmals in der Julirevolution Frankreichs 1830 erwähnt. Damals errichtete die Pariser Bevölkerung aus mit Sand gefüllten Fässern sogenannte Barriques, Straßensperren gegen die Polizei von Karl X. 6000 Barrikaden sind während des Aufstands gezählt worden. Heute sind Barrikaden eher symbolische. Z.B. 1968, als Barrikaden nicht strategisch sondern als „Bilder“ errichtet wurden – Barrikaden als Propaganda (radikale Öffentlichkeit) ohne Worte. „Die Barrikadennacht durchbricht den Alltag und die normale Ordnung der Dinge, hebt die Trennung zwischen verschiedenen Feldern auf, synchronisiert die Wahrnehmung von sozial heterogenen Gruppen, fordert Stellungnahmen heraus, macht die Zeit zur öffentlichen Zeit, identisch für alle, gemessen an denselben Bezugspunkten. Sie schafft eine neue Situation, aus der heraus neue soziale und politische Konstellationen, Optionen und Verhaltensweisen entstehen“. (Ingrid Gilcher-Holtey: Die Phantasie an die Macht. Mai 68 in Frankreich, Frankfurt a. M. 1995, S. 258).