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Die IG BILDENDE KUNST ist eine Interessenvertretung der bildenden Künstler_innen in Österreich. Wir initiieren kulturpolitische Debatten und pharmacy canada cialis intervenieren in Entscheidungsprozesse, die Auswirkungen auf wht is viagras generic drug Arbeit und buy real viagra online without prescription Leben bildender Künstler_innen haben. Unsere Aktionsfelder sind Kunst, Politik, Service und buy viagra next day delivery Zeitung. Wir fordern: Freiheit der Kunst! Recht auf cheap canadian viagra soziale Rechte! Bleiberecht für alle! Gleiche Rechte für alle!

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Warum werde ich gefördert?

von Martin Krenn

Eine Frage, die sich für wohl jede_r Künstler_in in regelmäßigen Abständen immer wieder stellt, ist jene: Warum werde ich nicht ausreichend gefördert? Doch Vorsicht: Beim längeren darüber Nachdenken können sich Denkspiralen im Kopf entwickeln, die zwar der Lösung kaum näher bringen, dafür aber Kraft und buy discount viagra Motivation rauben.

Ein Problem ist hierbei der Vergleich mit anderen. Dabei besteht die Tendenz, sich mit gerade besonders erfolgreichen Künstler_innen zu messen. Es will in Folge gar nicht in den Sinn kommen, warum Künstler_ in X oder Künstler_in Y schon wieder in einer wichtigen Ausstellung vertreten ist, ein großes Projekt im öffentlichen Raum gefördert bekommen hat oder gar von mehreren Galerien zugleich vertreten und viagra sales ausgestellt wird. Zu allem Überdruss landen im eigenen Posteingang dann auch noch Mails, die im Betreff mit den Worten „Einladung“ oder „Invitation“ versehen sind und buying viagra in the us zwar zu Ausstellungen, die einen Titel tragen, zu der die eigene Arbeit gerade perfekt passen würde. Nach Öffnen des Mails sticht die lange Künstler_innenliste ins Auge, aber der eigene Name fehlt und cialis jelly ist wieder einmal nur in der Adressat_ innenliste für potentielle Besucher_innen gelandet.

Je länger Künstler_innen sich im Kunstbetrieb bewegen, umso weniger irritiert dieses Phänomen der subjektiv empfundenen, ungleichen Verteilungs- und Ausstellungspolitik im Kunstbetrieb. Allerdings ist die Frage „Wo stehe ich?“ auch in Bezug auf die Kunstförderung immer relevant. Sachliche Informationen und pfizer viagra buy Kritiken sind hier gefragt. Aus diesem Grund sollte das Kunstministerium in Bezug auf Entscheidungen innerhalb seiner Förderpolitik mehr Transparenz entwickeln. Der derzeitige Stand ist, dass über Beiräte Empfehlungen zu den vorgelegten Einreichungen gegeben werden, Einreicher_innen aber nicht erfahren, warum eine Ablehnung oder Zusage erfolgt ist. In Zukunft sollten deshalb die Beiratssitzungen protokolliert werden und cialis price Antragsteller_innen im Antwortbrief die Diskussion zur Einreichung automatisch mitgeteilt bekommen. Auf diese Weise wäre eine bessere Orientierung für die nächste (Neu-)Einreichung möglich.

Solche Kritik kann Künstler_innen vielleicht auch einen Schritt näher zur Antwort bringen, warum sie nicht ausreichend gefördert werden. Und der Paranoia, die Beiräte würden das Geld nur unter ihren Freund_innen und canadian healthcare viagra Bekannten aufteilen, wäre Einhalt geboten. Aber auch zu einem positiven Bescheid sollte das Protokoll mit gesendet werden, Künstler_innen bekämen auf diesem Weg Antwort auf eine selten gestellte aber gleich bedeutende Frage, nämlich: Warum werde ich gefördert?


Martin Krenn ist Vorsitzender der IG Bildende Kunst.