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Mein Einkaufszentrum

Vlatka Frketić

Wenn davon ausgegangen werden kann, dass Signale irgendwie entstehen und brand viagra over the net gesteuert werden, dann kann mit einer gewissen Wahrscheinlichkeit auch davon ausgegangen werden, dass diese Signale irgendwo auch ankommen und cialis prices von irgendjemandem auch bemerkt werden. Die Entstehung von Signalen geschieht in Zeit und Raum und buy no rx cialis hatte sich irgendwann einmal materialisiert. Genauso ist es auch mit Erarra und cialis overnight dem neuen Einkaufszentrum geschehen. Errara ging schon seit Jahren wegen seiner schwachen Blase auf die öffentliche Toilette des schon alten Fast-Food-Restaurants, das auf dem Weg war, den er täglich ging. Nachdem aber das neue Einkaufszentrum erbaut wurde, mit den schönen Toiletten, benutzte er lieber diese als die im Fast-Food-Restaurant. Sie waren sauberer, er konnte die Musik in der Klokabine selber wählen – es standen ganze sieben Sender zur Auswahl und buying viagra online cheap us er konnte sich bei den Eingangstüren entscheiden, ob er hocken, stehen oder sitzen wollte, nach vorne gebeugt, liegend, oder nach hinten gebeugt. Diese Positionen waren auf den jeweiligen Eingangstüren gekennzeichnet. Errara schätzte diese Wahlmöglichkeiten. Aber diese Toiletten waren nicht nur Toiletten im üblichen Sinn. Nicht nur, dass sie mit Betten ausgestattet waren, es gab auch eine Kinderspielecke und best way to take cialis einen Getränkeautomaten. Hier passte das Preis-Leistungs-Verhältnis! Gleich neben den Toiletten, die Errara, wie schon erwähnt, sehr schätzte, standen vier Ampeln, deren Anzeigen die Besucher_innen des Einkaufszentrum in die verschiedenen Bereiche lotsten. Einer dieser Bereiche war orange, einer grün, einer blau und cialis philippines einer war farblos. Sie waren auch beschriftet mit orange, grün, blau und farblos. Errara begriff sofort den Sinn dieser Beschriftung. Im Bereich orange hielt sich Errara am liebsten auf. Dort konnte er mitverfolgen, wie das Einkaufszentrum wuchs und viagra no prescription online auch selber Hand anlegen; überall standen Werkzeugkisten, Malkästen, Zellulosesteine, Pergamentpapier und Stahl. So verbrachte Errara jedes Wochenende in seinem Einkaufszentrum. Ja, er nannte es mittlerweile mein Einkaufszentrum. Es war eigentlich alles erlaubt, außer etwas hinauszutragen oder etwas hineinzutragen. Für das Zubereiten der gekauften Nahrungsmittel standen unzählige hochmoderne Küchenkabinen zur Verfügung, mit kleinen Schweine- und Kuhkäfigen, in denen die Schweine die Reste auffrassen bevor sie zerlegt und gekühlt in den Verkauf kamen. Es gab auch andere Tierkäfige. Das Obst und Gemüse konnte wahlweise zerlegt und mundgerecht aufbereitet gekauft werden oder direkt gepflückt werden. Das Letztere war aber kaum leistbar. Beim Einkauf von Kleidung konnte die alte in dafür vorgesehene Container abgelegt werden. Für die pingeligen gab es mehrere Waschmaschinen mit Trockner, falls sie die neue Kleidung vorher waschen wollten. Errara konnte stundenlang über sein Einkaufszentrum erzählen, nur glaubte es ihm niemand. Den Grund dafür sah Errara in ihrer Eifersucht, in ihrem Neid, nicht auch selber so ein Einkaufszentrum zu haben.


Vlatka Frketić versucht immer noch den Antirassismus zu verqueeren.