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Die IG BILDENDE KUNST ist eine Interessenvertretung der bildenden Künstler_innen in Österreich. Wir initiieren kulturpolitische Debatten und intervenieren in Entscheidungsprozesse, die Auswirkungen auf Arbeit und Leben bildender Künstler_innen haben. Unsere Aktionsfelder sind Kunst, Politik, Service und Zeitung. Wir fordern: Freiheit der Kunst! Recht auf soziale Rechte! Bleiberecht für alle! Gleiche Rechte für alle!

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Bildpunkt

Zeitschrift der IG BILDENDE KUNST
erscheint vier Mal im Jahr.

Heft Frühling 2017

Arbeitstitel Antifa

Der Vormarsch der Ultrarechten nicht nur in Europa scheint unaufhaltsam. Gestützt auf alte Ressentiments und neue Ängste immer größerer Teile der Dominanzgesellschaft, forcieren sie Rassismus und missachten Pressefreiheit und Menschenrechte. Wurde der antifaschistische Kampf lange als Scharmützel radikalisierter Jugendlicher untereinander oder als letztes Aufbegehren gegen ewiggestrige Alte abgetan, erscheint seine Notwendigkeit nun in ganz anderem Licht. Aber wie könnte er aussehen? Das bekannte Logo der Antifaschistischen Aktion, zwei nach rechts wehende Fahnen – eine rot, die andere schwarz – in einem Kreis, steht nicht nur für zivilgesellschaftliche Entschlossenheit. Auch Dogmatismus und Spaltungen sind im Laufe der Jahrzehnte in es eingeflossen. In der Bewegung der Autonomen seit den 1980er Jahren ein beliebter Jackenaufnäher, geht das Abzeichen auf den Entwurf zweier Grafiker zurück: Max Keilson und Max Gebhard entwickelten das Symbol 1932, damals noch mit zwei roten Fahnen SozialistInnen und KommunistInnen repräsentierend. Beide waren Mitglieder des kommunistischen Bund revolutionärer bildender Künstler Deutschlands (BRBKD). Lässt sich mit früheren Antifa-Konzepten auch gegen den Rechtspopulismus noch arbeiten? Über Strategie und Taktik neuer Antifaschismen und die Rolle der Kunst in ihnen, diskutiert diese Ausgabe des Bildpunkt.

Bildpunkt Frühling 2017: Arbeitstitel Antifa
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