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Die IG BILDENDE KUNST ist die Interessenvertretung der bildenden Künstler_innen in Österreich. Wir initiieren kulturpolitische Debatten und intervenieren in Entscheidungsprozesse, die Auswirkungen auf Arbeit und Leben bildender Künstler_innen haben. Unsere Aktionsfelder sind Kunst, Politik, Service und Zeitung. Wir fordern: Freiheit der Kunst! Recht auf soziale Rechte! Bleiberecht für alle! Gleiche Rechte für alle!

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Zum Cover: zwei, drei, viele...achtundsechzig

Toledo i Dertschei

Pro Ausgabe wird der Titel des Schwerpunktthemas in einer anderen Schrifttype gesetzt. Diesmal ist es die Mexcellent (2000), gestaltet von Ray Larabie (www.larabiefonts.com). Sie basiert auf dem Entwurf von Lance Wyman (www.lancewyman.com), der den Wettbewerb zur Gestaltung des Logos für die Olympischen Spiele 1968 in Mexiko gewann. Über die Ereignisse im Vorfeld der Olympiade schreibt auch Oliver Marchart in diesem Heft. Lance Wyman hat ein Jahr später, zusammen mit Arturo Quiñones und Francisco Gallardo, Schrift und Piktogramme für das Metrosystem von Mexiko-Stadt gestaltet. Er zeigte die Möglichkeit demokratischen Designs im Fall des öffentlichen Transports einer Stadt, indem jede Station nicht nur einen Namen, sondern auch ein eigenes Symbol (Piktogramm) erhielt und somit auch von AnalphabetInnen „gelesen“ werden kann. Ein ganz anderes visuelles Zeichen, aber ebenfalls Teil der Olympiade 1968, ist das Bild von Tommie Smith und John Carlos (www.johncarlos.com), USA, Gold und Bronze im 200-Meter-Lauf. Bei der Medaillenzeremonie erhoben sie die Faust in schwarzem Handschuh als Symbol der Black Power Bewegung gegen die Diskriminierung der schwarzen Bevölkerung.