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Für jede Ausgabe wird der Titel des Schwerpunktthemas in einer anderen Schrifttype gesetzt. Die Schrift FE steht für „Fälschungserschwerend“ und ist durch die deutschen KFZ-Nummernschilder bekannt. Im Vergleich zu anderen Autokennzeichen, die meist in einer „Normschrift“ gesetzt sind, dient die FE mehr einer „Normierung“, indem sie das Fälschen von Ziffern und Buchstaben erschwert. Es kommen keine identischen Formen vor, z.B. ist die 3 nicht der 8 ähnlich oder aus dem F kann kein E gemacht werden. Vor allem soll über Radar und Computer die „Fälschung“ erkennbar, d. h. die überschriebenen Zeichen sollen lesbar sein. 1978 hat die Bundesanstalt für Straßenwesen den Schrift-Designer Prof. Karlgeorg Hoefer zur Entwicklung der FE beauftragt (angeblich weil die RAF zu dieser Zeit oft die Zeichen mit Marker änderte). Die FE verschwand in den 1980er Jahren, bis sie 1994 zusammen mit den Euro- Kennzeichen letztlich doch eingeführt wurde.
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