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Pro Ausgabe wird der Titel des Schwerpunktthemas in einer anderen Schrifttype gesetzt. Die hier verwendete Schrift ist die Sassoon Primary (www.clubtype.co.uk). Sie wurde von Dr. Rosemary Sassoon (1931) gestaltet. Sie promovierte an der Univesity of Reading in Reading/Berkshire, UK. Als Expertin für Kalligraphie, speziell für Kinder, entwickelte sie diese Schrift (1986) mit und für Kinder. Sie versucht den „marktwirtschaftlichen“ Anspruch des schnelleren Lernens (von „Lesen und Schreiben“) zu entsprechen (siehe Why Sassoon, Sassoon & Williams, Surrey 2000). Hier werden naturwissenschaftliche Erkenntnisse angewandt (u.a. bei der Betonung der Unterschiede von Buchstaben, z.B. wegen der Schwierigkeit beim Lesen durch die Spiegelung von „b“ und „d“), um das lernen zu erleichtern. Aber wie Zuzana Licko bereits 1991 provozierend bemerkte: „You read best what you read most“. Damit löste sie, zusammen mit anderen Typographen, eine neue Diskussion um „Lesbarkeit“ aus. Das „wirkliche Wissen“ soll nach Paolo Freire (1929) in der Pädagogik der Unterdrückten (N.Y. 1970) bewusstseinsbildend für die Masse der AnalphabetInnen sein. Aber wenn das Wissen befreiend sein soll, dann muss Bertolt Brechts Die Mutter – Leben der Revolutionärin Pelagea Wlassowa aus Twer (nach dem gleichnamigen Roman, 1906, von Maxim Gorki, 1868) zitiert werden (1932): „Das ,A‘ bei der Ausbeutung ist genau wie das ,A‘ bei Arbeiter.“
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