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Die IG BILDENDE KUNST ist eine Interessenvertretung der bildenden Künstler_innen in Österreich. Wir initiieren kulturpolitische Debatten und intervenieren in Entscheidungsprozesse, die Auswirkungen auf Arbeit und Leben bildender Künstler_innen haben. Unsere Aktionsfelder sind Kunst, Politik, Service und Zeitung. Wir fordern: Freiheit der Kunst! Recht auf soziale Rechte! Bleiberecht für alle! Gleiche Rechte für alle!

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Zum Cover: Bildpolitiken

Toledo i Dertschei

Zum Cover: Pro Ausgabe wird der Titel des Schwerpunktthemas in einer anderen Schrifttype gesetzt. Diese Nummer beschäftigt sich mit der Politik hinter zwei, oberflächlich betrachtet, gleichen Schriftbildern. Helvetica (weiß) liegt über Arial (schwarz). Der Abstand zwischen den Zeichen ist identisch und in der Form weicht die Arial nur minimal von der Helvetica ab. Die Schrifttype Helvetica wurde 1957 von dem Typographen Max Miedinger für Linotype geschnitten. In den 1960er Jahren steht sie für Modernität und kosmopolitische Lebensart. Bis heute werden viele Kunstkataloge mit der Helvetica gesetzt. Die Firma Adobe integrierte Mitte der 1980er Jahre die Helvetica als Standardschrift in das erste professionelle Layoutprogramm für den Computer. Apple bot Ende der 1980er Jahre ebenfalls die Helvetica als Systemschrift an. Nur Microsoft war nicht bereit, für jede verkaufte Software Rechte für die Helvetica zu zahlen und griff daher auf den viel günstigeren Klon Arial (1989, von Robin Nicholas und Patricia Saunders für Monotype) zurück. Arial ist seit 1992 System- und Standardschrift der Programme von Microsoft.