|
Pro Ausgabe wird der Titel des Schwerpunktthemas in einer anderen Schrifttype gesetzt, diesmal in der Compressor (1998, www.t26.com) von Matevž Medja. Viele seiner Schriften (Rotor, Semafor) erinnern an die Fortschritt bejahenden Namen, die u.a. auch im sozialistischen Jugoslawien, z.B. für Fußballvereine, üblich waren: Dynamo oder Lokomotive. Er hat im Jahre 2000 die internationale Agentur Gigodesign (www.gigodesign.com) in Ljubljana mitbegründet. In einem Interview in Slovenia Weekly (Februar 2002, heute Slovenia News) beklagt er, dass „es keinen Konsens gibt, was Slowenien ist und werden will“, und fürchtet sich vor einer „Imitation der Blut-und-Boden Ästhetik Österreichs“. Vielleicht bezieht sich Medja dabei auch auf die Kämpfe und Lebensumstände der kärntner SlowenInnen. In eigener Sache: Durch die kollektive Anstrengung der Kuratorinnen Renate Höllwart und Elke Smodics von trafo-k und den KünstlerInnen (wir), aber auch mit freundlicher Unterstützung durch Marjan Sturm (www.slo.at), entstand im Oktober ein typografisches Monument (siehe „Inserat“ unten) vor dem Bezirksgericht in Klagenfurt, das die Sprachpolitik Kärntens anprangert. Mehr unter www.trafo-k.at und www.tid.nextroom.at
|